Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Geschichte

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Wiener Kongress, Deutscher Bund & Karlsbader Beschlüsse

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Beschlüsse des Wiener Kongresses

Legitimität und Fürstenherrschaft

Der Thron eines legitimen Herrschers darf nicht erschüttert werden. Der Fürst sollte unabhängig und der „ganz“ Freie sein. Er sollte auch die Entscheidungsautorität haben, ob eine Verfassung abgeschlossen werden musste. Jeder Gedanke an Volkssouveränität wurde verworfen, denn eine Herrschaft der Massen bedeutete Chaos.

Solidarität

Die Monarchen sicherten sich gegenseitig bei jeder Gelegenheit Hilfe und Beistand zu, sodass die Aggressionen der Massen unterdrückt werden konnten (Heilige Allianz zwischen den europäischen Großmächten). Die Abwehr künftiger revolutionärer Strömungen und die Nicht-Einführung der Guillotine waren für die Monarchen Ausdruck ihrer... Weiterlesen "Wiener Kongress, Deutscher Bund & Karlsbader Beschlüsse" »

Hitlers Außenpolitik: Von der Machtergreifung bis zum Krieg

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Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 erlangte Hitler politische Macht. Als neuer Reichskanzler konnte er seine außenpolitischen Ziele umsetzen: die Revision des Versailler Vertrages, die Schaffung von Lebensraum im Osten, den Schutz deutscher Minderheiten im Ausland sowie die Wiederaufrüstung des Militärs. Die Außenpolitik Hitlers und der Nationalsozialisten war auf Krieg ausgerichtet; Hitler hatte diese Ziele in seinem Buch „Mein Kampf“ ausführlich dargelegt. Zwischen der Machtergreifung 1933 und dem Beginn des Zweiten Weltkrieges brach Hitler mehrere internationale Verträge und völkerrechtliche Verpflichtungen und setzte seinen Willen mit militärischer Gewalt durch.

Die ersten Schritte zur Kriegsvorbereitung

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Die Potsdamer Konferenz: Neuordnung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg

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Die Atlantik-Charta (1941)

Am 14. August 1941 verabschiedeten Roosevelt und Churchill bei einem Treffen die sogenannte Atlantik-Charta. Darin wurden die Grundzüge einer Nachkriegsordnung festgelegt. Sie forderten vor allem das Selbstbestimmungsrecht der Völker und die Liberalisierung des Welthandels, um eine weitere Weltwirtschaftskrise zu vermeiden.

Casablanca-Konferenz (1943)

Nachdem sich Anfang 1942 alle Staaten, die sich mit dem Deutschen Reich und Japan im Kriegszustand befanden (einschließlich der Sowjetunion), zu den Prinzipien der Atlantik-Charta bekannt hatten, forderten Roosevelt und Churchill auf einer weiteren Zusammenkunft in der marokkanischen Hafenstadt Casablanca (14. bis 26. Januar 1943) die bedingungslose Kapitulation des... Weiterlesen "Die Potsdamer Konferenz: Neuordnung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg" »

Der Zweite Weltkrieg (1939–1945): Verlauf, Wendepunkte und Folgen

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Einführung: Der Zweite Weltkrieg

Der Zweite Weltkrieg (1939–1945) war der bisher größte und verlustreichste Konflikt in der Menschheitsgeschichte.

Beginn und Expansion der Achsenmächte (1939–1942)

Der Überfall auf Polen und die Kriegserklärung

Auslöser des Krieges war der völkerrechtswidrige Angriff Deutschlands auf Polen am 1. September 1939. Daraufhin erklärten Frankreich und Großbritannien am 3. September 1939 Deutschland den Krieg.

Blitzkriege und die deutsche Hegemonie in Europa

Im ersten Halbjahr 1940 wurden Dänemark, Norwegen und Frankreich von Deutschland angegriffen und besetzt. Weitere deutsche Feldzüge folgten, sodass bis zum Spätjahr 1942 das gesamte europäische Festland, Teile von Nordafrika und der westliche Teil der... Weiterlesen "Der Zweite Weltkrieg (1939–1945): Verlauf, Wendepunkte und Folgen" »

Machtergreifung und Konsolidierung der NS-Diktatur (1933-1934)

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Die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler (1933)

Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler von Reichspräsident Paul von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt. Er sollte wie sein Vorgänger Franz von Papen ein Präsidialkabinett leiten. Da außer Hitler nur zwei weitere Minister der NSDAP angehörten, glaubte man, die NSDAP unter Kontrolle halten zu können.

Erzwungene Neuwahlen und Wahlkampf

Am 1. Februar 1933 drängte Hitler den Reichspräsidenten, das Parlament nach Art. 25 der Verfassung aufzulösen und erzwang somit Neuwahlen. Die NSDAP begann mit einem propagandastarken Wahlkampf und mit der Ausschaltung politischer Gegner. Die preußische Polizei wurde ebenfalls von Nationalsozialisten geleitet, sodass es zu gewaltsamen Übergriffen auf Oppositionelle... Weiterlesen "Machtergreifung und Konsolidierung der NS-Diktatur (1933-1934)" »

Nationalsozialismus: Ideologie, Propaganda und Macht

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Die nationalsozialistische Ideologie

Der Zweite Weltkrieg liegt über 75 Jahre zurück. Die Folgen des Krieges sind in seinen politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Bereichen bis zum heutigen Tag spürbar. Hauptverantwortlicher für einen Krieg, der über 50 Millionen Menschenleben gekostet hat, war das nationalsozialistische Regime unter der Führung von Adolf Hitler. Der Nationalsozialismus war nach innen totalitär, anerkannte keine Grundrechte des Einzelnen und bekämpfte Kommunismus, Sozialismus, Liberalismus, Menschen jüdischen Glaubens und auch die christlichen Kirchen. Nach außen war er aggressiv, expansiv und von nihilistischer Prägung. Der folgende Text behandelt nicht das ganze schreckliche Ausmaß, das der Nationalsozialismus... Weiterlesen "Nationalsozialismus: Ideologie, Propaganda und Macht" »

Weltwirtschaftskrise und das Ende der Weimarer Republik

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Die Weltwirtschaftskrise und das Ende der Koalition

In den Jahren der Weimarer Republik vollzog sich ein wirtschaftlicher Wandel: Die Produktnachfrage war gestillt, und viele Arbeitsplätze fielen der Rationalisierung zum Opfer. Am 24. und 25. Oktober 1929 stürzte der sogenannte Schwarze Freitag die US-Wirtschaft in eine tiefe Krise. Amerikanische Unternehmen, die deutschen Firmen nach Kriegsende Kredite gewährt hatten, zogen diese abrupt zurück. So weitete sich die amerikanische Wirtschaftskrise schnell zu einer Weltwirtschaftskrise aus, was in Deutschland zu massiver Arbeitslosigkeit führte.

Das Scheitern der Großen Koalition (1930)

Die Große Koalition, bestehend aus SPD, Zentrum, BVP, DDP und DVP, stand vor einer Zerreißprobe. Die SPD... Weiterlesen "Weltwirtschaftskrise und das Ende der Weimarer Republik" »

Versailler Vertrag: Folgen für Deutschland und Europa

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Wichtige Folgen und Auswirkungen

  • Neue Grenzen:

    Ganz Europa wurde „durchgerüttelt“. Neue Grenzziehungen bringen jedoch immer Probleme mit sich. Teilweise wurden so die Grundlagen für spätere und z. T. bis heute andauernde Konflikte gelegt. Der Polnische Korridor entstand, Ostpreußen war vom deutschen Mutterland abgetrennt. Diese Bestimmung rückgängig zu machen verfolgten alle Regierungen der Weimarer Republik.

  • Belastung der deutschen Wirtschaft:

    Die Reparationszahlungen belasteten die deutsche Wirtschaft. Auch der Verlust der Gebiete bedeutete eine wirtschaftliche Schwächung, denn damit gingen Anbauflächen in der Landwirtschaft, Rohstoffe und Industrie verloren. Zudem bedeutete der Verlust eines Großteils der Handelsflotte eine Schwächung

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Der Deutsche Bund und der Liberalismus nach dem Wiener Kongress

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Gründung des Deutschen Bundes 1815

Das Prinzip vom Gleichgewicht der Mächte schloss von vornherein einen einheitlichen deutschen Nationalstaat aus. Der Wiener Kongress einigte sich auf die Konstruktion eines lockeren Staatenbundes. Dieser Deutsche Bund bestand aus insgesamt 35 souveränen Fürstentümern und vier freien Städten. Darunter befanden sich Kleinstfürstentümer wie Schaumburg-Lippe und europäische Großmächte wie Preußen und Österreich. Die beiden letztgenannten Königreiche gehörten allerdings nur mit Teilen ihres Staatsgebietes dem Bund an, beträchtliche Teile lagen außerhalb.

Zum Deutschen Bund gehörten auch ausländische Herrscher als Mitglieder für ihre deutschen Besitzungen:

  • der König von England (für Hannover)
  • der
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Napoleons Erbe: Reformen, Fall und das Erbe der Revolution

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Napoleons Reformen und ihr Einfluss in Europa

Im Rheinbund, in den napoleonischen Staaten und in den besiegten Gebieten führte Napoleon Reformen ein. Diese sollten die Errungenschaften der Französischen Revolution widerspiegeln, so wie Napoleon sie interpretierte. In vielen Staaten wurde die Verwaltung modernisiert und alte Standesprivilegien wurden abgeschafft. Eine demokratische Mitbestimmung des Volkes gab es jedoch nicht. Andererseits nutzte Napoleon diese Staaten, um seine Armee und den französischen Staatshaushalt zu finanzieren. Die hohen Abgaben und Steuern, die an Frankreich gezahlt werden mussten, dämpften jedoch die anfängliche Begeisterung der deutschen Bevölkerung für Napoleon.

Die katastrophale Niederlage im Russlandfeldzug

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