Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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Platons Republik: Die Krise Athens und der Weg zur Gerechtigkeit

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Platons Republik: Eine Analyse der Krise Athens

Platon verfasste die Republik im vierten Jahrhundert v. Chr. in Athen, einer Zeit großer Krise. Um diese Krise zu verstehen, betrachten wir die Geschichte der Stadt, unterteilt in vier Phasen:

Die Entwicklung Athens

  1. Archaische Polis (8. bis 6. Jh. v. Chr.): Eine Monarchie, die von der Aristokratie unterstützt wurde.
  2. Entstehung der antiken Polis (6. Jh. v. Chr.): Drakon und Solon waren die ersten Gesetzgeber, die die Monarchie veränderten.
  3. Die Blüte der Demokratie unter Perikles (1. Hälfte des 4. Jh. v. Chr.): Eine Zeit des Wohlstands und der kulturellen Entwicklung.
  4. Niedergang der Demokratie (spätes 5. Jh. v. Chr.): Erlebt von Platon und Sokrates.

Sokrates' Verurteilung und Platons Reaktion

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Soziologische Konflikttheorien: Dahrendorf, Turk und Quinney

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Neue Konflikttheorien: Turk und Dahrendorf

Die meisten soziologischen Untersuchungen und Werke sind durch die Annahme geprägt, dass ein Konsens existiert. Das Gegenteil davon ist das Paradigma des Konflikts.

Ralf Dahrendorf und „Zwingende Vereinigungen“

Für Dahrendorf musste die Integrationstheorie der Gesellschaft durch ein anderes Modell ersetzt werden. Dieses Modell argumentiert, dass der Konflikt über den Klassenkampf der marxistischen Theorie hinausgeht und den Konflikt abdeckt, der innerhalb sogenannter „zwingender Vereinigungen“ auftritt. Diese Vereinigungen sind durch die Kombination zweier Positionen gekennzeichnet: die Positionen der Herrschaft (oder des Besitzes von Autorität) und die Positionen der Unterwerfung (die der... Weiterlesen "Soziologische Konflikttheorien: Dahrendorf, Turk und Quinney" »

Lockes Staatsphilosophie: Naturzustand, Gesellschaft und Regierung

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Lockes Staatsphilosophie

Locke akzeptiert den Naturzustand, unterscheidet sich jedoch in seiner Vorstellung stark von der Hobbes'. Locke zufolge ist der Naturzustand dadurch gekennzeichnet, dass die Menschen nach der Vernunft leben, ohne eine gemeinsame übergeordnete Instanz auf Erden, die sie regelt. Der Kriegszustand entsteht, wenn Gewalt außerhalb des Bereichs des Rechts angewendet wird.

Der Naturzustand und das Naturrecht

Nach Locke wird der Naturzustand durch ein Gesetz geregelt, das besagt, dass alle Menschen gleich und unabhängig sind. Dieses Gesetz der Natur lehrt dies. Dies ermöglicht Locke, die Existenz natürlicher Rechte zu rechtfertigen.

Gesellschaft und bürgerlicher Zustand

Locke schrieb dem Menschen auch eine starke Neigung zu,... Weiterlesen "Lockes Staatsphilosophie: Naturzustand, Gesellschaft und Regierung" »

Marxismus: Entfremdung und historischer Materialismus

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Block III (Marx): Die Quellen des Marxismus

Die deutsche klassische Philosophie

Marx beherrschte die Arbeit von Hegel und vor allem dessen Analysemethode (die Dialektik). Die sogenannten Linkshegelianer, zu denen Feuerbach und Marx gehörten, reagierten gegen Hegels Idealismus und postulierten den Materialismus. Marx übernimmt Hegels Begriff der Dialektik als Entwicklungsstruktur der Wirklichkeit, einschließlich der menschlichen Praxis, jedoch in materialistischer Form.

Die englische Nationalökonomie (Adam Smith und David Ricardo)

Marx' Kritik an der klassischen kapitalistischen Wirtschaft und den britischen Theoretikern ist eine Form des Verständnisses der Gesellschaft.

Der utopische Sozialismus (Owen, Fourier, Proudhon, Saint-Simon)

Marx berücksichtigt... Weiterlesen "Marxismus: Entfremdung und historischer Materialismus" »

Überblick über die Geschichte der Philosophie

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Antike: VI. Jh. v. Chr. – IV. Jh. n. Chr.

5 Perioden

1. Kosmologischer Naturfokus

Vertreter: Heraklit, Parmenides, Pythagoras, Anaxagoras, Demokrit.

2. Fokus auf das menschliche Leben

Betrifft: Sokrates, Pythagoras, Gorgias.

3. Große Systeme

Methoden: Sein (eindeutig, äquivok, analog), Maße, Sinnliches, Bewegung.

  • Platon: Idealistisch.
  • Aristoteles: Realistisch.

4. Hellenismus

Ethische Fragestellungen – 3 Strömungen: Hedonismus, Epikureismus, Stoizismus.

5. Religiöse Strömungen

Fokus auf Erlösung: Plotins religiöses Gefühl.

Epoche des Mittelalters: IV. – XV. Jh.

Vertreter des Christentums: Christologie, Modell der Erlösung. Beziehung zwischen Vernunft und Glauben (Philosophie und Theologie).

2 große Strömungen

  • Patristik: Betonung der Heiligen
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Kants Kritik der Reinen Vernunft: Transzendentaler Idealismus & Erkenntnistheorie

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Kants Kritische Philosophie und Transzendentaler Idealismus

Kants philosophisches System, bekannt als kritische Philosophie und transzendentaler Idealismus, wurde hauptsächlich in Der Kritik der reinen Vernunft entwickelt. Nach Kant müssen die Bedingungen, die für Erkenntnis erforderlich sind, in zwei Arten unterschieden werden:

  • Empirische Bedingungen: Abgeleitet aus der Erfahrung, sind sie a posteriori, immer einzigartig und kontingent.
  • Transzendentale Bedingungen: Gehen der Erfahrung voraus, beruhen auf dem Subjekt und sind immer a priori, universell und notwendig.

Die moderne Wissenschaft stellt eine ausgewogene Synthese zwischen Erfahrung und Vernunft dar. Kant nimmt die empirischen Bedingungen der transzendentalen Erfahrung und Vernunft... Weiterlesen "Kants Kritik der Reinen Vernunft: Transzendentaler Idealismus & Erkenntnistheorie" »

Einwände gegen die Existenz Gottes und philosophische Konzepte

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Einwände gegen die Existenz Gottes. Obwohl religiöse Überzeugungen über Jahrtausende hinweg bestanden haben, rechtfertigt diese Tatsache nicht, dass diese Überzeugungen legitim sind. Im Folgenden werden die beiden populärsten Formen des Verständnisses von Gott und die verschiedenen Argumente für seine Existenz betrachtet. So sagte Feuerbach, dass das Bild Gottes eine Projektion menschlicher Qualitäten sei: Gott wurde nach dem Bild und Gleichnis des Menschen geschaffen. Freud kündigte das petrnalistische Gottesbild an und subxace in jeder Religion und drückt den Charakter der unreifen religiösen Persönlichkeit aus. Marx sah das Phänomen der religiösen Gruppen als Mittel, ihre Herrschaft über die Klassen zu rechtfertigen. Nietzsche... Weiterlesen "Einwände gegen die Existenz Gottes und philosophische Konzepte" »

Argumentative Texte: Definition, Mittel und Struktur

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Was ist ein argumentativer Text?

Ein argumentativer Text zielt darauf ab, den Leser von einer Idee oder einem Standpunkt – der Hypothese – zu überzeugen. Um dies zu erreichen, wird eine Reihe von Gründen angeführt, die als Argumente bezeichnet werden. Diese unterstützen die Hypothese, um sie konsistent und akzeptabel erscheinen zu lassen. Der Text versucht, den Empfänger davon zu überzeugen, dass das Gesagte für wahr gehalten werden kann.

Dies wird insbesondere dann genutzt, wenn ein Thema umstritten ist, also ein Thema, das mehr als eine Stellungnahme zulässt. Ein Argumentierender will den Empfänger davon überzeugen, dass seine Hypothese richtig ist. Dabei versucht er auch, Gegenpositionen zu disqualifizieren.

Wichtige Argumentationsmittel

  • Die
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Descartes' Metaphysik: Gott, die Seele und die Substanzen

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Gott und die Vollkommenheit

Gott ist nach Descartes ein vollkommenes Wesen und der Schöpfer der Welt. Da wir als unvollkommene Wesen in der Lage sind, eine Vorstellung von Perfektion zu haben, muss diese von einem anderen, vollkommenen Wesen stammen. Gott ist gekennzeichnet als die Substanz par excellence (unendlich). Wir besitzen eine angeborene Vorstellung von seiner Existenz.

Die drei Arten von Ideen

Ideen: Alle Inhalte des Verstandes sind in der Lage, etwas zu repräsentieren. Dies bezieht sich auf alles, was sich im Geist befindet (Objekte der Erinnerung, Phantasie, des Denkens und auch Emotionen). Descartes unterscheidet zwischen drei Arten von Ideen:

  • Angeborene Ideen: Diese befinden sich in unserem Geist vor jeder Erfahrung oder Wahrnehmung
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René Descartes: Leben, Werk und der Vater der modernen Philosophie

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René Descartes: Leben, Ausbildung und Militärdienst

Geboren am 31. März 1596 in La Haye, Touraine (Frankreich). Er entstammte einer Familie des niederen Adels und war der dritte Sohn von Joachim Descartes und Jeanne Brochard. Seine Mutter starb, als er ein Jahr alt war.

Er wurde zwischen 1606 und 1614 am Jesuitenkolleg von La Flèche ausgebildet, wo er die Naturwissenschaften und die Philosophie seiner Zeit studierte. Anschließend begann er ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität von Poitiers. Im Jahr 1618 trat er als Freiwilliger in die Armee des Kurfürsten Moritz von Nassau, Prinz von Oranien, ein, und 1619 in die des Herzogs von Bayern. Er gab jedoch seine militärische Karriere auf, um sich seiner neuen Berufung, der... Weiterlesen "René Descartes: Leben, Werk und der Vater der modernen Philosophie" »