Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Geschichte

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Institute for New Economic Thinking (INET): Gründung und Ziele

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Institute for New Economic Thinking

Das Institute for New Economic Thinking (INET) wurde Ende Oktober 2009 gegründet, um nach der Finanzkrise neue Denkansätze für die Volkswirtschaftslehre zu entwickeln.[1] Der Hauptsitz der Denkfabrik ist New York. Es ist geplant, in verschiedenen Ländern „Außenposten“ des INET zu gründen; diese sollen eng mit Universitäten kooperieren.[2] Geschäftsführer des INET-Instituts ist der Wirtschaftswissenschaftler Robert Johnson, früherer Managing Director des Hedge-Fonds Soros Fund Management.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Ziele
  • 2 Geschichte
  • 3 Kritik
  • 4 Einzelnachweise
  • 5 Weblinks

Ziele

Das Institut wird Forschungsstipendien vergeben, Symposien veranstalten und eine Zeitschrift herausgeben. Es gehe darum, neue Paradigmen... Weiterlesen "Institute for New Economic Thinking (INET): Gründung und Ziele" »

Völkermord: Definition, Geschichte und Verfolgung

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Völkermord

(Weitergeleitet von Genozid)

Ein Völkermord oder Genozid ist seit der Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes von 1948 ein Straftatbestand im Völkerstrafrecht, der nicht verjährt. Der Begriff Genozid setzt sich zusammen aus dem griechischen Wort γένος (génos „Herkunft, Abstammung, Geschlecht, Rasse“; im weiteren Sinne auch „das Volk“) sowie dem lateinischen caedere „morden, metzeln“.[1]

Gekennzeichnet ist er durch die spezielle Absicht, auf direkte oder indirekte Weise „eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören“. Daher wird er auch als einzigartiges Verbrechen,[2] als Verbrechen der Verbrechen (englisch crime of crimes)[

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Entspannungspolitik im Kalten Krieg: Definition & Geschichte

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Entspannungspolitik

Was ist Entspannungspolitik?

Unter Entspannungspolitik versteht man die Politik der Beilegung von Konflikten zwischen verschiedenen Staaten auf diplomatischer Ebene. So versuchen die beteiligten Staaten, Streitigkeiten mit Hilfe neutraler Vermittler auf dem Wege des Kompromisses zu beheben und in Verträgen zu verankern. Weiter sucht man durch Einigungen schon zuvor, einer Eskalation von politischen und militärischen Streitigkeiten und Krisensituationen entgegenzuwirken. Kritik an der Entspannungspolitik äußern Hardliner und Konservative, die dabei einen Verlust der eigenen Stärke befürchten.

Inhaltsverzeichnis

  • Entspannung in der Deutsch-deutschen Frage
  • Stationen der Entspannungspolitik im Kalten Krieg
  • Literatur
  • Fußnoten

Entspannung

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Mont Pelerin Society: Geschichte und Einfluss

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Mont Pèlerin Society

Die Mont Pèlerin Society (MPS) ist ein 1947 von Friedrich von Hayek gegründeter Zusammenschluss von Akademikern, Geschäftsleuten und Journalisten mit dem Ziel, zukünftige Generationen vom Wirtschaftsliberalismus zu überzeugen.[1]

Geschichte

Die Mont Pelerin Society (MPS) wurde im April 1947 bei einem Treffen am Mont Pèlerin (bei Vevey am Genfersee, zwischen Lausanne und Montreux) in der Schweiz gegründet, zu dem Friedrich von Hayek 36 dem Liberalismus nahestehende Gelehrte – Wirtschaftswissenschaftler sowie einige Philosophen, Historiker und Politiker – eingeladen hatte. Ursprünglich hatte Hayek den Historiker Lord Acton und den politischen Philosophen Alexis de Tocqueville als Namenspatrone vorgesehen. Beide... Weiterlesen "Mont Pelerin Society: Geschichte und Einfluss" »

UN-Sicherheitsrat, UN-Organe und Politische Regime nach Juan Linz

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Die Wirksamkeit des UN-Sicherheitsrates bei der Konfliktbearbeitung

Pro: Stärken und Vorteile

  • Die UNO ist eine wirkungsvolle internationale Gemeinschaft, die Konfliktbearbeitung an jedem Ort der Welt betreiben kann.
  • Der UN-Sicherheitsrat hat das Recht, Menschenrechte überall auf der Welt durchzusetzen.
  • Die ständigen Mitglieder verfügen über militärische Stärke, was Resolutionen des Sicherheitsrates Nachdruck verleihen kann.
  • Der UN-Sicherheitsrat tritt als neutraler Vermittler auf.
  • Die UNO und der Sicherheitsrat handeln nach dem Solidaritätsprinzip, das einen Ausgleich zwischen Staaten fördert.
  • Der UN-Sicherheitsrat weist eine hohe Legitimation auf, da er nahezu von allen Staaten der Welt anerkannt wird.

Contra: Herausforderungen und Kritikpunkte

  • Das
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Die Ära des Wiederaufbaus: Deutschland von 1945 bis zum Wirtschaftswunder

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Wichtige Daten der Nachkriegszeit (1945–1955)

  • 1945: Berliner Erklärung. Die Siegermächte übernehmen die Führung in Deutschland. Potsdamer Konferenz über den Verbleib Deutschlands.
  • 1945–1948: Vertreibung der Deutschen.
  • 1946: Erste demokratische Wahlen in der Westzone.
  • 1948: Einführung der D-Mark in der Westzone.
  • 1948–1950: Marshallplan (Hilfe der USA beim Wiederaufbau).
  • 1949: Gründung der BRD durch Unterzeichnung des Grundgesetzes (Konrad Adenauer).
  • 1955: Pariser Verträge regeln die Beziehungen zwischen den Staaten. Beitritt der BRD zur NATO.

Folgen des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs

Europa lag in Trümmern, geprägt von Not und Hunger. Die Siegermächte übernahmen die Regierungsgewalt und leiteten umfassende Maßnahmen... Weiterlesen "Die Ära des Wiederaufbaus: Deutschland von 1945 bis zum Wirtschaftswunder" »

Wiener Kongress, Deutscher Bund & Karlsbader Beschlüsse

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Beschlüsse des Wiener Kongresses

Legitimität und Fürstenherrschaft

Der Thron eines legitimen Herrschers darf nicht erschüttert werden. Der Fürst sollte unabhängig und der „ganz“ Freie sein. Er sollte auch die Entscheidungsautorität haben, ob eine Verfassung abgeschlossen werden musste. Jeder Gedanke an Volkssouveränität wurde verworfen, denn eine Herrschaft der Massen bedeutete Chaos.

Solidarität

Die Monarchen sicherten sich gegenseitig bei jeder Gelegenheit Hilfe und Beistand zu, sodass die Aggressionen der Massen unterdrückt werden konnten (Heilige Allianz zwischen den europäischen Großmächten). Die Abwehr künftiger revolutionärer Strömungen und die Nicht-Einführung der Guillotine waren für die Monarchen Ausdruck ihrer... Weiterlesen "Wiener Kongress, Deutscher Bund & Karlsbader Beschlüsse" »

Hitlers Außenpolitik: Von der Machtergreifung bis zum Krieg

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Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 erlangte Hitler politische Macht. Als neuer Reichskanzler konnte er seine außenpolitischen Ziele umsetzen: die Revision des Versailler Vertrages, die Schaffung von Lebensraum im Osten, den Schutz deutscher Minderheiten im Ausland sowie die Wiederaufrüstung des Militärs. Die Außenpolitik Hitlers und der Nationalsozialisten war auf Krieg ausgerichtet; Hitler hatte diese Ziele in seinem Buch „Mein Kampf“ ausführlich dargelegt. Zwischen der Machtergreifung 1933 und dem Beginn des Zweiten Weltkrieges brach Hitler mehrere internationale Verträge und völkerrechtliche Verpflichtungen und setzte seinen Willen mit militärischer Gewalt durch.

Die ersten Schritte zur Kriegsvorbereitung

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Die Potsdamer Konferenz: Neuordnung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg

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Die Atlantik-Charta (1941)

Am 14. August 1941 verabschiedeten Roosevelt und Churchill bei einem Treffen die sogenannte Atlantik-Charta. Darin wurden die Grundzüge einer Nachkriegsordnung festgelegt. Sie forderten vor allem das Selbstbestimmungsrecht der Völker und die Liberalisierung des Welthandels, um eine weitere Weltwirtschaftskrise zu vermeiden.

Casablanca-Konferenz (1943)

Nachdem sich Anfang 1942 alle Staaten, die sich mit dem Deutschen Reich und Japan im Kriegszustand befanden (einschließlich der Sowjetunion), zu den Prinzipien der Atlantik-Charta bekannt hatten, forderten Roosevelt und Churchill auf einer weiteren Zusammenkunft in der marokkanischen Hafenstadt Casablanca (14. bis 26. Januar 1943) die bedingungslose Kapitulation des... Weiterlesen "Die Potsdamer Konferenz: Neuordnung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg" »

Der Zweite Weltkrieg (1939–1945): Verlauf, Wendepunkte und Folgen

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Einführung: Der Zweite Weltkrieg

Der Zweite Weltkrieg (1939–1945) war der bisher größte und verlustreichste Konflikt in der Menschheitsgeschichte.

Beginn und Expansion der Achsenmächte (1939–1942)

Der Überfall auf Polen und die Kriegserklärung

Auslöser des Krieges war der völkerrechtswidrige Angriff Deutschlands auf Polen am 1. September 1939. Daraufhin erklärten Frankreich und Großbritannien am 3. September 1939 Deutschland den Krieg.

Blitzkriege und die deutsche Hegemonie in Europa

Im ersten Halbjahr 1940 wurden Dänemark, Norwegen und Frankreich von Deutschland angegriffen und besetzt. Weitere deutsche Feldzüge folgten, sodass bis zum Spätjahr 1942 das gesamte europäische Festland, Teile von Nordafrika und der westliche Teil der... Weiterlesen "Der Zweite Weltkrieg (1939–1945): Verlauf, Wendepunkte und Folgen" »