Spanisches Theater: Valle-Inclán und García Lorca
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Ramón del Valle-Inclán (1866–1936)
Valle-Inclán war ein Erneuerer des Theaters seiner Epoche, der Themen und formale Trends revolutionierte. Sein Werk zeichnet sich durch eine maximale ästhetische Einstellung aus.
Dramas der Dekadenz
Diese Werke zeigen eine modernistische Tendenz mit Einflüssen des Symbolismus und einer realistischen Ironie bei den Charakteren.
- Wichtige Werke: Der Marquis von Bradomín (1906) und Sonata de las almas (1908), die das Thema des Ehebruchs behandeln.
Galicische Dramen
Diese Stücke zeichnen sich durch ein mythisches, zeitloses Galicien und eine archaische Gesellschaft aus, in der Konflikte wie Lust, Grausamkeit und Stolz dominieren.
- Comedias bárbaras: Águila de blasón (1907), Romance de lobos (1908) und Cara