Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Geschichte

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Holocaustleugnung: Hintergründe und Motive

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Täterprofile

Inzwischen wird die Zahl der Täter auf 200.000 bis 500.000 Deutsche und Österreicher geschätzt: Polizisten, KZ-Personal, Wehrmachtssoldaten, SS-Leute, Verwaltungsexperten,... Das Führerkorps bildeten mehrere hundert SS-Leute. Sie waren zwischen 30 und 40 Jahren alt und gebildet.

WICHTIGES Beispiel:

Als das Hamburger Reserve-Polizeibataillon 101 in Polen im Juli 1942 zur Judenerschießung eingesetzt werden sollte und der Kommandeur die aktive Teilnahme freistellte. Bis auf 12 (von 500 Arbeitern und Angestellten) machten alle mit, weil sie nach 9 Jahren nationalsozialistischer Diktatur die fraglose Ausführung von Befehlen verinnerlicht hatten oder weil sie sich dem Gruppendruck der Kameraden nicht entziehen konnten. —> Ganz... Weiterlesen "Holocaustleugnung: Hintergründe und Motive" »

Die Russische Revolution von 1917: Ursachen, Verlauf und Folgen

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Russland war in dieser Zeit (1917) ein politisch und wirtschaftlich rückständiges Land, in dem noch eine Autarkie herrschte. Die Landwirtschaft war wenig produktiv und die Industrie befand sich noch am Anfang ihrer Entwicklung. Unter den Belastungen des Ersten Weltkriegs, in dem Russland mit Serbien gegen Deutschland und Österreich-Ungarn gekämpft hatte, wurde das Land nicht nur militärisch zerstört, sondern auch wirtschaftlich und politisch. Die Versorgung der Städte und die russische Armee brachen zusammen und der Zar verlor seine Autorität. Ende Februar 1917 erzwangen Massendemonstrationen und Streiks den Sturz des Zaren. Dadurch entstand eine Art "Doppelherrschaft".

Auf der einen Seite standen die Sowjets, Institutionen von Arbeitern,... Weiterlesen "Die Russische Revolution von 1917: Ursachen, Verlauf und Folgen" »

Die Julikrise und der Beginn des Ersten Weltkriegs

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Julikrise

28. Juni 1914: Der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gemahlin wurden in Sarajewo erschossen. Der Attentäter war Mitglied einer nationalistischen Studentenvereinigung, die offen den Anschluss der Provinz an Serbien propagierte. Das Attentat löste die Julikrise aus, die durch folgende ungelöste Probleme des Vielvölkerstaates Österreich-Ungarn, den slawischen Nationalismus und die widerstreitenden Interessen der europäischen Großmächte verschärft wurde.

Hintergründe in Serbien und Österreich-Ungarn

Es gab weitere potenzielle Attentäter außer Gavrilo Princip. Diese hatten Verbindungen zur serbischen Terrororganisation („Schwarze Hand“), die die Vereinigung aller Südslawen in einem „Großserbien“... Weiterlesen "Die Julikrise und der Beginn des Ersten Weltkriegs" »

Almería: Geschichte, Klima und Sehenswürdigkeiten

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Almería: Sonne, Geschichte und mediterraner Charme

Die spanische Stadt Almería liegt im Südosten des Landes, wo das Klima ganzjährig hervorragend ist, mit milden Wintern und warmen Sommern. Die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz entstand direkt am Meer, wo die strahlende Sonne auf die Felder des Hinterlandes, die gesamte Küste und die Ruinen uralter Kulturen scheint. All dies macht Almería zu einem Ort, der zum Träumen einlädt und in dem man sich in der Zeit verlieren kann.

Die Ursprünge Almerías: Von der Prähistorie zur maurischen Blüte

Der Ursprung der Stadt reicht bis in prähistorische Zeiten zurück, doch ihre eigentliche Gründung durch die Mauren erfolgte erst im Jahr 955.

Beeindruckende Zeugnisse der maurischen Epoche sind:... Weiterlesen "Almería: Geschichte, Klima und Sehenswürdigkeiten" »

Völkermord: Definition, Geschichte und Verfolgung

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Völkermord

(Weitergeleitet von Genozid)

Ein Völkermord oder Genozid ist seit der Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes von 1948 ein Straftatbestand im Völkerstrafrecht, der nicht verjährt. Der Begriff Genozid setzt sich zusammen aus dem griechischen Wort γένος (génos „Herkunft, Abstammung, Geschlecht, Rasse“; im weiteren Sinne auch „das Volk“) sowie dem lateinischen caedere „morden, metzeln“.[1]

Gekennzeichnet ist er durch die spezielle Absicht, auf direkte oder indirekte Weise „eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören“. Daher wird er auch als einzigartiges Verbrechen,[2] als Verbrechen der Verbrechen (englisch crime of crimes)[

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Entspannungspolitik im Kalten Krieg: Definition & Geschichte

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Entspannungspolitik

Was ist Entspannungspolitik?

Unter Entspannungspolitik versteht man die Politik der Beilegung von Konflikten zwischen verschiedenen Staaten auf diplomatischer Ebene. So versuchen die beteiligten Staaten, Streitigkeiten mit Hilfe neutraler Vermittler auf dem Wege des Kompromisses zu beheben und in Verträgen zu verankern. Weiter sucht man durch Einigungen schon zuvor, einer Eskalation von politischen und militärischen Streitigkeiten und Krisensituationen entgegenzuwirken. Kritik an der Entspannungspolitik äußern Hardliner und Konservative, die dabei einen Verlust der eigenen Stärke befürchten.

Inhaltsverzeichnis

  • Entspannung in der Deutsch-deutschen Frage
  • Stationen der Entspannungspolitik im Kalten Krieg
  • Literatur
  • Fußnoten

Entspannung

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Mont Pelerin Society: Geschichte und Einfluss

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Mont Pèlerin Society

Die Mont Pèlerin Society (MPS) ist ein 1947 von Friedrich von Hayek gegründeter Zusammenschluss von Akademikern, Geschäftsleuten und Journalisten mit dem Ziel, zukünftige Generationen vom Wirtschaftsliberalismus zu überzeugen.[1]

Geschichte

Die Mont Pelerin Society (MPS) wurde im April 1947 bei einem Treffen am Mont Pèlerin (bei Vevey am Genfersee, zwischen Lausanne und Montreux) in der Schweiz gegründet, zu dem Friedrich von Hayek 36 dem Liberalismus nahestehende Gelehrte – Wirtschaftswissenschaftler sowie einige Philosophen, Historiker und Politiker – eingeladen hatte. Ursprünglich hatte Hayek den Historiker Lord Acton und den politischen Philosophen Alexis de Tocqueville als Namenspatrone vorgesehen. Beide... Weiterlesen "Mont Pelerin Society: Geschichte und Einfluss" »

UN-Sicherheitsrat, UN-Organe und Politische Regime nach Juan Linz

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Die Wirksamkeit des UN-Sicherheitsrates bei der Konfliktbearbeitung

Pro: Stärken und Vorteile

  • Die UNO ist eine wirkungsvolle internationale Gemeinschaft, die Konfliktbearbeitung an jedem Ort der Welt betreiben kann.
  • Der UN-Sicherheitsrat hat das Recht, Menschenrechte überall auf der Welt durchzusetzen.
  • Die ständigen Mitglieder verfügen über militärische Stärke, was Resolutionen des Sicherheitsrates Nachdruck verleihen kann.
  • Der UN-Sicherheitsrat tritt als neutraler Vermittler auf.
  • Die UNO und der Sicherheitsrat handeln nach dem Solidaritätsprinzip, das einen Ausgleich zwischen Staaten fördert.
  • Der UN-Sicherheitsrat weist eine hohe Legitimation auf, da er nahezu von allen Staaten der Welt anerkannt wird.

Contra: Herausforderungen und Kritikpunkte

  • Das
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Die Ära des Wiederaufbaus: Deutschland von 1945 bis zum Wirtschaftswunder

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Wichtige Daten der Nachkriegszeit (1945–1955)

  • 1945: Berliner Erklärung. Die Siegermächte übernehmen die Führung in Deutschland. Potsdamer Konferenz über den Verbleib Deutschlands.
  • 1945–1948: Vertreibung der Deutschen.
  • 1946: Erste demokratische Wahlen in der Westzone.
  • 1948: Einführung der D-Mark in der Westzone.
  • 1948–1950: Marshallplan (Hilfe der USA beim Wiederaufbau).
  • 1949: Gründung der BRD durch Unterzeichnung des Grundgesetzes (Konrad Adenauer).
  • 1955: Pariser Verträge regeln die Beziehungen zwischen den Staaten. Beitritt der BRD zur NATO.

Folgen des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs

Europa lag in Trümmern, geprägt von Not und Hunger. Die Siegermächte übernahmen die Regierungsgewalt und leiteten umfassende Maßnahmen... Weiterlesen "Die Ära des Wiederaufbaus: Deutschland von 1945 bis zum Wirtschaftswunder" »

Wiener Kongress, Deutscher Bund & Karlsbader Beschlüsse

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Beschlüsse des Wiener Kongresses

Legitimität und Fürstenherrschaft

Der Thron eines legitimen Herrschers darf nicht erschüttert werden. Der Fürst sollte unabhängig und der „ganz“ Freie sein. Er sollte auch die Entscheidungsautorität haben, ob eine Verfassung abgeschlossen werden musste. Jeder Gedanke an Volkssouveränität wurde verworfen, denn eine Herrschaft der Massen bedeutete Chaos.

Solidarität

Die Monarchen sicherten sich gegenseitig bei jeder Gelegenheit Hilfe und Beistand zu, sodass die Aggressionen der Massen unterdrückt werden konnten (Heilige Allianz zwischen den europäischen Großmächten). Die Abwehr künftiger revolutionärer Strömungen und die Nicht-Einführung der Guillotine waren für die Monarchen Ausdruck ihrer... Weiterlesen "Wiener Kongress, Deutscher Bund & Karlsbader Beschlüsse" »