Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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Frühes griechisches Denken: Logos, Physis und Erklärungsmodelle

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I. Griechisches Denken vor der Entstehung der Philosophie

I. Griechischen Denkens vor der Entstehung der Philosophie
II. Die Logos oder rationale Erklärung.
III. Der Begriff der Physis oder der Natur

"Westliche Philosophie erschien in Griechenland im sechsten Jahrhundert v. Chr., als Ergebnis eines komplexen Prozesses, bei dem das traditionelle Denken in den Mythen durch den Logos, eine rationale Erklärung, ersetzt wurde.

Jedenfalls ist darauf hinzuweisen, dass die mythischen und die rationalen Denkweisen (philosophische und wissenschaftliche) entlang des Zyklus der griechischen Philosophie nebeneinander existieren. Sowohl mythisches Wissen als auch rationale Erkenntnis sind Versuche, die Wirklichkeit als Ganzes zu erklären, da sie eine Interpretation... Weiterlesen "Frühes griechisches Denken: Logos, Physis und Erklärungsmodelle" »

Aristoteles' Hylomorphismus: Materie, Form und Substanz

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Die Hylemorphe Theorie des Aristoteles

Die **Hylemorphe Theorie** (von griechisch hyle, Materie, und morphe, Form) ist das zentrale Merkmal der aristotelischen Philosophie. Sie unterscheidet sich von Platons Ideenlehre, weist jedoch auch Ähnlichkeiten und Erweiterungen auf.

Abgrenzung zur Platonischen Ideenlehre

Aristoteles vollzog eine teilweise Ablehnung der Ideenlehre, erkannte aber die Koexistenz bestimmter platonischer Denkweisen an. Er kannte die Mängel der Theorie, da er Platon bis zu dessen Tod nahestand. Aristoteles kritisiert die Ideenlehre, die betont, dass die Ideen getrennt von den Dingen existieren.

Aristoteles lehnt diese Trennung ab, da er glaubt, dass jedes Individuum etwas Inneres besitzt, das uns definiert und allen Individuen... Weiterlesen "Aristoteles' Hylomorphismus: Materie, Form und Substanz" »

Marx' Philosophie: Historischer Materialismus & Klassenkampf

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Marx' Philosophie: Historischer Materialismus

Die wissenschaftliche Interpretation der Geschichte

Marx' Philosophie wird als wissenschaftliche Interpretation der Menschheitsgeschichte verstanden, die darauf abzielt, deren zukünftige Entwicklung vorherzusagen. In diesem Sinne argumentiert Marx, dass die Geschichte nicht durch oberflächliche Anekdoten über Herrscher oder vorherrschende Gedanken zu interpretieren ist, sondern durch das direkte Verständnis ihres Motors: die Ökonomie und die Produktionsverhältnisse zwischen den Menschen.

Der Motor der Geschichte: Klassenkampf

Für Marx ist der Motor der Geschichte der Klassenkampf. Im Laufe der Zeit haben sich verschiedene Wirtschaftssysteme entwickelt (Sklaverei, Feudalismus, Kapitalismus), die... Weiterlesen "Marx' Philosophie: Historischer Materialismus & Klassenkampf" »

Das Menschenproblem und historischer Materialismus

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3) Das Problem des Menschen

3) Das Problem des Menschen Die marxistische Anthropologie der Entfremdung beschreibt eine historische Situation als Folge einer bestimmten sozioökonomischen Ordnung. Diese Organisation im Zusammenhang mit der Arbeit ist die menschliche Essenz. Merkmale:

  1. Der Mensch ist ein natürliches Wesen und hat natürliche Bedürfnisse zur Subsistenz. Die Arbeit dient dazu, diese Bedürfnisse zu befriedigen.
  2. Der Mensch ist nicht nur ein isoliertes Produkt; die Arbeit ist nicht von der Natur getrennt. Der Mensch setzt sich mit der Natur auseinander, um sie zu verwandeln und für seine Zwecke nutzbar zu machen.
  3. Die Betrachtung der Arbeit als bloße Tätigkeit verkennt die natürliche Transformation früherer anthropologischer Vorstellungen
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Literarische Epochen und Themen der Renaissance

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La Celestina

Das Werk erzählt die unglückliche Liebesgeschichte zweier junger Edelleute: Calisto und Melibea. Um Melibea zu erobern, lässt sich Calisto von seinem Diener Sempronius beraten und engagiert die alte Kupplerin Celestina. Diese arrangiert ein Treffen zwischen den beiden. Als Belohnung für ihre Dienste überreicht Calisto Celestina eine goldene Kette, was den Zorn von Sempronius und Pármeno (einem weiteren Diener) erregt, da sie an der Beute beteiligt werden wollten. Da Celestina sich weigert, den Gewinn zu teilen, ermorden sie sie.

Unterdessen eilt Calisto zu einem Treffen mit Melibea, springt über die Mauer ihres Hauses, stürzt in die Tiefe und stirbt. Melibea, die das Geschehen mit ansieht, begeht nach einem Abschiedsgespräch... Weiterlesen "Literarische Epochen und Themen der Renaissance" »

Thomas von Aquin: Die Fünf Wege zum Gottesbeweis

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Einführung in die Gottesbeweise des Thomas von Aquin

Seine Darlegungen zur Existenz Gottes, bekannt als „Die Fünf Wege“, hatten einen enormen Einfluss. Thomas von Aquin erachtete es als notwendig, die Existenz Gottes zu beweisen, da sie der menschlichen Vernunft nicht unmittelbar einleuchtet. Er war wiederum der Ansicht, dass dieser Beweis möglich ist, wenn man von Beobachtungen und konkreten Gegebenheiten ausgeht. Er erkannte den Beweis von Anselm von Canterbury nicht als gültig an, da dieser auf die Erfahrung verzichtet.

Die Struktur der Fünf Wege

„Die Fünf Wege“ sind in der Summa Theologica fünf, in der Summa Contra Gentiles jedoch vier. Tatsächlich ist die genaue Anzahl nicht entscheidend; wichtig ist die gemeinsame Struktur... Weiterlesen "Thomas von Aquin: Die Fünf Wege zum Gottesbeweis" »

Rousseau, Gesellschaftsvertrag und totalitäre Systeme

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Rousseaus Philosophie: Freiheit und Gesellschaft

Rousseau vertrat die Ansicht, dass Menschen von Natur aus frei und gleich sind, ausgestattet mit Barmherzigkeit, Güte und einer natürlichen Einfachheit. In einem Zustand der Fülle können sie leicht koexistieren. Wenn wir jedoch Ungleichheit und den Kampf zwischen Männern beobachten, ist dies die Schuld der Gesellschaft und ihrer schlimmsten Institution: dem Privateigentum. Rousseau postuliert: Der Mensch ist von Natur aus gut, die Gesellschaft korrumpiert ihn.

Das einzige legitime Staatsoberhaupt ist der Rechtsstaat, der alle Menschen und ihr Eigentum gleichermaßen durch einen Gesellschaftsvertrag schützt. Dieser Vertrag zeichnet sich durch folgende Punkte aus:

  • Wenn wir alle gleich sind,
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Aristoteles im Dialog: Bewegung, Sein, Erkenntnis und Natur

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Parmenides und Aristoteles: Das Problem der Bewegung und des Seins

Parmenides vertrat die Auffassung, dass Bewegung und Veränderung Illusionen sind, da nur das Sein existiert und unveränderlich ist. Das Nicht-Sein kann nicht gedacht oder ausgesprochen werden. Aristoteles hingegen löst das Problem der Existenz von Bewegung, indem er zwischen Sein im Potenzial und Sein in Aktualität unterscheidet. Er kritisiert Parmenides' Philosophie, da sie auf einer rein formalen Ursache beruht und die Möglichkeit der Veränderung nicht erklären kann. Für Aristoteles ist die Wahrheit nicht nur im unveränderlichen Sein zu finden, sondern auch in der Erkenntnis der Welt, die sich in ständiger Bewegung befindet.

Heraklit: Die Lehre der ständigen Bewegung

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John Lockes Philosophie: Erkenntnistheorie und Liberalismus

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John Lockes Philosophie: Erkenntnis und Politik

Lockes Denken erwächst aus seiner Sorge um ethische und politische Fragen, denen er eine wissenschaftliche Behandlung unterzog. Dieses Projekt erfordert jedoch, die Möglichkeiten unseres Wissens zu begrenzen. So finden wir bei Locke sowohl eine Theorie des Wissens als auch eine politische Theorie.

Empirismus: Die Theorie des Wissens

Im Gegensatz zu den Behauptungen der Rationalisten vertritt Locke die Ansicht, dass die Vernunft weder allmächtig noch unfehlbar ist. Sie strebt lediglich nach einem auf Wahrscheinlichkeiten basierenden Wissen und dient als Leitfaden allen Wissens. Es gibt keine angeborenen Ideen; der Geist wird als Tabula rasa geboren, da alle Vorstellungen aus der Erfahrung stammen.... Weiterlesen "John Lockes Philosophie: Erkenntnistheorie und Liberalismus" »

Platons Anthropologischer Dualismus

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Platon vertritt eine dualistische Auffassung des Menschen: Der Mensch besteht aus Leib und Seele. Diese Ansicht, die als anthropologischer Dualismus bezeichnet wird, wurde von seinem Meister Pythagoras beeinflusst, der die Vereinigung von Seele und Körper als rein zufällig betrachtete.

Die Seele: Unsterblichkeit und Erkenntnis

Die Seele ist unsterblich und immateriell; sie hat Vorrang vor dem Körper. Sie ist das Lebensprinzip, das den Körper belebt, und auch der Ursprung der Erkenntnis. Sie ist eine Realität, die zwischen zwei Welten tendiert: der materiellen Welt und der Welt der Ideen, in der sie bereits vor ihrer Inkarnation existierte. Beim Eintritt in die materielle Welt und der Inkarnation in einem Körper vergisst die Seele die Ideen,... Weiterlesen "Platons Anthropologischer Dualismus" »