Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme

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Legitimation: Definition, Formen und Kritik

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

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Legitimation: Definition und Konzepte

Legitimation oder Legitimierung (lat. *lex* ‚Gesetz‘, ‚Rechtfertigung‘) steht für:

  • Rechtfertigung faktisch bestehender Regeln; siehe *Legitimität*
  • Rechtfertigung eines Staates für sein Handeln; siehe *Legitimation (Politikwissenschaft)*
  • Erlangen der Rechtsstellung der Ehelichkeit eines Kindes; siehe *Unehelichkeit*

Siehe auch

Wiktionary Logo Wiktionary: Legitimation – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Legitimation in der Politikwissenschaft

Legitimation bezeichnet in der Politikwissenschaft die Rechtfertigung eines Staates für sein hoheitliches oder nichthoheitliches Handeln bzw. dessen Ergebnis.

Formen der Legitimation

Es wird zwischen verschiedenen Formen der Legitimation unterschieden:... Weiterlesen "Legitimation: Definition, Formen und Kritik" »

Subsistenz: Bedeutung, Wirtschaft und Philosophie

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

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Subsistenz

Pflanzenanbau für den Eigenbedarf ist eine wichtige traditionelle Subsistenzstrategie für lokale Gemeinschaften, auch wenn sie nur noch ergänzend betrieben wird, wie hier bei den Shuar im südamerikanischen Berg-Regenwald in Ecuador (2011).

Subsistenz (von lateinisch subsistentia „Bestand“: „durch sich selbst, Selbständigkeit“) bezeichnet ein philosophisches Konzept, bei dem sich das Bestehende aus sich selbst heraus erhält. Der Begriff wird vor allem für jegliche menschliche Auseinandersetzung mit der Umwelt zur Sicherung des Lebensunterhaltes und zur Befriedigung der Grundbedürfnisse verwendet. Subsistenz umfasst alles, was materiell und sozial zum alltäglichen Überleben benötigt wird: Nahrung, Kleidung, eine Behausung... Weiterlesen "Subsistenz: Bedeutung, Wirtschaft und Philosophie" »

Definition und Bedeutung von risikoavers

Eingeordnet in Wirtschaft

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risikoavers (Deutsch)

Adjektiv

PositivKomparativSuperlativ
risikoaversrisikoaverseram risikoaversesten

Alle weiteren Formen: Flexion:risikoavers

Worttrennung

ri·si·ko·avers, Komparativ: ri·si·ko·aver·ser, Superlativ: am ri·si·ko·aver·ses·ten

Aussprache

  • IPA: [ˈʀiːzikoʔaˌvɛʁs]
  • Hörbeispiele:

Bedeutungen

  • [1] fachsprachlich: Risiken vermeidend; sich um die Verringerung von Risiken bemühend

Herkunft

Zusammensetzung aus Risiko und avers

Synonyme

  • [1] risikoscheu, vorsichtig

Gegenwörter

  • [1] risikoaffin, risikofreudig

Beispiele

  • [1] „UBS-Präsident Marcel Ospel sei durch die Turbulenzen nach der Fusion zwischen Bankgesellschaft und Bankverein risikoavers geworden, Oswald Grübel habe bisher keine klare Wachstumsstrategie formuliert.“
  • [1] „Wir
... Weiterlesen "Definition und Bedeutung von risikoavers" »

Transzendenz: Bedeutung in Philosophie, Religion & Sprache

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

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Transzendenz: Definition und philosophische Bedeutung

DisambiguationDieser Artikel handelt von dem philosophischen und religiösen Begriff. Für Transzendenz in der Mathematik siehe transzendente Zahl.
Emblem - Oculus Non Vidit
Otto van Veen, Emblem „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat“ (1 Kor 2,9)

Transzendenz (von lateinisch transcendentia „das Übersteigen“) bezeichnet in Philosophie, Theologie und Religionswissenschaft ein Verhältnis von Gegenständen zu einem bestimmten Bereich möglicher Erfahrung oder den Inbegriff dieses Verhältnisses. Als transzendent gilt, was außerhalb oder jenseits eines Bereiches möglicher Erfahrung, insbesondere des Bereiches der normalen Sinneswahrnehmung liegt und nicht von ihm abhängig ist. Mit der in der Bezeichnung enthaltenen... Weiterlesen "Transzendenz: Bedeutung in Philosophie, Religion & Sprache" »

Emblematisch: Bedeutung, Herkunft und Synonyme (Adjektiv)

Eingeordnet in Sprache und Philologie

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Emblematisch (Deutsch)

Wortart: Adjektiv

Steigerung des Adjektivs

PositivKomparativSuperlativ
emblematischemblematischeram emblematischsten
Alle weiteren Formen: Flexion:emblematisch

Worttrennung

em·ble·ma·tisch, Komparativ: em·ble·ma·ti·scher, Superlativ: am em·ble·ma·tischs·ten

Aussprache (Phonetik)

IPA: [ˌɛmbleˈmaːtɪʃ]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen (Semantik)

[1] sinnbildlich (ein Ding steht für ein anderes)
[2] bezeichnend (ein Teil steht für das Ganze)

Herkunft (Etymologie)

über das gleichbedeutende französische emblematique → fr aus spätlateinisch emblematicus → la [1]

Synonyme

[1] sinnbildlich, symbolisch, allegorisch, metaphorisch
[2] bezeichnend, beispielhaft, typisch

Gegenwörter (Antonyme)

[1] beschreibend, realistisch
[
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Ordoliberalismus: Prinzipien, Geschichte und die Freiburger Schule

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

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Ordoliberalismus: Grundlagen und Definition

Der Ordoliberalismus ist ein Konzept für eine marktwirtschaftliche Wirtschaftsordnung, in der ein durch den Staat geschaffener Ordnungsrahmen den ökonomischen Wettbewerb und die Freiheit der Bürger auf dem Markt gewährleisten soll.[1]

Das Konzept des Ordoliberalismus wurde im Wesentlichen von der sogenannten Freiburger Schule der Nationalökonomie entwickelt, der *Walter Eucken*, *Franz Böhm*, *Leonhard Miksch* und *Hans Großmann-Doerth* angehörten. Erste Ansätze finden sich bereits in dem 1937 erschienenen Heft Ordnung der Wirtschaft. Der Ausdruck *Ordoliberalismus* wurde jedoch erst 1950 von Hero Moeller[2] in Anlehnung an die Zeitschrift ORDO – Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und

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Affirmation: Definition, Bedeutung in Logik, Psychologie und Spiritualität

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

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Affirmation

Die Affirmation (lateinisch affirmatiō für „Versicherung, Beteuerung“)[1] ist eine wertende Eigenschaft für prozedurale, kognitive oder logische Entitäten, die mit „Bejahung“, „Zustimmung“ oder „Zuordnung“ beschrieben werden kann.

Inhaltsverzeichnis

Sprachwissenschaft

Im sprachwissenschaftlichen Sinne ist die affirmative (bejahende/positiv wertende) Verwendung oder Bedeutung eines Wortes das Gegenteil einer pejorativen (negativ wertenden oder abwertenden) Verwendung oder Bedeutung.[2] Das direkte Gegenteil einer Satzbejahung, also eine verneinende Aussage, bezeichnet... Weiterlesen "Affirmation: Definition, Bedeutung in Logik, Psychologie und Spiritualität" »

Anomie: Definition, Ursachen und Auswirkungen in der Soziologie

Eingeordnet in Psychologie und Soziologie

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zur gleichnamigen französischen Musikband siehe Anomie (Band).

Anomie (griech.: Kompositum aus α privativum zur Verneinung und der Endung -nomie für νόμος, „Ordnung, Gesetz“) bezeichnet in der Soziologie einen Zustand fehlender oder schwacher sozialer Normen, Regeln und Ordnung. Vor allem in England war der Begriff ursprünglich ein theologischer Ausdruck für das Brechen religiöser Gesetze. Zur Beschreibung einer Anomie wird umgangssprachlich und irreführend häufig auch das Wort Anarchie (Abwesenheit von Herrschaft) benutzt.

Inhaltsverzeichnis

„Anomie“ bei Durkheim

Der Begriff der Anomie wurde von Émile... Weiterlesen "Anomie: Definition, Ursachen und Auswirkungen in der Soziologie" »

Tontine: Definition, Funktionsweise und Geschichte der Rentenversicherung

Eingeordnet in Mathematik

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Tontine: Frühe Form der Rentenversicherung

BegriffsklärungssymbolDieser Artikel behandelt die Tontinen-Versicherung; zu dem gleichnamigen Kartenspiel siehe Tontine (Kartenspiel).

Die Tontine oder Tontinenversicherung bzw. das Tontinengeschäft, wie die Tontine im deutschen Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) genannt wird, ist eine frühe Form der Rentenversicherung.

Bei einer Tontine verpflichtet sich ein Lebensversicherungsunternehmen oder der Staat als sogenannter „Veranstalter“, gegen Entgelt Einzahlungen anzunehmen und das angesammelte Kapital zu bestimmten Zeiten verzinst an die dann noch lebenden Einleger zurückzugewähren.

Das Tontine-Prinzip am Beispiel eines K.-o.-Turniers

Das Prinzip der Tontine lässt sich gut am Beispiel eines K.-o.-Turniers illustrieren.... Weiterlesen "Tontine: Definition, Funktionsweise und Geschichte der Rentenversicherung" »

Die Allegorie: Bedeutung, Geschichte und Anwendung

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

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Jan Vermeer, Die Malkunst, Allegorie auf die Malerei

Die Allegorie (von altgriechisch allegoría ‚andere/verschleierte Sprache‘, zusammengesetzt aus állos ‚anders‘ und agoreúo ‚eindringlich sprechen‘) ist eine Form der indirekten Aussage. Dabei wird eine Sache (Ding, Person, Vorgang) aufgrund von Ähnlichkeits- oder Verwandtschaftsbeziehungen als Zeichen für eine andere Sache oder einen abstrakten Begriff eingesetzt.

In der Rhetorik wird die Allegorie als Stilfigur unter den Tropen eingeordnet und gilt als fortgesetzte Metapher. In der bildenden Kunst sowie in der mittelalterlichen und barocken Literatur tritt sie häufig als Personifikation auf, bei der eine Figur durch Attribute und Handlungen einen abstrakten Begriff (z. B.... Weiterlesen "Die Allegorie: Bedeutung, Geschichte und Anwendung" »