Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Sprache und Philologie

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Mord in der Pension: Ein rätselhafter Fall

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Warten auf die Polizei

Ein ungewöhnlicher Abend

Warten auf die Polizei“, sagte Frau Mayton.

Sie fragte sich, wo Herr Wainwright geblieben war. Es interessierte sie wenig, wohin er gegangen war. Wichtig war nur, dass er seine drei Guineen wöchentlich für Kost und Logis bezahlte. Doch das Leben – und besonders die Abende – war in ihrer Pension notorisch langweilig, und hin und wieder versuchte man, etwas Spannung zu erzeugen.

„Ist er gegangen?“, fragte Monty Smith.

Auch ihn interessierte es nicht sonderlich, aber er war so höflich wie blass, und er bemühte sich stets, jeden bei der Stange zu halten.

„Ich glaube, ich hörte die Haustür zufallen“, antwortete Frau Mayton. „Vielleicht ist er hinausgegangen, um einen Brief aufzugeben“,... Weiterlesen "Mord in der Pension: Ein rätselhafter Fall" »

Das Leben im antiken Rom: Familie, Alltag und Mythologie

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Das Familienleben im antiken Rom

Die römische Großfamilie und der Pater Familias

Die Familie war eine zentrale Säule im antiken Rom. Sie wurde vom Pater Familias dominiert, unter dessen Aufsicht die Ehefrau, die Nachkommen, Sklaven und Freigelassenen standen. Er war der älteste Mann der Familie und konnte über die Familienmitglieder nach Belieben verfügen. Rechtlich gesehen war er die einzige voll handlungsfähige Person. Wenn ein Kind starb, blieb der Pater Familias das Oberhaupt der verbleibenden Nachkommen.

Die Rolle der römischen Frau

In der patriarchalischen Gesellschaft konnten sich Frauen nicht emanzipieren. Von der Geburt bis zur Ehe waren sie von einem männlichen Verwandten abhängig. Im Falle seines Todes wurde ihnen ein Vormund... Weiterlesen "Das Leben im antiken Rom: Familie, Alltag und Mythologie" »

Die psychosexuelle Entwicklung nach Freud

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Nach Freud durchläuft die genital-emotionale bzw. sexuelle Entwicklung mehrere Phasen: die orale (bis 18 Monate), die anale (ab 18 Monate bis 3 Jahre), die phallische (3–6 Jahre), die Latenzzeit (vom ersten „Bestellen“ bis zum ersten Samenerguss) und die genitale Phase (ab der ersten Regel oder Ejakulation). Diese werden im Folgenden beschrieben:

Die orale Phase: Der Mund

In der oralen Phase konzentriert sich das Vergnügen auf den Mund und ist um die Mutterbrust strukturiert. Dies ist eine wesentliche Tatsache, da beispielsweise durch Brustoperationen sowie den Markt für Pecholatría und BHs neue Dynamiken entstanden sind. Der Übergang von flüssiger zu fester Nahrung kann vom Kind als Frustration erlebt werden; dies ist das Thema der... Weiterlesen "Die psychosexuelle Entwicklung nach Freud" »

Miguel Hernández: Leben, Tod und Liebe in der spanischen Poesie

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Leben und Tod in der Poesie von Miguel Hernández

1. Biographie und lyrisches Schaffen

Viele haben die Beziehung zwischen Biographie, Erfolgen und lyrischem Schaffen zur Kenntnis genommen. Eine der besten Biografien ist Miguel Hernández: Passionen, Gefängnis und Tod des Dichters.

2. Das Werk als Spiegel des Lebens

Das Werk von M. Hernández ist wie sein Leben: Es umfasst Anfänge, jugendlichen Elan und persönliche Selbstbildung, die ihm keine andere Wahl ließen, als das Leben als Strafe zu akzeptieren.

3. Frühe Gedichte und Vitalismus

Von den ersten Gedichten bis zu Der Blitz, der niemals aufhört zeigt sich ein bewusstes Außerachtlassen von unbeschwertem Vitalismus und natürlichem Optimismus. Sein Leben nimmt einen Weg und sein Werk einen... Weiterlesen "Miguel Hernández: Leben, Tod und Liebe in der spanischen Poesie" »

Spanische Literatur des 20. Jahrhunderts: Romanentwicklung

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Der Roman in den 1940er Jahren

Die beiden wichtigsten Romane der 1940er Jahre sind Die Familie von Pascual Duarte von J.S. Cela und Camilo José Cela. Diese spiegeln die Unmenschlichkeit und Gewalt im ländlichen Spanien wider. Cela verbindet in seinem Schelmenroman Naturalismus und Groteske. Der Roman Nichts spiegelt die Leere und das Fehlen von Erwartungen im elenden und grauen Leben im Spanien der frühen Nachkriegszeit wider.

Der soziale Roman

In den 1950er Jahren dominiert in Spanien der soziale Roman, der eine kritische Auseinandersetzung mit der spanischen Gesellschaft darstellt. Der Bienenkorb von Cela zeigt in seinem Alltag in Madrid Erzählstrategien:

Kollektiver Protagonist

Alltagsroutinen werden als Ausdruck des Überlebenskampfes von... Weiterlesen "Spanische Literatur des 20. Jahrhunderts: Romanentwicklung" »

Ramon Llull und Ausiàs March: Leben und Werk

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Ramon Llull: Leben und Werk

Werke in Versen

Desconhort und Cant de Ramon: Zwei sehr menschliche und einfühlsame Gedichte mit über 800 Versen, die eine Bestandsaufnahme seines Lebens darstellen. Llull gesteht, dass er sich allein und verachtet fühlt.

Prosawerke

  1. Llibre de contemplació en Déu: Ein enzyklopädisches Buch mit 366 Kapiteln, eines für jeden Tag des Jahres, das die göttliche Trinität beweisen will.
  2. Llibre de l'orde de cavalleria: Behandelt den Ursprung des Adels und des Rittertums, das Amt des Ritters, die Symbolik und die zeremonielle Bewaffnung. Bildet die ersten Kapitel von Tirant lo Blanc.
  3. Llibre d'Evast e Aloma e de Blanquerna: Erzählt das Leben von Blanquerna, der heiraten sollte, sich aber für das religiöse Leben entschied.
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Die Celestina: Handlung, Stil und Charaktere

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Handlung

Das Argument ist nicht kompliziert. In der ursprünglichen Fassung der Komödie, nachdem Calisto von Melibea abgewiesen wurde, suchte er den Rat von Celestina. Diese überredet Melibea, eine Affäre mit Calisto einzugehen. Sempronius und Parmeno fordern einen Anteil an der Beute von Celestina, und als dies verweigert wird, kommt es zum Mord. Calisto verlässt Melibea und stürzt beim Versuch, über eine Treppe zu fliehen, zu Tode. Melibea begeht Selbstmord.

In der erweiterten Fassung des Werkes sterben die Liebenden nicht sofort nach der ersten Liebesnacht. Der Tod ereignet sich vielmehr eines Nachts, als Calisto versucht, seine Diener und Schergen zu retten, die von Elicia und Areusa geschickt wurden.

Aufbau und Stil

Das Werk gilt als... Weiterlesen "Die Celestina: Handlung, Stil und Charaktere" »

Charakteranalyse und Zusammenfassung von Unamunos Niebla

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Charakteranalysen in Niebla

Augusto Perez

  • Reflexiv: Er reflektiert ständig über seine Aktionen. Ein Beispiel ist sein Gespräch mit Orpheus oder der Austausch mit seinem Freund Victor über Liebe und Rosarito.
  • Liebeskrank: Er wird von der Leidenschaft für Frauen getrieben. Dies zeigt sich in der Verwechslung von Eugenia und Rosarito oder wenn Victor feststellt, dass er sich in Frauen verliebt, unabhängig von deren Charakter.
  • Kindliche Liebe: Er hegt eine tiefe Liebe zu seiner Mutter und erinnert sich oft an ihre Worte oder Taten aus seiner Kindheit.

Eugenia Domingo del Arco

  • Stolz: Sie zeigte anfangs wenig Interesse an Augusto, besonders nachdem er die Hypothek auf ihr Haus beglichen hatte.
  • Ungläubig: Sie verlässt die Stadt mit Mauricio kurz
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Mercè Rodoreda: Leben, Exil und literarisches Werk

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Mercè Rodoreda: Leben und Werk

Mercè Rodoreda i Gurguí wurde am 10. Oktober 1908 in Barcelona, im Stadtteil Sant Gervasi, geboren. Sie ist vor allem als Romanautorin und Verfasserin von Kurzgeschichten bekannt, schrieb aber auch mehrere Theaterstücke und Gedichte. Sie wuchs in einer ruhigen Nachbarschaft auf und war umgeben von der Liebe ihrer Eltern und vor allem ihres Großvaters, der ihr die Leidenschaft für das Lesen vermittelte.

Im Jahre 1928 heiratete sie ihren mütterlicherseits Onkel Joan Gurguí, der vierzehn Jahre älter war als sie. Er war sehr jung nach Amerika gegangen und hatte dort bis 1921 ein beträchtliches Vermögen aufgebaut. Diese Ehe hat sie nie akzeptiert. Die Geburt ihres einzigen Sohnes, Jordi Gurguí, wurde zu einer... Weiterlesen "Mercè Rodoreda: Leben, Exil und literarisches Werk" »

Grundlagen der Theaterkunst: Von der Theorie zur Bühne

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Die Produktion eines Theaterstücks

Die Entstehung eines Werkes umfasst verschiedene Ebenen und Verantwortlichkeiten:

  • Der Autor: Er schreibt den Text und formt Dialoge, Monologe sowie Regieanweisungen. Ziel: Erstellung des literarischen Textes.
  • Der Regisseur: Er wählt das Werk aus und passt es an die heutige Mentalität sowie seine eigene Vision an. Ziel: Auswahl des Stücks und Anpassung an die theatralische Vision.
  • Der interpretative Plan: Schauspieler und Schauspielerinnen verkörpern die Rollen durch sprachlichen und nonverbalen Ausdruck, Kostüme, Make-up und Frisuren. Zielsetzung: Die Darstellung der Charaktere.
  • Der technische Plan: Der Regisseur legt den Rahmen der Auslegung fest. Das Bühnenbild umfasst den Theaterraum, die Nutzung des
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