Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Sprache und Philologie

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Literaturgeschichte: Von Vinzenz Ferrer bis Vicent Andrés

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Vinzenz Ferrer: Ein einflussreicher Prediger

Vinzenz Ferrer war eine äußerst verführerische und universelle Persönlichkeit, dank seiner Tätigkeit als Prediger und seiner Nähe zu den Zentren der politischen und religiösen Macht. Er genießt den Ruf eines Heiligen, über den die mündliche Überlieferung noch immer Legenden und Wunder erzählt. Er wurde 1350 in Valencia geboren und war Dominikaner. Im Alter von 70 Jahren wurde er 1419 in Frankreich heiliggesprochen. Er war Berater und Beichtvater mehrerer Mitglieder der königlichen Familie sowie hoher Prälaten. Er beteiligte sich aktiv am Abendländischen Schisma und am Kompromiss von Caspe, wobei sein Eingreifen bei der Lösung des dynastischen Konflikts zugunsten von Ferdinand von Antequera... Weiterlesen "Literaturgeschichte: Von Vinzenz Ferrer bis Vicent Andrés" »

Die Spinne im Netz: Analyse von "The Turn of the Screw" (Die sündige Gouvernante)

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Prolog: Fragen zur Geistergeschichte

1. Eleanor und die erste Geistererscheinung

Frage: Was war besonders erschreckend an der ersten Geistergeschichte laut Eleanor?

Antwort: Das Beängstigendste an der ersten Geistergeschichte war die Tatsache, dass der Geist zuerst dem kleinen Kind erschien.

2. Douglas und Catherine Blake

Frage: Wie lernte Douglas Catherine Blake kennen und wann trafen sie sich zum ersten Mal?

Antwort: Douglas kannte Catherine Blake, weil sie die Erzieherin seiner Schwester war. Sie lernten sich kennen, als Douglas eines Sommers von der Universität nach Hause kam.

3. Die Bedingung der Gouvernantenstelle

Frage: Welche Bedingung war mit der Aufgabe als Gouvernante verbunden und warum stellte Lord Henry diese Forderung?

Antwort: Die... Weiterlesen "Die Spinne im Netz: Analyse von "The Turn of the Screw" (Die sündige Gouvernante)" »

Spanische & Lateinamerikanische Literatur: 20. Jahrhundert

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Die Generación del 27: Avantgarde & Tradition

Die Generación del 27 war eine Gruppe von Autoren, die Avantgarde-Elemente mit Eigenschaften der traditionellen spanischen Poesie vermischten.

Merkmale der Generación del 27

  • Formale Erneuerung: Einsatz neuen Vokabulars.
  • Metrische Erneuerung: Innovative Nutzung traditioneller Formen, jedoch keine metrische Freiheit im Sinne des freien Verses.
  • Thematische Vielfalt: Breite Palette an Themen.

Wichtige Vertreter der Generación del 27

  • Pedro Salinas: Vereinigung mit dem Absoluten

    Sein Schreiben war ein Weg zur Vereinigung mit dem Absoluten. Die formale Einfachheit seiner Werke kontrastierte mit der Komplexität ihrer Bedeutung.

  • Gerardo Diego: Tradition und Erneuerung

    Seine Dichtung war eine Mischung aus

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Miguel Hernández: Leben, Tod und Leid in seiner Poesie

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Miguel Hernández: Leben und Tod in seiner Poesie

Das Leben und Werk von Miguel Hernández sind untrennbar miteinander verbunden. Seine Biografie prägt seine lyrische Schöpfung maßgeblich: Seine Poesie durchläuft verschiedene Phasen, beginnend mit einem sorgenfreien Leben, dessen Schicksal sich tragisch entwickelt. Seine Existenz ist geprägt vom Dualismus von Leben und Tod, die sich in Werken wie dem Cancionero y romancero de ausencias (Songbook und Romanzen der Abwesenheiten) vermischen und trennen.

Dualismus von Leben und Tod: Riquelmes Perspektive

Laut Jesús Riquelme in seinem Buch Miguel Hernández: Leben und Tod sind diese beiden Konzepte auf zweierlei Weise verbunden:

  • Der Existenzialismus des Philosophen Heidegger.
  • Das Gefühl der Solidarität
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Englische Grammatik: Relativsätze, Passiv, Causative & Wortschatz

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Englische Grammatik: Relativsätze

Bestimmende Relativsätze (Defining Relative Clauses)

Diese Sätze liefern notwendige Informationen, um die Person oder Sache zu identifizieren, über die gesprochen wird. Sie werden nicht durch Kommas abgetrennt.

Personen

Verwenden Sie who oder that.

Beispiel: Der Mann, who / that sie am Flughafen traf, ist jetzt ihr Mann.

Dinge oder Ideen

Verwenden Sie which oder that.

Beispiel: Das Spiel, which / that wir gestern sahen, war sehr langweilig.

Besitz

Verwenden Sie whose.

Beispiel: Rick, whose Haus ich bewohnte, ist ein Musiker.

Zeit

Verwenden Sie when oder that.

Beispiel: Ich erinnere mich an den Tag, when / that Prinz Felipe und Leticia heirateten.

Ort

Verwenden Sie where.

Beispiel: Ojeda, where Elena lebt, ist ein kleines... Weiterlesen "Englische Grammatik: Relativsätze, Passiv, Causative & Wortschatz" »

Der Aufstieg der modernen Literatur: Von der viktorianischen Ära bis zum frühen 20. Jahrhundert

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Das Kommen der Moderne

Königin Victorias Regierungszeit endete im Jahr 1901, aber das viktorianische Zeitalter endete etwa zwanzig Jahre zuvor. Der eigentümliche Geist namens Viktorianismus begann mit Männern wie dem Rebellen Swinburne, dem Pessimisten Fitzgerald und dem Satiriker Butler zu verschwinden. Die Literatur von 1880 bis 1914 ist entweder durch den Versuch gekennzeichnet, Ersatz für eine tot scheinende Religion zu finden, oder durch eine Art spiritueller Leere, ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit, an nichts zu glauben.

Es gab viele mögliche Ersatzstoffe für Religion. Einer war Kunst. Pater Walter Pater war ihr Prophet. Kunst um der Kunst willen war das Thema von Büchern wie Marius der Epikureer. Es war Pflicht, jene Freuden zu... Weiterlesen "Der Aufstieg der modernen Literatur: Von der viktorianischen Ära bis zum frühen 20. Jahrhundert" »

Miguel Hernández: Leben, Werk und politisches Engagement

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Soziales und politisches Engagement

In Madrid erlebt er den Putsch gegen die Zweite Republik. Er festigt seine Position in der sozialen und politischen Entscheidungsfindung durch den Beitritt zur Kommunistischen Partei. Das soziale und politische Engagement unseres Dichters kristallisiert sich in den Werken Viento del pueblo (Wind des Volkes) und El hombre acecha (Der Mensch lauert) heraus. Hernández ist „leidenschaftlich verwurzelt“, und diese Leidenschaft wandelt sich in Solidarität mit den Menschen. Seine Poesie ist eher sozial als politisch geprägt.

In Viento del pueblo fühlt er sich zur Solidarität aufgerufen und wendet sich gegen Ungerechtigkeit, Ausbeutung und Elend. Bis zum Ausbruch des Krieges ist er kein rein revolutionärer... Weiterlesen "Miguel Hernández: Leben, Werk und politisches Engagement" »

Gedichtanalysen: Leid, Zeit und Gleichgültigkeit

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Musée des Beaux Arts von W. H. Auden

Analyse

Stimme und Stimmung

Stimme: Das Gedicht ist aus einer reflektierenden, beobachtenden Perspektive geschrieben. Der Sprecher wendet sich nicht direkt an jemanden, sondern teilt seine Gedanken über die menschliche Natur und das Leid.

Stimmung: Der Ton ist neutral und leidenschaftslos, fast distanziert und kühl. Er vermittelt eine sachliche, beinahe skeptische Haltung gegenüber großen Ereignissen.

Zusammenfassung

Der Dichter reflektiert über die Weisheit der Alten Meister (Maler des 16. und 17. Jahrhunderts), die verstanden, wie gleichgültig die Welt dem menschlichen Leid gegenübersteht. Er beschreibt, wie diese Maler darstellten, dass das alltägliche Leben selbst während bedeutender oder tragischer... Weiterlesen "Gedichtanalysen: Leid, Zeit und Gleichgültigkeit" »

Drama der 60er und 70er: Wut und Gegenkultur

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1950er Jahre

Eine neue Klasse von Intellektuellen äußerte scharfe Kritik. Diese unterschied sich durch ihre Werke, unter ihnen finden wir Kingsley Amis und Alan Sillitoe. Sie dachten, die britische Niederlassung der Stammbaumfamilien, die Kirche von England und die elitären Universitäten von Oxford und Cambridge seien für diesen Unterschied verantwortlich. Ihre Werke drückten ein Gefühl von Wut und Frustration auf die Befriedigung der Nachkriegszeit in Großbritannien aus. Die Helden oder Anti-Helden in den Werken dieser Autoren zeigten ein gemeinsames Merkmal: ihren Ungehorsam und ihre kritische Haltung gegenüber der Gesellschaft.

John Osborne (1929-1994)

Themen

  • Menschen im Krieg mit sich selbst und der Gesellschaft
  • Frustration, ohne Hoffnung
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Baskische Literatur und Kultur im 19. Jahrhundert

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Baskische Literatur im 19. Jahrhundert

Das 19. Jahrhundert markierte eine entscheidende Ära für die südlichen baskischen Schriftsteller. Einleitung: Ähnlich wie im Norden erlebte das Baskenland im 19. Jahrhundert tiefgreifende Erschütterungen. Die Karlistenkriege führten dazu, dass die Fueros (historische Sonderrechte) endgültig abgeschafft wurden. Diese Ereignisse hatten weitreichende politische und soziale Folgen, da sie die Arena für die Förderung und den Erhalt der baskischen Sprache und Kultur im 19. Jahrhundert bereiteten.

Die Industrielle Revolution schuf durch neue wirtschaftliche Rahmenbedingungen einen nationalen Markt. Moderne Einflüsse erreichten vor allem Bizkaia und Gipuzkoa. In den Fabriken und durch neue Medien bildeten... Weiterlesen "Baskische Literatur und Kultur im 19. Jahrhundert" »