Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Rechtswissenschaft

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INN: Chilenische Normung, Qualitätsmanagement & Beraterregister

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Nationales Institut für Normung (INN)

Das Nationale Institut für Normung (INN) konstituiert sich als private, gemeinnützige Stiftung, die von der Corporación de Fomento de la Producción (CORFO) als technische Agentur gegründet wurde und die juristische Fortsetzung des Nationalen Instituts für technologische Forschung und Normung (Inditecnor) darstellt.

Die wichtigsten Arbeitsbereiche des INN sind die Entwicklung und Verbreitung chilenischer Normen (NCh), die Konformitätsbewertung, die Koordination des Nationalen Netzwerks für Eich- und Ausbildungssysteme sowie das Qualitätsmanagement und spezifische Normen. Dies dient der Stärkung nationaler Qualitätskomponenten und der Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit auf dem nationalen und... Weiterlesen "INN: Chilenische Normung, Qualitätsmanagement & Beraterregister" »

Leitfaden zum Strafverfahrensrecht: Grundlagen, Zuständigkeiten & Rechtsmittel

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Gerichtliche Immunitäten und Ausnahmen

Ausnahmen oder Befreiungen sind subjektiv und von den ordentlichen Strafgerichten ausgeschlossen. Dazu gehören:

  • a) Die Spitze des Staates: Der König ist unverletzlich und unterliegt keiner Haftung.
  • b) Abgeordnete und Senatoren des Parlaments: Für Meinungen und Aussagen, die in Ausübung ihrer parlamentarischen Pflichten bei der Wahrnehmung ihres Wahlamtes gemacht werden.
  • c) Mitglieder des Parlaments.
  • d) Bürgerbeauftragte und seine Stellvertreter.
  • e) Richter des Verfassungsgerichts.
  • f) Mitglieder der gesetzgebenden Versammlungen der Autonomen Gemeinschaften.
  • g) Internationale Personen: Die im Wiener Übereinkommen von 1961 bezeichnet sind.

Zuständigkeit des Nationalen Gerichtshofs

Der Nationale Gerichtshof... Weiterlesen "Leitfaden zum Strafverfahrensrecht: Grundlagen, Zuständigkeiten & Rechtsmittel" »

Leitfaden zu Geschäftsbriefen: Stile und Typen

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Stile von Geschäftsbriefen

Es gibt verschiedene Stile für Geschäftsbriefe. Die wichtigsten und am häufigsten in der Wirtschaft verwendeten Stile sind: Modern, Modifiziert Modern, Geschäftsstil und Entwickelter Stil.

Moderner Stil

Dieser Stil zeichnet sich durch seine Simpelheit in der Anordnung und Schnelligkeit bei der Erstellung aus.

Modifiziert Moderner Stil

Dieser Stil ist dem modernen Stil sehr ähnlich, mit der Ausnahme, dass die Abschieds- und Unterschriftsformel von der Mitte der Seite bis zum rechten Rand geschrieben werden muss.

Geschäftsstil

Bei diesem Stil wird eine Einrückung für die Begrüßungsformel und den Beginn jedes Absatzes verwendet. Er bietet eine angenehmere Leseerfahrung und eine ansprechendere optische Wirkung durch... Weiterlesen "Leitfaden zu Geschäftsbriefen: Stile und Typen" »

Soziologie der Kriminalität und Abweichung: Theorien und Konzepte

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Grundlagen: Kriminalität und Abweichung

1. Erläutern Sie die Bedeutung des Ausdrucks: 'Konformität und Abweichung sind ein untrennbares Paar'.

Diese Konzepte sind untrennbar, da es keinen allgemeingültigen Begriff für 'normales Verhalten' oder Konformität gibt. Nur im Kontrast zueinander wird ihre Bedeutung klar: Ein Verhalten wird als abweichend definiert, weil es das Gegenteil von konformem Verhalten darstellt (und umgekehrt). Ohne die Definition von Konformität gäbe es keine Abweichung und ohne Abweichung wäre der Begriff der Konformität bedeutungslos.

2. Welche Funktion haben Gerechtigkeit und Strafe für C. Beccaria? Was besagt der utilitaristische Begriff der Strafe?

Für Cesare Beccaria ist die Funktion des Rechts, die individuellen... Weiterlesen "Soziologie der Kriminalität und Abweichung: Theorien und Konzepte" »

BGB Allgemeiner Teil: Anfechtung, Vertretung, Verjährung

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BGB Allgemeiner Teil: Ausgewählte Themen

Anfechtung: Voraussetzungen

  1. Anfechtungsgrund:
    • a) Inhaltsirrtum (§ 119 Abs. 1 Alt. 1 BGB): Irrtum über die Bedeutung der Erklärung.
    • b) Erklärungsirrtum (§ 119 Abs. 1 Alt. 2 BGB): Gewolltes und Erklärtes stimmen nicht überein (z.B. Versprechen, Verschreiben).
    • c) Eigenschaftsirrtum (§ 119 Abs. 2 BGB): Irrtum über verkehrswesentliche Eigenschaften.
    • d) Falsche Übermittlung (§ 120 BGB): Fehler bei der Übermittlung durch einen Boten.
    • e) Arglistige Täuschung / Drohung (§ 123 BGB).
  2. Anfechtungserklärung (§ 143 BGB): Gegenüber dem Anfechtungsgegner.
  3. Anfechtungsfrist:
    • Unverzüglich nach Kenntnisnahme des Grundes (§ 121 Abs. 1 BGB) bei §§ 119, 120 BGB.
    • Ein Jahr ab Entdeckung der Täuschung bzw. Ende der
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Dodd-Frank Act: Reform des US-Finanzmarktes

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Dodd–Frank Act

(Weitergeleitet von Dodd/Frank Act)
Präsident Barack Obama (links) im Gespräch mit (von rechts) Chris Dodd, Dick Durbin und Barney Frank (17. Juni 2009)

Der Dodd–Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act (kurz Dodd–Frank Act)[1] ist ein US-amerikanisches Bundesgesetz, das als Reaktion auf die Finanzmarktkrise von 2007 das Finanzmarktrecht der Vereinigten Staaten umfassend ändert. Das Gesetz ist nach dem damaligen Vorsitzenden des Ausschusses für Banken, Wohnungs- und Städtebau des Senats, Chris Dodd, und dem damaligen Vorsitzenden des Ausschusses für Finanzdienstleistungen des Repräsentantenhauses, Barney Frank, benannt und wurde am 21. Juli 2010 durch die Unterzeichnung von Präsident Barack Obama verabschiedet.... Weiterlesen "Dodd-Frank Act: Reform des US-Finanzmarktes" »

Subsidiarität: Prinzip, Geschichte, Recht & Soziallehre

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Subsidiarität

Subsidiarität (von lat. subsidium „Hilfe, Reserve“) ist eine politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Maxime, die Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und die Entfaltung der Fähigkeiten des Individuums anstrebt, wobei ursprünglich auch die Familie oder die Kirchengemeinde als Basiseinheit betrachtet wurde.

Das Subsidiaritätsprinzip legt eine genau definierte Rangfolge staatlich-gesellschaftlicher Maßnahmen fest und bestimmt die prinzipielle Nachrangigkeit der nächsten Ebene: Die jeweils größere gesellschaftliche oder staatliche Einheit soll nur dann, wenn die kleinere Einheit dazu nicht in der Lage ist, aktiv werden und regulierend oder kontrollierend oder helfend eingreifen. Hilfe zur Selbsthilfe soll aber... Weiterlesen "Subsidiarität: Prinzip, Geschichte, Recht & Soziallehre" »

Rubrum: Definition, Herkunft und Verwendung im Rechtswesen

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Rubrum: Bedeutung und Verwendung

Rubrum (Deutsch)

Substantiv, n

SingularPlural 1Plural 2
Nominativdas Rubrumdie Rubradie Rubren
Genitivdes Rubrumsder Rubrader Rubren
Dativdem Rubrumden Rubraden Rubren
Akkusativdas Rubrumdie Rubradie Rubren

Worttrennung: Ru·brum, Plural 1: Ru·bra, Plural 2: Ru·bren

Aussprache: IPA: [ˈʁuːbʁʊm]

Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Kurze Inhaltsangabe in Form einer Aufschrift oder einer Bezeichnung am Anfang eines Schriftstücks.

[2] Deutsches Prozessrecht: Urteilskopf, dessen Inhalt sich je nach Gerichtsbarkeit richtet nach:

  • § 313 I Nr. 1, 2 ZPO
  • § 117 II Nr. 1, 2 VwGO
  • § 105 II Nr. 1, 2 FGO
  • § 136 I Nr. 1, 2, 3 SGG
  • § 275 StPO
[2] Rubrum eines Urteils des Verwaltungsgerichts Koblenz mit den Angaben gemäß § 117 II Nr.
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Maria, eine gute Freundin aus Deutschland

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Maria ist einundzwanzig Jahre alt. Sie lebt in Meißen. Wir sind Freunde seit ihrer Kindheit. Sie ist groß, mit langen schwarzen Haaren. Sie mag Sport, spielt gerne Basketball und ruft uns jeden Abend an, um über lustige Dinge zu reden. Sie liebt es, angenehme Kleidung zu tragen. Maria ist eine gute Person, die überall Freunde findet. Sie ist freundlich und hilfsbereit. Ihr Hobby ist das Erlernen von Sprachen, und sie verbringt viel Zeit mit ihrer Geige. Aktuell arbeitet sie in einem Dorf in Deutschland und lernt Deutsch.

Viertel

un cuarto de

Viertel vor

menos cuarto

Viertel nach

y cuarto

Halb

medio de

Dreiviertel

tres cuartos de

Kurz vor

poco antes de las

Kurz nach

poco después de las

Gleich

casi

Punkt

en punto/exactamente

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Grundlagen des BGB: Vertrag, Willenserklärung und Haftung

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Grundlagen der Willenserklärung (WE)

Zugang der Willenserklärung

WE gegenüber Abwesenden (§ 130 Abs. 1 BGB)

Eine Willenserklärung ist zugegangen, wenn sie in den Machtbereich des Empfängers gelangt ist und unter gewöhnlichen Umständen mit einer Kenntnisnahme zu rechnen ist (z. B. telefonisch, per E-Mail).

WE gegenüber Anwesenden (§ 147 Abs. 1 S. 2 BGB)

Die Willenserklärung geht dann zu, wenn der Empfänger die WE akustisch richtig wahrgenommen hat (oder gesehen hat, z. B. bei einem mündlichen Vertrag).

Zustandekommen des Vertrags (§ 145 BGB)

Ein Vertrag setzt mindestens zwei korrespondierende Willenserklärungen voraus, die in Sinne von Angebot und Annahme übereinstimmen. Es kommt kein Vertrag zustande, wenn keine vollkommene Übereinstimmung... Weiterlesen "Grundlagen des BGB: Vertrag, Willenserklärung und Haftung" »