Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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Der Imperativ in Philosophie, Ethik und Grammatik

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Der Begriff Imperativ: Eine Übersicht

Das Substantiv Imperativ steht für:

  • Imperativ (Modus): In der Grammatik die Befehls- oder Aufforderungsform des Verbs.
  • Gebot oder Prinzip: In der Philosophie und Soziologie, zum Beispiel:
    • kategorischer Imperativ
    • ethischer Imperativ
    • technischer Imperativ
    • hypothetischer Imperativ

Das Adjektiv imperativ bedeutet „bindend“, „zwingend“ oder „anweisungsartig“, zum Beispiel:

  • imperatives Mandat: In der Politik ein Vertretungsauftrag, der den Volksvertreter an den Auftrag der Vertretenen bindet.
  • imperativer Harndrang: Medizinischer Ausdruck für „Zwang zum Wasserlassen“.
  • imperative Programmierung: In der Informatik die Abfolge von Anweisungen.

Der Kategorische Imperativ nach Immanuel Kant

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Holismus: Definition, Geschichte und Anwendungsbereiche

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Was ist Holismus? Definition und Konzept

Holismus (griechisch holos „ganz“), auch Ganzheitslehre, ist die Vorstellung, dass natürliche (gesellschaftliche, wirtschaftliche, physikalische, chemische, biologische, geistige, linguistische usw.) Systeme und ihre Eigenschaften als Ganzes und nicht als Zusammensetzung ihrer Teile zu betrachten sind.

Der Holismus vertritt die Auffassung, dass ein System als Ganzes funktioniert und dies nicht vollständig aus dem Zusammenwirken aller seiner Einzelteile verstanden werden kann. Die entgegengesetzte Position hierzu ist der Reduktionismus beziehungsweise Atomismus, der versucht, das zusammengesetzte System als Ergebnis der Elemente und ihrer Eigenschaften zu beschreiben. Hauptargument des Holismus gegen... Weiterlesen "Holismus: Definition, Geschichte und Anwendungsbereiche" »

Affirmation: Definition, Bedeutung in Logik, Psychologie und Spiritualität

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Affirmation

Die Affirmation (lateinisch affirmatiō für „Versicherung, Beteuerung“)[1] ist eine wertende Eigenschaft für prozedurale, kognitive oder logische Entitäten, die mit „Bejahung“, „Zustimmung“ oder „Zuordnung“ beschrieben werden kann.

Inhaltsverzeichnis

Sprachwissenschaft

Im sprachwissenschaftlichen Sinne ist die affirmative (bejahende/positiv wertende) Verwendung oder Bedeutung eines Wortes das Gegenteil einer pejorativen (negativ wertenden oder abwertenden) Verwendung oder Bedeutung.[2] Das direkte Gegenteil einer Satzbejahung, also eine verneinende Aussage, bezeichnet... Weiterlesen "Affirmation: Definition, Bedeutung in Logik, Psychologie und Spiritualität" »

Voluntarismus: Definition, Geschichte und Anwendungsfelder

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Voluntarismus: Definition und Überblick

Der Ausdruck Voluntarismus (abgeleitet vom lateinischen voluntas, Wille; Lehre von der Bedeutung des Willens) bezieht sich auf philosophische und soziale Auffassungen, die den Vorrang des Willens betonen – meist in Abgrenzung zum Verstand oder zur Vernunft. Je nach Verwendungskontext existieren unterschiedliche spezifische Bedeutungen.

Inhaltsübersicht

  • Voluntarismus in Soziologie und Geschichtsphilosophie
  • Philosophische Anthropologie und Psychologie
  • Metaphysischer Voluntarismus
  • Religionsphilosophie und Theologie
  • Ethik und politische Philosophie
    • Politischer Voluntaryismus (Voluntaryism)
    • Voluntarismus als Kampfbegriff im Marxismus
  • Literaturhinweise
  • Weiterführende Weblinks
  • Anmerkungen und Quellen

Voluntarismus in

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Ordoliberalismus: Prinzipien, Geschichte und die Freiburger Schule

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Ordoliberalismus: Grundlagen und Definition

Der Ordoliberalismus ist ein Konzept für eine marktwirtschaftliche Wirtschaftsordnung, in der ein durch den Staat geschaffener Ordnungsrahmen den ökonomischen Wettbewerb und die Freiheit der Bürger auf dem Markt gewährleisten soll.[1]

Das Konzept des Ordoliberalismus wurde im Wesentlichen von der sogenannten Freiburger Schule der Nationalökonomie entwickelt, der *Walter Eucken*, *Franz Böhm*, *Leonhard Miksch* und *Hans Großmann-Doerth* angehörten. Erste Ansätze finden sich bereits in dem 1937 erschienenen Heft Ordnung der Wirtschaft. Der Ausdruck *Ordoliberalismus* wurde jedoch erst 1950 von Hero Moeller[2] in Anlehnung an die Zeitschrift ORDO – Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und

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Nomothetische vs. Idiographische Forschung: Definition, Unterschiede und Anwendung

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Nomothetisch

Adjektiv

PositivKomparativSuperlativ
nomothetisch
Alle weiteren Formen: Flexion:nomothetisch

Worttrennung:

no·mo·the·tisch, keine Steigerung

Aussprache:

IPA: [nomoˈteːtɪʃ]

Bedeutungen:

[1] Recht, veraltet: gesetzgebend

[2] Wissenschaftstheorie, bezogen auf wissenschaftstheoretische Aussagen: auf die Aufstellung von Gesetzen oder die Auffindung von Gesetzmäßigkeiten zielend

Gegenwörter:

[2] idiographisch

Übersetzungen

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Referenzen und weiterführende Informationen:

  • [1] Wikipedia-Artikel „nomothetisch“
  • [*] canoo.net „nomothetisch
  • [1, 2] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion
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Legitimation: Definition, Formen und Kritik

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Legitimation: Definition und Konzepte

Legitimation oder Legitimierung (lat. *lex* ‚Gesetz‘, ‚Rechtfertigung‘) steht für:

  • Rechtfertigung faktisch bestehender Regeln; siehe *Legitimität*
  • Rechtfertigung eines Staates für sein Handeln; siehe *Legitimation (Politikwissenschaft)*
  • Erlangen der Rechtsstellung der Ehelichkeit eines Kindes; siehe *Unehelichkeit*

Siehe auch

Wiktionary Logo Wiktionary: Legitimation – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Legitimation in der Politikwissenschaft

Legitimation bezeichnet in der Politikwissenschaft die Rechtfertigung eines Staates für sein hoheitliches oder nichthoheitliches Handeln bzw. dessen Ergebnis.

Formen der Legitimation

Es wird zwischen verschiedenen Formen der Legitimation unterschieden:... Weiterlesen "Legitimation: Definition, Formen und Kritik" »

Heuristik: Definition, Geschichte und Anwendungen

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Heuristik (Deutsch)

Wortart: Substantiv, Femininum (f)

SingularPlural
Nominativdie Heuristikdie Heuristiken
Genitivder Heuristikder Heuristiken
Dativder Heuristikden Heuristiken
Akkusativdie Heuristikdie Heuristiken

Worttrennung

Heu·ris·tik, Plural: Heu·ris·ti·ken

Aussprache

IPA: [hɔɪ̯ˈʁɪstɪk]
Hörbeispiele: —
Reime: -ɪstɪk

Bedeutungen

[1] nur Singular: Lehre und Wissenschaft von Verfahren, Probleme zu lösen; methodische Anleitung, Anweisung zur Gewinnung neuer Erkenntnisse
[2] ein aus der Heuristik [1] gewonnenes Verfahren
[3] Informatik: unsicheres, inexaktes oder nicht für alle Eingabewerte funktionierendes Verfahren zur Lösung eines Problems, oft als Ersatz eines Algorithmus, der zwar theoretisch eine genauere oder sogar beste Lösung
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Neoklassische Theorie: Grundlagen, Modelle und Kritik

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Neoklassische Theorie

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Neoklassische Theorie oder Neoklassik bezeichnet eine wirtschaftswissenschaftliche... Weiterlesen "Neoklassische Theorie: Grundlagen, Modelle und Kritik" »

Person, Ehe und Utopie: Christliche Perspektiven

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Personalität: ist untrennbar verbunden mit der unverzichtbaren Würde des Menschen, die sich aus der Abbildhaftigkeit ableitet. Sie begründet auch seine Freiheitsrechte. Mit dem Schutz der Individualnatur geht es um den Schutz des Kollektivismus. Wenn aber die menschliche Person als Schöpfer, Träger, Ziel alles Handelns zu verstehen ist, dann ist der Primat des Individuums vor der Gesellschaft festzuhalten. Im Blick auf das Arbeitsleben ergeben sich im Zusammenhang mit diesem Prinzip z.B. Fragen nach dem gerechten Lohn, der Sicherung der Lebensgrundlagen, Erwerbsarbeit und Familie, Ermöglichung weiterer sozialer Kontakte.

Katholische Ehe: Treue hat oberste Priorität. Treue schafft Vertrauensbasis und ist unabdinglich. Liebe verwundet,... Weiterlesen "Person, Ehe und Utopie: Christliche Perspektiven" »