Die experimentelle Romanliteratur der 1960er Jahre
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In den 1960er Jahren verspürten experimentelle Romanautoren die Notwendigkeit, nach neuen Formeln, komplexeren Ansätzen und einer verstärkten Aufmerksamkeit für die literarische Sprache zu suchen. Zu dieser Verschiebung trugen vor allem zwei Faktoren bei:
- Einfluss ausländischer Schriftsteller des Jahrhunderts: Marcel Proust (Frankreich), Franz Kafka (tschechisch-deutschsprachig), James Joyce (Irland) und William Faulkner (USA).
- Entdeckung des zeitgenössischen amerikanischen Romans: Werke wie Rayuela (1963) von Julio Cortázar, La ciudad y los perros (1963) von Mario Vargas Llosa, Hundert Jahre Einsamkeit (1967) von Gabriel García Márquez sowie Autoren früherer Generationen wie Jorge Luis Borges (Argentinien), Alejo Carpentier (Kuba)