Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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Nietzsche: Wahrheit, Lüge und Genealogie der Moral

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Nische

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Über Wahrheit und Lüge im moralischen Sinn: In welchem Sinne Nietzsches Werk versucht, die Vorstellungen von Wahrheit und Unwahrheit zu trennen und welche möglichen Konsequenzen eine moralische oder eine andere Auffassung haben könnte, ob etwas wahr ist und ob es in diesem Sinne gut oder schlecht ist. Mit diesem Ziel präsentiert Nietzsche in diesem Text viele der leitenden Ideen seiner Philosophie.

Die Philosophie sollte nach Nietzsche ein Instrument sein, deren Ziel die Entdeckung von Wahrheit und Lüge ist.

Und man muss wirklich verstehen: alles klebt an den Tatsachen der physischen Welt. Er erkennt die wahren Gefühle, die das menschliche Herz in seiner kurzen Lebensdauer empfindet.

Genealogie der Moral

Genealogie der Moral
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Metaphysische Erkenntnis: Themen, Wahrheit und Ontologie

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Metaphysische Erkenntnis: Themen der Metaphysik

Die Metaphysik befasst sich mit der metaphysischen Erkenntnis. Das Wort Metaphysik entstand im ersten Jahrhundert v. Chr. und wurde in die Sammlung der Werke von Aristoteles aufgenommen. Es bezeichnete ein Buch, das als Fortsetzung der Physik gedacht war und die ersten Grundsätze aller Wissenschaften behandelte. Schließlich wurde es für das Wissen verwendet, das sich nicht mit den positiven Wissenschaften befasst, sondern die Gesamtheit der philosophischen Erkenntnis bezeichnet. Die Metaphysik studiert die Wahrheit, das Wissen und die Seele.

Der Unterschied zwischen den Naturwissenschaften und der Philosophie liegt nicht nur im Grad der Überprüfung. Die Naturwissenschaften bestimmen genauer... Weiterlesen "Metaphysische Erkenntnis: Themen, Wahrheit und Ontologie" »

Vergleich der Ethik von Hume und Kant: Vernunft vs. Gefühl

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Vergleich der Ethik von David Hume und Immanuel Kant

Gemeinsamkeiten der Moraltheorien

Beide Philosophen distanzieren sich vom moralischen Relativismus und setzen auf die Existenz einer universellen, suprasozialen Moral.

Humes Ansatz: Universelle Gefühle

  • Hume argumentiert, dass moralische Gefühle der Menschheit allen Menschen gemeinsam sind.

Kants Ansatz: Die Praktische Vernunft

  • Kant vertritt die rationalistische Auffassung, dass die dem Menschen innewohnende Vernunft – die praktische Vernunft – zwischen Gut und Böse unterscheiden kann.
  • Wir alle haben Zugang zu einem moralischen Gesetz (Gewissen), das universell und formal ist.
  • Dieses Gesetz formulierte Kant im Kategorischen Imperativ, der vorschreibt, wie man in allen Situationen handeln soll.
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Legitime Herrschaft: Rational, traditionell, charismatisch

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Drei reine Typen legitimer Herrschaft

2. Es gibt drei reine Typen legitimer Herrschaft. Die primäre Grundlage für ihre Legitimität kann sein:

1. Rationale (juristische) Herrschaft

Sie beruht auf dem Glauben an die Rechtmäßigkeit gesetzter Ordnungen und auf der Forderung, dass diese Ordnungen von einer zuständigen Behörde (z. B. Justizbehörde) ausgeübt werden.

2. Traditionelle Herrschaft

Sie beruht auf der Überzeugung von der Heiligkeit überkommener Ordnungen und auf der Legitimität der Autorität, die sich aus dieser Tradition ergibt (traditionelle Autorität).

3. Charismatische Herrschaft

Sie ruht auf der Hingabe an die Heiligkeit, Heldentat oder den beispielhaften Charakter einer Person und auf der Ordnung, die durch diese Person geschaffen... Weiterlesen "Legitime Herrschaft: Rational, traditionell, charismatisch" »

Logik und Rechtsbegriffe: Definitionen und Merkmale

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I. Zuordnung von Begriffen und Definitionen

Ordnen Sie die folgenden Begriffe den korrekten Definitionen zu:

Begriffe (mit Originalnummerierung)

  • (1) Natürliche Logik
  • (2) Wissenschaftliche Logik (Science Logic)
  • (3) Juristische Logik (Gesetzliche Logic)
  • (4) Psychische Form (Shape)
  • (5) Richtiges Denken (Rechtes Denken)
  • (6) Wahrer Gedanke (wahre Gedanke)
  • (7) Denken
  • (8) Urteil
  • (9) Idee
  • (10) Schlussfolgerung (Reasoning)

Definitionen und Zuordnung

  1. (1) Natürliche Logik: Natürliche Begabung des Menschen, die psychischen Formen des Denkens (Idee, Urteil und Argumentation) in einer geordneten und einheitlichen Weise zu kombinieren.
  2. (2) Wissenschaftliche Logik: Systematisiertes Wissen mit wissenschaftlicher Strenge, das die Entwicklung und Verfeinerung der natürlichen
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Soziologische Perspektiven auf Abweichung: Velho & Becker

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Gilberto Velho: Divergenz als gesellschaftlicher Wandel

Zwei Perspektiven auf Abweichung

  • Individuelle Perspektive: Psychologisierung, Anomie.
  • Kollektive Perspektive: Kulturelle Anomie.

Ziele: Störungen nutzen, um homogene Einheit zu schaffen und Antagonismen zu überwinden. Kritik an dichotomen Methoden, systematischem analytischem Reduktionismus und Determinismus.

Abweichung: Bedrohung oder Erlösung?

Der Abweichende von heute kann der zivilisatorische Held von morgen sein. Ist Abweichung eine Krise oder ein Zeichen für Wandel? Abweichendes Verhalten ist Teil der Gesellschaft und Kultur, bietet aber eine Gegenstimme. Es zeigt Handlungsbedarf auf, wo Normalität erwartet wird.

Mertons funktionale Analyse der Abweichung

Entscheidend für die funktionale... Weiterlesen "Soziologische Perspektiven auf Abweichung: Velho & Becker" »

Hegels Dialektik: These, Antithese und Synthese

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Hegels Dialektik

Georg Wilhelm Friedrich Hegel entwickelte eine philosophische Lehre von großer Tiefe und Bedeutung. In seinem Werk, das als das letzte große philosophische System gilt, vereinen sich fast alle bisherigen Theorien. Sein Denken war der Höhepunkt der idealistischen Philosophie und gleichzeitig der Ausgangspunkt der zeitgenössischen Philosophie. Letztere entstand als Antwort auf Hegel aus unterschiedlichen Perspektiven.

Der Kern der Hegelschen Philosophie ist die Entdeckung einer Methode, die das Absolute erfasst. Diese Methode wird als Dialektik bezeichnet. Für Hegel kommt es in Wirklichkeit auf das Bewusstsein oder das Denken an. Der Gedanke ist für den Autor die Idee, und die Idee ist alles. Dies ist der radikalste Ausdruck... Weiterlesen "Hegels Dialektik: These, Antithese und Synthese" »

Ethik und Politik in der Neuzeit: Hobbes, Spinoza, Kant

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Ethik und Politik in der Neuzeit

Thomas Hobbes: Leviathan und Moral

In Thomas Hobbes' Leviathan wird die moralische Macht als eine umfassende Komponente begründet, die nicht nur politisch ist. Moral wird durch dieselben Bündnisse generiert, die auch der politischen Macht zugrunde liegen. Absolute politische Macht und Moral dienen dem Einzelnen. Der souveräne Staat entpuppt sich als die einzige Quelle von Recht, Moral und Religion.

Hobbes betont, dass die Notwendigkeit eines deduktiven, rationalen Kalküls als Begründung für den Staat auf zwei Hauptgründen beruht:

  • Natürliche oder biologische Gleichheit der Menschen: Die Natur macht Menschen einander gleich in Bezug auf ihren Körper und ihre Fähigkeiten.
  • Knappheit der Güter: Alle Menschen
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Platons Ideenlehre und das Höhlengleichnis

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Platons Ideenlehre und das Höhlengleichnis: Eine Einführung

Der Glaube an das Natürliche

Platon argumentiert, dass wahres "Wissen" auf dem Verständnis der natürlichen, unveränderlichen Dinge beruht und nicht auf bloßen Kopien. Die Sinne allein können kein authentisches Wissen liefern. Dieses Konzept ist zentral in der Naturforschung.

Die Rückkehr in die Höhle

Platon beschreibt den Philosophen, der die Wahrheit erkannt hat, aber aus Mitleid zu seinen ehemaligen Mitgefangenen in die Höhle zurückkehrt, um sie zu lehren. Dieser Abstieg erfordert eine Anpassung an die Dunkelheit und kann dazu führen, dass der Philosoph lächerlich gemacht wird, weil er für die Unwissenden unverständlich spricht.

Die Blendung und die Wahrheit

Platon unterscheidet... Weiterlesen "Platons Ideenlehre und das Höhlengleichnis" »

Philosophische Konzepte: Aristoteles, Platon und Epikur

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Aristoteles: Metaphysik, Seele und Ethik

Er besagt, dass die Substanz existiert. Die Substanz ist alles, was ein eigenes, separates Prinzip der Veränderung und Bewegung in sich trägt. Die Substanz ist die erste Kategorie, da sie jede Form des Seins stützt. Nach Aristoteles kann die Substanz aus der hylemorphem Theorie erklärt werden und setzt sich aus Materie und Form zusammen. Das Wesen der aristotelischen Ontologie, das die Ideen Platons kritisiert, ist nicht bekannt, was und wie es ist. Der Grund für diese Kritik ist der Mangel an Ideen, um Bewegung und das Problem der Erklärung der Ideen selbst zu erklären.

Aristoteles vertritt die Ansicht, dass der Mensch eine Substanz ist, eine untrennbare Verbindung von Materie und Form. Nach Aristoteles... Weiterlesen "Philosophische Konzepte: Aristoteles, Platon und Epikur" »