Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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Ortega y Gasset: Die historische Vernunft und das Leben

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Das menschliche Leben in historischem und sozialem Kontext

In seinem Werk „Geschichte als System“ widmet sich José Ortega y Gasset dem zentralen Thema, warum die historische Vernunft zu integrieren ist. Nachdem er deutlich gemacht hat, dass das menschliche Leben für diesen Philosophen die radikale, unzweifelhafte Realität darstellt, erinnert er daran, dass uns das Leben gegeben ist. Wir müssen uns in jedem Augenblick selbst entwerfen und ständig entscheiden, was unser nächster Schritt sein wird.

Allerdings muss diese Wahlmöglichkeit im Rahmen der Voraussetzungen verstanden werden, die diese Bedingung prägen. Jeder Mensch ist stets in eine bestimmte Weltanschauung und Lebensstruktur eingebunden. Diese Reihe von Überzeugungen – die... Weiterlesen "Ortega y Gasset: Die historische Vernunft und das Leben" »

Karl Marx: Die Theorie der Entfremdung

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Marx' These von der Entfremdung des Menschen in der kapitalistischen Gesellschaft besagt, dass diese Entfremdung überwunden werden muss. Die Bedeutung des Wortes Entfremdung umfasst dabei Entfremdung, Demütigung und sogar Verdinglichung.

Die Rolle der Arbeit

Im historischen Materialismus ist die Arbeit die wichtigste Quelle der Humanisierung. Doch der Kapitalismus entfremdet den Arbeitnehmer: Er vergiftet seine Tätigkeit, demütigt ihn und drückt ihn in den Status eines Objekts, einer Sache oder einer Ware herab. Durch die Arbeit des Arbeitnehmers entsteht der Wert der Ware, ein Mehrwert, der das Objekt selbst zur Ware macht.

Entfremdung auf beiden Seiten

Die Entfremdung betrifft auch die Kapitalisten, die dem Gesetz von Angebot und Nachfrage... Weiterlesen "Karl Marx: Die Theorie der Entfremdung" »

Grundlagen der Politischen Philosophie und Ethik: Konzepte & Kritik

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Herausforderungen der modernen Demokratie

Es muss weiterhin die Freiheit des Einzelnen gefördert werden, ohne deren Sicherheit zu vergessen.

Die Tyrannei der Mehrheit sollte vermieden werden, da sie nicht immer förderlich für das Gemeinwohl ist.

Die übermäßige Bürokratisierung der staatlichen Kontrolle, die immer mehr Funktionen übernimmt, muss angegangen werden.

Korruption muss vermieden werden, d.h., dass die Herrschenden öffentliches Eigentum nicht für private Zwecke nutzen dürfen.

Kritik an Kants materialer Ethik

  • Unzureichende Freiheit und Autonomie des Individuums: Der Maßstab zur Bestimmung der Subjekte entsteht nicht aus der eigenen Vernunft des Subjekts, sondern in anderen Fällen (Freude, Gott, Natur, Gesellschaft...). Dies war
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Karl Popper: Utopisches Denken und die offene Gesellschaft

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Karl Popper: Utopisches Denken in der Politik als Fehler

Karl Popper betrachtet utopisches Denken in der Politik als einen monumentalen Fehler. Er unterscheidet dabei zwei Gesellschaftsformen:

  • Geschlossene Gesellschaft: Basiert auf einer mythisch-rationalen Konzeption, starren Normen und einer Macht, die sich der Tradition unterwirft. Sie ist in ihrem Wesen totalitär.
  • Offene Gesellschaft: Basiert auf rationalem Design. Sie besitzt flexible Regeln, die sich ändern lassen, sobald sie sich bei der Lösung gesellschaftlicher Probleme als ineffizient erweisen.

Die drei Fehler utopischer Konzepte

Popper identifiziert drei fundamentale Fehler bei utopischen Bestrebungen:

  • Epistemologischer Fehler: Der Glaube, dass wir über ein umfassendes und gründliches
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Rousseau, Gesellschaftsvertrag und totalitäre Systeme

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Rousseaus Philosophie: Freiheit und Gesellschaft

Rousseau vertrat die Ansicht, dass Menschen von Natur aus frei und gleich sind, ausgestattet mit Barmherzigkeit, Güte und einer natürlichen Einfachheit. In einem Zustand der Fülle können sie leicht koexistieren. Wenn wir jedoch Ungleichheit und den Kampf zwischen Männern beobachten, ist dies die Schuld der Gesellschaft und ihrer schlimmsten Institution: dem Privateigentum. Rousseau postuliert: Der Mensch ist von Natur aus gut, die Gesellschaft korrumpiert ihn.

Das einzige legitime Staatsoberhaupt ist der Rechtsstaat, der alle Menschen und ihr Eigentum gleichermaßen durch einen Gesellschaftsvertrag schützt. Dieser Vertrag zeichnet sich durch folgende Punkte aus:

  • Wenn wir alle gleich sind,
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Politische Philosophie: Von Machiavelli bis Hobbes

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Machiavelli und die Krise des klassischen Ideals

Seine Position ist als politischer Realismus bekannt: Wir müssen den Staat so sehen, wie er ist, und nicht, wie er sein sollte. Aus dieser Perspektive lässt sich Folgendes analysieren:

  • Menschen sind von Natur aus egoistisch.
  • Die menschliche Natur ist konstant und ändert sich nicht; dies lässt sich durch die Beobachtung menschlichen Handelns in der Gegenwart und Vergangenheit belegen.
  • Aus Eigeninteresse streben Menschen um jeden Preis nach Macht.
  • Politik wird zur Wissenschaft: Um politische Macht zu gewinnen und zu erhalten, muss man klug den Terror nutzen, um das Verhalten zu steuern, und die Religion einsetzen, um das Gewissen zu kontrollieren.
  • Weder Religion noch moralische Legitimität legitimieren
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Aristoteles und die Grundlagen der Metaphysik

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Aristoteles (4. Jh. v. Chr.)

Aristoteles wurde im 4. Jahrhundert v. Chr. in Athen geboren. Er war ein Schüler Platons und entwickelte eine eigene, gegensätzliche Theorie. Er war Lehrer Alexanders des Großen. Die Reflexion über die Metaphysik beginnt bei Aristoteles. Sie basiert auf der Begründung des Wissens und dem Streben danach, die Gründe für Dinge zu verstehen.

Die Metaphysik

Ursprünglich wurde die Metaphysik auch als erste Philosophie bezeichnet (Aristoteles war der Erste, der diesen Bereich benannte). Sie untersucht die ersten Ursachen und Prinzipien. Später erhielt sie den Namen Metaphysik, da sie über die Physik hinausgeht, also jenseits der Natur.

Primitive Menschen reagierten auf die Existenz der Wirklichkeit durch Mythen.... Weiterlesen "Aristoteles und die Grundlagen der Metaphysik" »

Das Argument der Autorität im mittelalterlichen Recht

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Das Argument der Autorität im mittelalterlichen Rechtsdenken

Die Verwendung des Arguments der Autorität (argumentum ab auctoritate) ist charakteristisch für das mittelalterliche juristische Denken. Der Wert dieses Arguments basierte auf der Annahme, dass der Autor ein Kenner der Materie war. Seine Meinung war jedoch nur dann verbindlich, wenn sie nicht durch eine andere, höherwertige Ansicht widerlegt wurde. Die Gelehrten erkannten diese Aussagen nicht als endgültige Wahrheiten an, sondern verglichen die Ansichten verschiedener Autoren. Die Berufung auf dieses Argument war somit eng mit der dialektischen Natur der Rechtswissenschaft verbunden.

Wahrscheinlichkeit und die communis opinio

Diese Argumente waren lediglich wahrscheinlich. Es kam... Weiterlesen "Das Argument der Autorität im mittelalterlichen Recht" »

Gesetzliche Regelung: Definition, Vergleich und Autorität

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Gesetzliche Regelung: Definition und Perspektiven

Definition nach aristotelisch-scholastischer Form

Eine erste Perspektive einer gesetzlichen Regelung könnte sich aus ihrer Definition ableiten, wie sie von der aristotelisch-scholastischen Form bereitgestellt wird. Die Definition ist der Ausdruck des Wesens einer Sache und soll einen Hinweis auf die allgemeine Kategorie geben, der sie angehört, sowie auf die Merkmale, die sie von anderen Entitäten innerhalb derselben Kategorie unterscheiden.

Definition und systematischer Rahmen

Mit Blick auf eine rechtliche Institution trägt ihre Definition innerhalb eines systematischen, "regionalen" Rahmens. Die Definition beinhaltet die Bildung von generischen Begriffen (wie Rechtsverhältnis, Rechtsgeschäft... Weiterlesen "Gesetzliche Regelung: Definition, Vergleich und Autorität" »

Einflussfaktoren auf das mittelalterliche Rechtssystem

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Die Rolle der Rechtsquellen und die *ars inveniendi*

Das Recht war somit nicht mehr in allen Quellen des Rechts (geschrieben oder juristisch) enthalten. Die Suche nach dem Recht sollte in jedem Moment durch eine spezifische und genaue Forschungstechnik (*ars inveniendi*) erfolgen, die der Redeforschung und Kasuistik eine große Rolle einräumt.

Philosophische Faktoren und das justinianische Recht

Die Entstehung der juristischen Kenntnisse muss unter Berücksichtigung der besonderen Bedeutung des justinianischen Rechts betrachtet werden, von dem die Anwälte in einem Zustand der völligen Abhängigkeit waren.

Die auffälligsten Merkmale der Kommentatoren waren:

  • Treue zum Text Justinians
  • Zerstreute analytische und rechtliche und wissenschaftliche Literatur

Die... Weiterlesen "Einflussfaktoren auf das mittelalterliche Rechtssystem" »