Glaube und Vernunft in der mittelalterlichen Philosophie: Augustinus und Thomas von Aquin
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Augustinus von Hippo: Glaube, Vernunft und die Regel des Glaubens in der Gesellschaft
Ein mittelalterlicher christlicher Philosoph unterscheidet sich von einem griechischen Philosophen dadurch, dass er die Wahrheit, die jener sucht, bereits als von Gott enthüllt und bekannt annimmt. Daher ist in der christlichen Philosophie neben den natürlichen Kräften von Sinn und Verstand eine dritte Option viel stärker: der Glaube. Aufgrund seines übernatürlichen Wesens ist der Glaube fähig, die Wahrheit (die Gott selbst ist) fehlerfrei zu erkennen.
In der christlichen Philosophie ist die Vernunft dem Glauben untergeordnet. Sie steht in dessen Dienst, indem sie rational demonstriert, was der Glaube irrational weiß. (Wenn Ketzer das Dogma mit rationalen... Weiterlesen "Glaube und Vernunft in der mittelalterlichen Philosophie: Augustinus und Thomas von Aquin" »