Platons Philosophie: Ideenlehre, Ethik und Staatskunst
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Die Anamnesis: Die Seele und die Welt der Ideen
Durch die Erinnerung erkennt die Seele ihren Ursprung in der Welt der Ideen. Daher rührt der berühmte Satz, wonach Lernen ein Wiedererinnern ist. Mit der Mäeutik können Wahrheiten, die in uns schlummerten, in Form von Ideen extrahiert werden. Die Seele ist ein Gefäß der Erinnerung: Eine Erkenntnis, die aus einem früheren Leben stammt und uns nun bewusst wird.
Der Eros: Das Streben nach dem Schönen und Guten
Durch die Liebe begehren Menschen das Schöne und Gute. Die Seele sehnt sich nach einer liebevollen Dynamik zurück in die intelligible Welt, der sie entstammt. Der Eros ist ein romantischer Impuls, eine Projektion auf den Anderen als Tatsache unseres Seins.