Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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Immanuel Kant und die Aufklärung: Ein Überblick

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Kontext: Immanuel Kant und die deutsche Aufklärung

Immanuel Kant (1724–1804) ist eine zentrale Figur der deutschen Aufklärung des achtzehnten Jahrhunderts. Sein Denken ist sowohl innerhalb der deutschen Aufklärung als auch darüber hinaus von großer Bedeutung. Man denke an französische Denker wie Voltaire und Rousseau, die für den aufgeklärten Absolutismus, Antiklerikalismus und Atheismus standen, insbesondere im Kontext der Französischen Revolution (r.francesa).

Auch in England und Deutschland gab es ähnliche Strömungen. Die englische Aufklärung war antiklerikal, verteidigte jedoch den Deismus und die natürliche Religion, wie bei Locke oder Kant selbst. Obwohl Kant gläubig war, vertrat er die Ansicht, dass die Existenz Gottes... Weiterlesen "Immanuel Kant und die Aufklärung: Ein Überblick" »

Ideen, Eindrücke und Substanzbegriffe bei Locke, Hume und Descartes

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Locke: Definition und Arten von Ideen

Wenn Locke von 'Idea' spricht, versteht er darunter alles, was wir wissen oder wahrnehmen. Für Locke sind Ideen die Inhalte unseres Geistes: einfache Ideen, die nicht zerlegt werden können, und komplexe Ideen, die vom Verstand aus einfachen Ideen zusammengesetzt werden.

Passive und aktive Quellen der Ideen:

  • Ideen der Empfindung (Sensation): Außereindrücke, die durch äußere Gegenstände auf unsere Sinne wirken. Durch sie erfassen wir die Qualitäten der Körper. Man unterscheidet dabei:
    • Primäre Qualitäten: Eigenschaften, die den Objekten selbst zukommen, z. B. Ausdehnung, Form, Größe, Bewegung; diese lassen sich mathematisch messen.
    • Sekundäre Qualitäten: Subjektive Empfindungen wie Geruch, Geschmack
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Die wichtigsten Schulen und Methoden der Psychologie: Ein Überblick

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Grundlegende Schulen und Methoden der Psychologie

I. Wichtige Schulen der Psychologie

Strukturalismus

Begründet von Wilhelm Wundt. Wundt und sein Vater Wilhelm wollten die grundlegende Struktur des Geistes, der Gefühle, Bilder und Empfindungen untersuchen. Dabei verwendeten sie Messwerkzeuge, um beispielsweise die Zeit in Bezug auf flackerndes Licht zu messen.

Funktionalismus

Vertreten durch John Dewey, gilt als das erste psychologische System Amerikas. Der Funktionalismus besagt, dass die Akkumulation von Wissen auf das Leben angewandt werden kann. Er untersucht, wie sich Menschen an die Umwelt anpassen und wie der Geist funktioniert und welche Aufgaben er erfüllt.

Gestaltpsychologie

Im 20. Jahrhundert von Deutschen gegründet. Sie betont, dass... Weiterlesen "Die wichtigsten Schulen und Methoden der Psychologie: Ein Überblick" »

Augustinus über Wahrheit und Gottes Existenz

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San Agustin

1. Die Wahrheit bei Augustinus

Augustinus überwindet die Skepsis. Nur weil der Mensch getäuscht werden kann, bedeutet dies keine absolute Verneinung der Wahrheit. Seine Argumentation konzentriert sich auf die Analyse menschlicher Irrtümer. Der Irrtum ist ein Mangel. Die erste Wahrheit liegt darin, dass, wenn ich mich irre, ich existiere.

Das Wissen um die Wahrheit:

  • Ablehnung der Sinne: Die Sinne zeigen uns nicht die absolute Wahrheit, da sie sich auf Kontingentes beziehen.
  • Internalisierung: Nur durch die Verinnerlichung in der Seele kann man die absolute Wahrheit, die Weisheit, erkennen.
  • Erkenntnistheoretische Bedeutung: Die Seele erkennt Objekte, die ein höheres Sein haben als sie selbst. Daher muss die Seele das Licht und das Fundament
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Platons Philosophie: Ideenlehre, Seele und Dualismus

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Platon

Philosophenkönig

In Platons Idealstaat, wie er in der Republik beschrieben wird, soll die Herrschaft den Philosophen übertragen werden. Denn nur sie haben die richtige Sicht auf die intelligible Welt, die Welt der reinen und vollkommenen Formen.

Intelligible Welt

Laut dem Höhlengleichnis in Platons Republik ist die intelligible Welt die Welt der Formen, die an Parmenides' Überlegungen erinnert. In dieser Welt ist alles eins, unveränderlich, vollkommen und ewig. Ihre Komponenten sind universelle, unveränderliche und zeitlose Wesen, die die wahre Realität ausmachen. Die intelligible Welt wird im Höhlengleichnis durch das Sonnenlicht repräsentiert, das wahres Wissen und Wissenschaft ermöglicht.

Sinnliche Welt

Laut dem Höhlengleichnis... Weiterlesen "Platons Philosophie: Ideenlehre, Seele und Dualismus" »

Descartes' Philosophie: Schlüsselkonzepte

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**Schlüsselkonzepte in Descartes' Philosophie**

**Grundbegriffe und Definitionen**

  • Skeptiker: Jene, die nicht an die Wahrheit glauben oder die Möglichkeit, sie zu erkennen, leugnen.
  • Meditationen: Reflexionen über die Natur der Existenz und die Interpretation der Wahrheit.
  • Substanz: Das, was keiner anderen Sache bedarf, um zu existieren.
  • Idee: Die unmittelbare Form oder Darstellung unserer Gedanken, durch die wir sie wahrnehmen.
  • Moralische Gewissheit: Gewissheit, die ausreicht, um das praktische Leben zu leiten, aber nicht theoretisch absolut ist.
  • Wahrheit: Das absolut Wahre, an dem kein Zweifel oder Irrtum besteht.
  • Vernunft (Guter Menschenverstand): Die Fähigkeit zu urteilen und das Wahre vom Falschen zu unterscheiden.
  • Wissenschaft: Systematisch
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Descartes: Erkenntnistheorie, Methode und Metaphysik

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Grundlagen der Erkenntnis und Methode

Vernunft (Grund)

Descartes' Kriterium der Wahrheit. Die Vernunft ist die Fähigkeit, die uns befähigt, Wahrheit von Irrtum zu unterscheiden und korrekte Urteile zu fällen. Nach Descartes ist die Vernunft autonom, unfehlbar, einzigartig und leistungsstark und muss dem mathematischen Modell folgen, um zur Wahrheit zu gelangen.

Methode

Der Weg oder das Mittel, um ein Ziel zu erreichen. Descartes' Methode ist die Menge der vorgeschlagenen Regeln, um wahres Wissen zu erlangen. Sie muss einfach und für alle Bereiche des Wissens und Handelns anwendbar sein. Die vier Regeln der kartesischen Methode sind: Evidenz, Analyse, Synthese und Überprüfung.

Zweifel (Duda)

Der kartesische Zweifel ist ein Werkzeug, um eine... Weiterlesen "Descartes: Erkenntnistheorie, Methode und Metaphysik" »

Descartes' Dualismus: Seele, Materie und die Zirbeldrüse

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Descartes' Dualismus: Zwei Substanzen der Realität

Die äußere Realität unterscheidet sich wesentlich von der Realität des Denkens. René Descartes erkannte, dass es zwei unterschiedliche Formen der Wirklichkeit, oder zwei Substanzen, gibt. Eine Substanz ist das Denken oder die „Seele“, die andere ist die Ausdehnung oder die „Materie“.

Die Seele nimmt keinen Raum ein und kann daher nicht in kleinere Teile zerlegt werden. Die Materie hingegen, die reine Ausdehnung, nimmt Raum ein und kann jederzeit in immer kleinere Teile geteilt werden, ist aber nicht bewusst.

Nach Descartes stammen beide Substanzen von Gott, da nur Gott von allem unabhängig existiert. Doch obwohl sowohl das „Denken“ als auch die „Ausdehnung“ von Gott stammen,... Weiterlesen "Descartes' Dualismus: Seele, Materie und die Zirbeldrüse" »

Grundlagen der Moralphilosophie und Ethik: Eine Einführung

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Grundlagen der Moralphilosophie und Ethik

Moral, Moralphilosophie und Ethik sind normative Systeme, die typischerweise ein Menschenbild ihres Zustandes und eine moralische Anthropologie umfassen, die sich aus der Kulturgeschichte entwickelt haben. Sie bieten ein Vorbild und ein Modell für die Gesellschaft und dienen als legitime Grundlage für unser Handeln. Moral erfüllt zwei universelle menschliche Bedürfnisse: Moralische Normen sind nützlich und bieten einen Vorteil für das Überleben.

Arten von Normen

  • Sitten und Gebräuche: Standards des sozialen Verhaltens, die sich aus der Gewohnheit ergeben (z. B. Kleidung, Umgangsformen).
  • Moralische Normen: Regeln, deren Verletzung als schädlich empfunden wird und die durch sozialen Druck auferlegt
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Kants Erkenntnistheorie: Synthetische Urteile a priori und die Kritik der reinen Vernunft

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Kants Erkenntnistheorie: Das Vorbild Newton

Bei der Entwicklung seiner Theorie des Wissens nahm Immanuel Kant die Mathematik und Physik Newtons zum Vorbild. Diese Wissenschaften waren erfolgreich darin, die Gesetze der Natur in einer Weise auszudrücken, die von allen Wissenschaftlern akzeptiert wurde. Dies stand im Gegensatz zur Metaphysik, die stagnierte und in der jeder Denker seine eigenen Theorien vertrat.

Kant forderte, die Wissenschaft Newtons als eine Tatsache der reinen Vernunft anzuerkennen. Er schlug eine Analyse vor, um herauszufinden, wie die Vernunft genutzt werden kann, um gesichertes Wissen zu erlangen.

Die Arten der Urteile nach Kant

Kant erklärte, dass die Wissenschaften aus Urteilen (tatsächlichen Aussagen über etwas) bestehen.... Weiterlesen "Kants Erkenntnistheorie: Synthetische Urteile a priori und die Kritik der reinen Vernunft" »