Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Biologie

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Chromosomale Veränderungen und Gentechnik: Ein Überblick

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Chromosomale Veränderungen

Strukturelle Veränderungen

Beeinflussen die Struktur der Chromosomen und die normale Lage der Gene. Veränderungen treten in der Mitose und Meiose auf, hauptsächlich während der Prophase I der Meiose. Vier Arten:

  • Deletion: Verlust eines Chromosomensegments, z.B. Cri-du-chat-Syndrom.
  • Duplikation: Wiederholung eines Chromosomensegments.
  • Inversion: Ein Chromosomensegment dreht sich um 180°.
  • Translokation: Änderung des Standorts eines Chromosomensegments.

Numerische Veränderungen

Beeinflussen die Anzahl der Chromosomen. Zwei Arten:

  • Euploidie: Veränderung der Gesamtzahl der Chromosomensätze, z.B. Haploidie.
  • Aneuploidie: Veränderung der Anzahl einzelner Chromosomen, z.B. Trisomie 21 (Down-Syndrom), Klinefelter-Syndrom,
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Grundlagen der Biologie: Ernährung, Fortpflanzung & mehr

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Ernährung

Lebewesen benötigen Energie, um den Körper funktionsfähig zu halten, und Stoffe, die sie zum Wachsen und sich Entwickeln benötigen. All dies wird von außen aufgenommen; die Menge der Nährstoffe ist die Nahrung.

Autotrophe Ernährung

Dazu gehören Pflanzen, viele Bakterien und Algen. Autotrophe Organismen können ihre eigene Nahrung (organische Substanz) aus einfachen Stoffen wie Wasser und Kohlendioxid (anorganische Rohstoffe) herstellen, die aus der Umwelt stammen.

Heterotrophe Ernährung

Dazu gehören Tiere und andere Organismen, die ihre Nahrung von anderen Lebewesen erhalten, da sie diese nicht selbst herstellen können wie Pflanzen. Das heißt, sie ernähren sich von organischen Stoffen.

Der Mechanismus der Ernährung heterotropher... Weiterlesen "Grundlagen der Biologie: Ernährung, Fortpflanzung & mehr" »

Die Zellorganellen und ihre Funktionen

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**Nukleolus und Zellkern**

Der Nukleolus ist eine Region des Zellkerns, die als Organell betrachtet wird. Die wichtigste Funktion des Nukleolus ist die Herstellung und Assemblierung von ribosomalen Komponenten. Der Zellkern ist ein membranöses Organell, das in eukaryotischen Zellen vorkommt. Er enthält den größten Teil des genetischen Materials der Zelle, das in mehreren linearen DNA-Molekülen von großer Länge organisiert ist, die mit einer Vielzahl von Proteinen wie Histonen Komplexe bilden, die Chromosomen genannt werden. Die Gesamtheit der Gene dieser Chromosomen bildet das Kerngenom. Die Hauptaufgabe des Zellkerns besteht darin, die Integrität dieser Gene zu erhalten, die zellulären Vorgänge zu kontrollieren und die Genexpression... Weiterlesen "Die Zellorganellen und ihre Funktionen" »

Biologie Grundlagen: Lebewesen, Viren und Bakterien

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Merkmale von Lebewesen

Ernährung

  • Pflanzen (Autotroph): Produzieren eigene Nahrung.
  • Tiere (Heterotroph): Nehmen Nahrung auf.

Mobilität

  • Pflanzen: Unbeweglich (sessil).
  • Tiere: Beweglich.

Wachstum

  • Pflanzen: Unbegrenztes Wachstum.
  • Tiere: Begrenztes Wachstum.

Zellstruktur

  • Pflanzen: Besitzen Zellwand und Zellmembran.
  • Tiere: Besitzen nur eine Plasmamembran.

Gemeinsamkeiten aller Lebewesen

  • Assimilation
  • Sensibilität
  • Autoregulation
  • Reproduktion

Der Aufbau einer Zelle

Jede Zelle ist eine lebende Einheit, die aus Protoplasma besteht. Sie besitzt eine Zellmembran, Zytoplasma, eine Kernmembran (Karyotheka) und einen Zellkern. Im Zytoplasma befinden sich verschiedene Organellen wie Ribosomen und das endoplasmatische Retikulum.

Viren: Merkmale und Krankheiten

Was sind Viren?

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Temperatur, Klima und Interaktionen: Ökologische Grundlagen für Tiere

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Einfluss der Temperatur auf Tiere und Ökosysteme

Temperaturregulierung bei Tieren

  • Homoiotherme/Endotherme Tiere: Säugetiere und Vögel. Ihr Körper ist isoliert. Sie müssen für den Winter viel Nahrung aufnehmen, um die konstante Körpertemperatur zu halten.
  • Poikilotherme/Ektotherme Tiere: Wassertiere, Reptilien & Insekten. Ihr Körper ist nicht isoliert. Sie verharren im Winter in einer Winterstarre. Hohe Temperaturen können zur Hitzestarre führen. Die Regelung der Körperwärme erfolgt über den Stoffwechsel (äußere Wärmequellen).

Stoffwechsel und Temperatur

  • Vögel & Säugetiere regeln ihre Körperwärme über die Stoffwechselintensität.
  • RGT-Regel: Temperaturerhöhungen von 10°C beschleunigen die Stoffwechselvorgänge um ca. das
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Stofftransport durch Biomembranen: Mechanismen und Prozesse

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Stofftransport durch die Biomembran

Aktiver Transport

Die Zelle muss dafür Energie aufwenden, da der Transport gegen das Konzentrationsgefälle erfolgt.

Primär aktiver Transport

Dieser Transport ist direkt mit energetischen Vorgängen verbunden. Unter ATP-Verbrauch werden Protonen und Ionen durch die Zytoplasmamembran aus der Zelle gepumpt.

Sekundär aktiver Transport

Moleküle werden durch Symport oder Antiport transportiert. Dabei wird die Energie eines passiv transportierten Teilchens genutzt, um ein zweites Substrat zu transportieren.

Endozytose und Exozytose: Vesikeltransport

Diese Prozesse ermöglichen den Transport größerer Moleküle oder Partikel in die Zelle hinein (Endozytose) oder aus der Zelle heraus (Exozytose) mithilfe von Vesikeln.... Weiterlesen "Stofftransport durch Biomembranen: Mechanismen und Prozesse" »

Genetik: Vererbung, Chromosomen, Mitose & Meiose

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Genetik: Vererbung und Chromosomen

Definition der Genetik

Die Genetik befasst sich mit der Weitergabe genetischer Informationen von Generation zu Generation.

Schlüsselexperimente in der Genetik

Transplantationsexperiment mit südafrikanischen Krallenfröschen

Der Zellkern enthält die Erbinformationen. Jede Zelle enthält die gleiche Erbinformation.

Pfropfungsversuch bei Acetabularia

Der Zellkern enthält die Erbinformationen zur Ausbildung der äußeren Merkmale.

Aufbau der Chromosomen

Das Chromatin des Zellkerns besteht aus langen, fädigen Strukturen. Diese können sich spiralig aufwickeln (Kondensation) und bilden dann kurze, dicke Strukturen, die Chromosomen. Jedes Chromosom besteht aus zwei Hälften, den Chromatiden, die an einer Stelle, dem... Weiterlesen "Genetik: Vererbung, Chromosomen, Mitose & Meiose" »

Prostatakrebs: Wachstum, Symptome, Diagnose und Therapieoptionen

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Prostatakrebs: Wachstum und Naturgeschichte

Lokales Tumorwachstum

Lokales Tumorwachstum tritt häufig in der peripheren Drüsenzone auf; eine Beteiligung der zentralen Drüse ist sehr selten. Später kann der Tumor die Prostata-Kapsel durchdringen und in das periprostatische Gewebe sowie angrenzende Organe einwachsen.

Lymphatische Ausbreitung

Häufig betroffen sind Lymphknoten, insbesondere die obturatorischen Lymphknoten und in absteigender Reihenfolge die iliaca externa, iliaca interna und paraaortale Lymphknoten. Prognostische Faktoren für den Lymphknotenbefall sind Tumorgröße, PSA-Wert, extrakapsuläre Ausbreitung und Befall der Samenblasen.

Metastasen

Häufig treten Fernmetastasen in den Knochen auf (insbesondere Becken und Kreuzbein). Auch... Weiterlesen "Prostatakrebs: Wachstum, Symptome, Diagnose und Therapieoptionen" »

Enzyme: Funktion, Aufbau und Regulation biologischer Katalysatoren

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Enzyme und Aktivierungsenergie

Damit eine chemische Reaktion ablaufen kann, ist eine bestimmte Menge an Aktivierungsenergie notwendig.

Enzyme verringern die benötigte Aktivierungsenergie, die notwendig ist, damit eine Reaktion ablaufen kann. Sie wirken als biologische Katalysatoren.

Der Reaktionsverlauf mit und ohne Enzyme

Obwohl Enzyme die Aktivierungsenergie senken, wird am Ende der Reaktion die gleiche Menge an Energie gewonnen oder verbraucht. Der Energieunterschied zwischen Ausgangs- und Endstoffen bleibt unverändert.

  • Enzyme verändern sich bei der Reaktion nicht und werden nicht verbraucht. Sie sorgen lediglich dafür, dass die Reaktion leichter und schneller abläuft.
  • In lebenden Organismen sind Enzyme essenziell, da viele Reaktionen sonst
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Medikamente für das Verdauungssystem: Ein umfassender Überblick

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Medikamente für das Verdauungssystem

Schutzmaßnahmen der Schleimhäute

  • Sulcralfat: Wirkt lokal, bildet eine Schutzschicht auf der Magenoberfläche, schützt vor Erosionen und fördert die Heilung von Geschwüren. Wird nicht absorbiert.
  • Carbenoxolon: Wirkstoff aus Lakritze. Stimuliert die Schleimsekretion der Magenwand, wodurch der Schleim dicker wird und besser an der Wand haftet. Kann zu Flüssigkeitsretention und Ödemen führen. Kontraindiziert bei Patienten mit Bluthochdruck.

Sekretionshemmer

  • H2-Antihistaminika: Hemmen die Salzsäuresekretion. Beispiele: Cimetidin, Ranitidin und Famotidin. Einsatz bei Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren, Ösophagitis. Mögliche Nebenwirkungen: Durchfall oder Verstopfung, Schwindel.
  • Protonenpumpenhemmer:
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