Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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Subjektivismus, Objektivismus und Relativismus in der Moral

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Subjektivismus, Objektivismus und Relativismus

Kritik an Subjektivismus und Objektivismus

Radikaler Subjektivismus würde dazu führen, dass zwei gegensätzliche Urteile über dieselbe Sache gleichermaßen gültig wären. Gegen den Subjektivismus kann man argumentieren, dass jedes Zeitalter und jede Kultur eine Werteskala hat, die von den Mitgliedern der Gesellschaft mehr oder weniger geteilt wird. Es erscheint nicht sinnvoll zu denken, dass jeder Einzelne seine eigene Werteskala hat, die sich von der anderer Bürger unterscheidet. Gegen den Objektivismus lässt sich einwenden, dass viele Werte eine soziale Basis haben und auf einem akzeptierten Konsens oder einer Vereinbarung beruhen.

Relativismus

Der Relativismus behauptet, dass es mangels grundlegender... Weiterlesen "Subjektivismus, Objektivismus und Relativismus in der Moral" »

Spanischer Barock: Kontext und Lyrik

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Kontext des spanischen Barock

Politische, soziale und wirtschaftliche Aspekte

Das Land trat zerstört ins 17. Jahrhundert ein, verlor große Gebiete und seine Hegemonie in Europa. Dies lag an verschiedenen Umständen:

  • Machtübergabe an Günstlinge (Validos): Diese Zeit war geprägt von Autoritarismus und der Machtübertragung des Königs auf Günstlinge (Validos), Staatssekretäre, die großen Einfluss auf die Monarchen ausübten.
  • Wirtschaftskrise: Die Kriege nach dem Ende der Herrschaft Philipps II. und spätere, ständige Konflikte verursachten ernsthafte finanzielle Probleme und trugen zum Staatsbankrott bei.
  • Entvölkerung: Pestepidemien führten zu einer spürbaren Abnahme der Bevölkerungszahl.
  • Müßiggang und Korruption: Der Adel agierte weiterhin
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Ethik-Modelle: Epikureismus, Utilitarismus & Regelethik

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Epikureismus: Die Suche nach Glück und Autarkie

Der von Epikur begründete Epikureismus besagt, dass der weise Mann nach Autarkie (Selbstgenügsamkeit) strebt. Glück wird durch Vergnügen, Lust und die Vermeidung von Schmerz erreicht. Um die Freude zu entdecken, ist eine empirische Untersuchung der Motive menschlichen Verhaltens notwendig. Die grundlegende Maxime lautet: „Gemäß der Natur leben“. Es handelt sich um eine Ethik des Naturzustandes.

Der weise Mann ist vorsichtig, gemäßigt glücklich und sehr tugendhaft, weil er zu genießen weiß. Die moralische Vernunft ist hierbei berechnend. Der Weise schätzt Aktivitäten, die mehr Freude und weniger Schmerz bereiten, und organisiert sein Leben so, dass die kalkulierten Freuden intensiver... Weiterlesen "Ethik-Modelle: Epikureismus, Utilitarismus & Regelethik" »

Nietzsche im Dialog: Moralphilosophie und Menschenbild der Antike

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Nietzsche und Sokrates: Eine moralische Konfrontation

Gemeinsamer Fokus auf moralische Werte

Sokrates ist das Hauptziel von Nietzsches Moralkritik. Die Philosophie des Sokrates reflektiert über ethische Werte und sucht nach deren Definition, um dem Relativismus der Sophisten entgegenzuwirken. Nietzsches tiefste und systematischste Kritik an der westlichen Kultur ist eine Kritik der moralischen Werte. Für Nietzsche ist die Moral eine der Wurzeln der Krankheit und des Niedergangs der modernen Kultur.

Fundamentale Unterschiede in der Moralphilosophie

  • A) Nietzsche als Antithese zu Sokrates

    Nietzsche sieht Sokrates als die Antithese zu sich selbst, als den großen Verderber. Mit ihm triumphierte die Theorie des „theoretischen Menschen“ über den

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Friedrich Nietzsche: Historischer Kontext, Dekadenz und die Philosophie der Sprache

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Historischer Kontext: Europa zur Zeit Nietzsches

Während Nietzsches Lebenszeit erreichten der politische, militärische und wirtschaftliche Einfluss Europas in der Welt seinen höchsten Ausdruck. Nietzsches Werk spricht von einer tiefen moralischen und kulturellen Dekadenz dieser europäischen Epoche, deren historische Indikatoren hinter scheinbaren Rechtfertigungen verborgen waren.

Moralische und Kulturelle Dekadenz

Die Eroberung und Ausbeutung kolonialer Imperien durch die Industriemächte sowie die daraus resultierenden Zusammenstöße zwischen ihnen waren Ursachen, deren Untersuchung eine große Übung in Heuchelei darstellte.

Die zunehmende Unterwerfung der Arbeit und der Kultur, sowie die Homogenisierung individueller und kollektiver Gewohnheiten... Weiterlesen "Friedrich Nietzsche: Historischer Kontext, Dekadenz und die Philosophie der Sprache" »

Historischer Materialismus: Marx' Theorie

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Materialismus und Geschichte

Die Idee des historischen Materialismus wurde von Marx sehr früh entwickelt. In seinen Schriften wurden Feuerbach und Hegel betrachtet: Feuerbach als der wahre Begründer seiner Konzeption. Der Materialismus war entscheidend. Die Weiterführung der Linie war durch Marx gekennzeichnet. Hegel war an seiner historischen Auffassung des menschlichen Wesens interessiert, nach der der Mensch sich selbst durch seine Arbeit erschafft. Für Marx waren Hegels Aussagen recht kompliziert. Die Hegelsche Dialektik war nicht etwas Abstraktes. Feuerbachs Materialismus, solange dieser keine Geschichte hat, kann nicht den Menschen erklären, der bei der Arbeit ist und in einer bestimmten Gesellschaft lebt.

Die Deutsche Ideologie

In... Weiterlesen "Historischer Materialismus: Marx' Theorie" »

Nietzsche und Sartre: Nihilismus, Moral und Existenz

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Nihilismus und der Tod Gottes nach Nietzsche

Nihilismus ist die Abwertung des Lebens in der realen Welt. Diese Welt wird als wertlos betrachtet, weil der gesamte Wert auf eine andere, transzendente Welt übertragen wurde. Nihilismus ist auch ein dekadenter, reaktiver Wille zur Macht, dem die Kraft fehlt, etwas aufzugeben oder zu schaffen. Er bedeutet den Verlust aller kritischen Werte.

Die Übertragung von Werten auf die transzendente Welt durch die westliche Kultur hat zum Nihilismus geführt. Zarathustra, der Vorbote des Todes Gottes, entdeckt, dass es keine transzendente Welt gibt. Eine Kraft hatte den Wert dieses Lebens und dieser Welt genommen und alle Werte in die andere Welt verlagert. Wenn die reale Welt verschwindet, verschwindet mit

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Analyse: Täuschung der Mächtigen im Meinungsjournalismus

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Analyse der Macht und Täuschung

Reflexion über die Strategien der Mächtigen

In diesem Artikel reflektiert die Autorin über die Täuschungen, denen Menschen ausgesetzt sind, wenn sie von den Mächtigen gefangen gehalten werden. Sie thematisiert deren Gewohnheit, die Wahrheit zu verbergen und in Schweigen zu verfallen, wenn Erklärungen gefordert werden.

Struktur und Argumentation des Textes

Der Text ist ein einziger, induktiver Absatz, der die Form einer Forderung annimmt. Bereits im ersten Satz stellt die Autorin einen Sonderfall (die Studie „Matas“) vor, um darauf aufbauend die Wahnvorstellungen der Mächtigen gegenüber der Bevölkerung zu entwickeln.

Sprachliche Merkmale des Meinungsjournalismus

Der Text weist sprachliche Besonderheiten... Weiterlesen "Analyse: Täuschung der Mächtigen im Meinungsjournalismus" »

Epikur, Utilitarismus und christliche Ethik: Ein Vergleich philosophischer Ansätze zum Glück

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Epikur

Der Hedonismus und die Suche nach dem Glück

Der griechische Philosoph Epikur (341-270 v. Chr.) glaubte, dass die Realität aus Atomen im leeren Raum besteht und dass das Übernatürliche nicht existiert. Er lehrte, dass das Ziel des Lebens darin besteht, Glück durch die Suche nach Vergnügen und die Vermeidung von Schmerz zu erreichen. Dies wird als Hedonismus bezeichnet.

Epikur unterschied drei Arten von Begierden:

  1. Natürliche und notwendige Begierden (z. B. Durst stillen)
  2. Natürliche, aber nicht notwendige Begierden (z. B. erotische Freuden)
  3. Nicht-natürliche und nicht notwendige Begierden (z. B. Rauchen)

Er argumentierte, dass ein glückliches Leben durch die Befriedigung der natürlichen und notwendigen Begierden, den maßvollen Genuss... Weiterlesen "Epikur, Utilitarismus und christliche Ethik: Ein Vergleich philosophischer Ansätze zum Glück" »

Nietzsches Hauptkonzepte

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Nietzsches Konzepte

1. Das Dionysische und Apollinische

Diese Konzepte leiten sich von den griechischen Göttern Apollo (Gott der Sonne, ein Symbol für Mäßigung, Harmonie, Gelassenheit) und Dionysos (Gott des Weines, ein Symbol für Leidenschaft, Sinnlichkeit und Vergnügen) ab. Für Nietzsche repräsentieren sie verschiedene Facetten des Menschen.

  • Apollinisch: Bezieht sich auf das Harmonische, Helle und Ruhige, im Gegensatz zum Leidenschaftlichen, Enthusiastischen, Schmerzhaften und Dunklen.
  • Dionysisch: Repräsentiert durch den Gott des Rausches, das Ungebändigte.

Nietzsche benennt mit diesen Konzepten zwei widersprüchliche Aspekte der menschlichen Seele:

  • Der dionysische Geist lässt seinen Ausbrüchen und Impulsen freien Lauf.
  • Der apollinische
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