Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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Platon: Philosophische Hintergründe und Einflüsse

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PLATON HINTERGRUND

Parmenides und das Konzept des Seins

Parmenides' Einfluss erstreckt sich auf die gesamte spätere griechische Philosophie, darunter Platon und Aristoteles. Er erklärte: "Wir müssen sagen und denken, dass das Seiende ist und dass das Nicht-Seiende nicht ist." Nur dieser Weg führt zur Wahrheit. Das Sein ist eins, unveränderlich, unbeweglich, unteilbar und zeitlos. Die Gründe für diese Beschreibung sind rein logisch. Das Sein ist einzigartig, denn wenn es zwei Wesen gäbe, was wären dann die Unterschiede? Wird es das Sein sein? Nein, denn das haben sie gemeinsam. Wird es das Nicht-Sein sein? Auch das nicht, denn wenn es das Nicht-Sein ist, kann es aufgrund der Differenz nicht existieren. Daher ist das Sein eins. Darüber... Weiterlesen "Platon: Philosophische Hintergründe und Einflüsse" »

Das Parfum: Zusammenfassung & Analyse von Süskinds Roman

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Zusammenfassung: „Das Parfum“ – Die Geschichte eines Mörders

„Das Parfum“ ist ein Buch von Patrick Süskind, das in der dritten Person das Leben von Jean-Baptiste Grenouille erzählt.

Jean-Baptiste Grenouille: Geburt und Besonderheit

Jean-Baptiste Grenouille wurde im 18. Jahrhundert in Frankreich geboren, inmitten der schädlichsten Gerüche. Von seiner Mutter ausgesetzt, die ihn sonst von einem Ort zum anderen mitgeschleppt hätte, schien er ohne Ziel zu sein. Es war fast normal, dass er kaum eine Überlebenschance hatte. Doch etwas Besonderes, das sich bereits vor seiner Geburt in ihm geformt hatte, half ihm auf die eine oder andere Weise zu überleben und führte ihn letztlich in den Tod: Er besaß einen übermäßig entwickelten... Weiterlesen "Das Parfum: Zusammenfassung & Analyse von Süskinds Roman" »

Perspektive und Wirklichkeit: Eine philosophische Betrachtung

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Vorausschau und Wirklichkeit

Zwei Männer betrachten dieselbe Landschaft aus verschiedenen Blickwinkeln, doch sie sehen nicht dasselbe. Ihre unterschiedliche Positionierung lässt die Landschaft anders erscheinen und organisiert sie neu. Der eine Mann steht im Vordergrund, seine Sicht ist klar und detailreich; der andere ist weiter entfernt, seine Sicht ist dunkel und verschwommen. Je nachdem, wie die Dinge ganz oder teilweise verdeckt sind, nimmt jeder Teile der Landschaft wahr, die der andere nicht sehen kann. Wäre es sinnvoll, die Beschreibung der Landschaft des einen als falsch zu bezeichnen? Offensichtlich nicht, denn jede ist so real wie die andere. Es wäre aber auch nicht sinnvoll, ihre unterschiedlichen Wahrnehmungen als illusorisch... Weiterlesen "Perspektive und Wirklichkeit: Eine philosophische Betrachtung" »

Grundlagen der Philosophie: Konzepte von Descartes bis Hume

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Grundlegende Philosophische Konzepte

René Descartes

Intuition

Der Prozess, bei dem Sätze so klar und deutlich wahrgenommen werden, dass sie als Axiome gelten.

Deduktion

Der Prozess, durch den aus einer oder mehreren als sicher geltenden Prämissen ein neuer Satz logisch abgeleitet wird.

Evidenz

Descartes' methodische Regel: Etwas mit Gewissheit als wahr annehmen.

Methodischer Zweifel

Eine Prozedur, die jede Idee verwirft, für die es den geringsten Grund zum Zweifel gibt.

Klarheit und Deutlichkeit

Eine Idee ist klar, wenn sie einem aufmerksamen Geist präsent und manifest ist, und deutlich, wenn sie nicht mit anderen verwechselt werden kann. Dies ist das Prinzip der Gewissheit: Eine klare und deutliche Wahrnehmung kann als wahr akzeptiert werden.

Solipsismus

Die... Weiterlesen "Grundlagen der Philosophie: Konzepte von Descartes bis Hume" »

Philosophische Positionen: Dogmatismus bis Kuhn

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Philosophische Positionen zur Erkenntnis

Dogmatismus

Der Dogmatismus ist eine philosophische Position, die besagt, dass wir sicheres und universelles Wissen erlangen können und dass eine absolute Gewissheit erreichbar ist. Dogmatiker, wie René Descartes, verteidigen die Möglichkeit, positive Erkenntnisse zu erlangen.

Skeptizismus

Der Skeptizismus ist das Gegenteil des Dogmatismus. Der gemäßigte Skeptizismus stellt infrage, ob es möglich ist, sicheres und festes Wissen zu erlangen, während der radikale Skeptizismus diese Möglichkeit leugnet. Pyrrhon von Elis war ein Vertreter des radikalen Skeptizismus.

Kritizismus

Der Kritizismus ist eine Position zwischen Dogmatismus und Skeptizismus. Immanuel Kant, sein Hauptvertreter, sagte, dass Erkenntnis... Weiterlesen "Philosophische Positionen: Dogmatismus bis Kuhn" »

Humes Kritik der Kausalität

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Humes Analyse der Kausalität

David Hume hinterfragt den traditionellen Begriff der Kausalität. Basierend auf empirischer Beobachtung zeigt er, dass unsere Vorstellung von Kausalität nicht auf rationaler Notwendigkeit, sondern auf Gewohnheit beruht.

Schlussfolgerungen Humes:

  1. Kausalität als psychologische Assoziation: Hume argumentiert, dass Kausalität eine Beziehung ist, die unser Geist aufgrund von Gewohnheit und wiederholter Erfahrung herstellt. Die Gewohnheit, als Ergebnis einer psychischen Disposition, bildet die Grundlage unserer Erwartungen an die Zukunft. Wir nehmen an, dass Ereignisse, die in der Vergangenheit wiederholt aufgetreten sind, sich auch in Zukunft wiederholen werden.
  2. Keine a priori Erkenntnis von Kausalität: Kausale Zusammenhänge
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David Hume: Warum Moral auf Gefühl, nicht auf Vernunft basiert

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David Hume: Moralität als Tatsache und die Rolle der Vernunft

David Hume ist der Auffassung, dass die Existenz der Moral eine Tatsache ist: Jeder Mensch trifft moralische Unterscheidungen und beschäftigt sich mit Überlegungen von Recht und Unrecht.

Humes Ablehnung der Vernunft als Quelle der Moral

Hume liefert Argumente, die die Möglichkeit ablehnen, dass die Vernunft die Quelle der Moral ist. Diese Ableitung basiert auf seiner Analyse des Wissens. Es gibt nur zwei Wege, auf denen die Vernunft etwas wissen kann:

  • Wissen von Tatsachen (Knowledge of Facts)
  • Wissen über das Verhältnis von Ideen (Knowledge of Relations of Ideas)

Wenn die Vernunft die Quelle moralischer Unterscheidungen wäre, müssten diese durch eine der beiden Fähigkeiten gewonnen... Weiterlesen "David Hume: Warum Moral auf Gefühl, nicht auf Vernunft basiert" »

Konzepte der Evolution, Kultur und menschlichen Entwicklung

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Grundlegende Begriffe und Theorien

Unveränderlichkeit der Arten: Die Theorie, dass biologische Arten unveränderlich sind.

Kreationismus: Die Lehre, dass Arten unveränderlich sind, weil sie von einem höheren Wesen geschaffen wurden.

Naturalismus: Die Ansicht, dass die verschiedenen Arten durch natürliche Prozesse hervorgebracht wurden.

Enkulturation: Der Prozess, durch den Kultur gelernt und von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Kultur: Die Gesamtheit von Kenntnissen, Fertigkeiten, Werkzeugen, Ideen, Überzeugungen, Traditionen und Bräuchen, die ein Volk oder eine Epoche charakterisieren.

Subkultur: Eine Gruppe innerhalb einer größeren Kultur, die sich zwar integriert, aber bestimmte Besonderheiten aufweist, die sie von anderen... Weiterlesen "Konzepte der Evolution, Kultur und menschlichen Entwicklung" »

Platons Ethik und Politik: Die Analogie von Seele und Staat

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Platons ethische und politische Theorie

Im Gegensatz zu den Sophisten, für die die Gesellschaft das Ergebnis eines Übereinkommens oder einer Vereinbarung zwischen Individuen war, dachte Platon, dass der Mensch von Natur aus ein politisches Wesen ist. In Platons Epoche war es undenkbar, den Menschen außerhalb des Stadtstaates zu betrachten, in dem er lebte.

Die Analogie zwischen Individuum und Staat

Platon zieht in der Republik Parallelen zwischen individueller und kollektiver Moral, indem er die Natur des Menschen mit der des Staates vergleicht. Wenn das Gute an sich existiert, kann gutes individuelles Verhalten kaum vom guten Zustand des Staates unterschieden werden. Platon stellt eine Verbindung zwischen der moralischen Tugend des Einzelnen... Weiterlesen "Platons Ethik und Politik: Die Analogie von Seele und Staat" »

Menschliche Erkenntnis: Dynamik und Fortschritt

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Die Grenzen der menschlichen Erkenntnis

Die menschliche Erkenntnis ist niemals endgültig. Zwei Gründe erklären diese Tatsache:

  • Erstens ist die menschliche Erkenntnis dynamisch, weil es immer möglich ist, die Informationen zu erweitern.
  • Zweitens kann Wissen immer überwunden oder infrage gestellt werden und ist daher nur vorläufig gültig.

Die Dynamik von Ideen

Die Dynamik von Ideen erklärt wiederum die Merkmale des Wissens. Aber was sind diese Merkmale?

  • Der Wissende: Der Mensch ist begrenzt und hat kein absolutes und perfektes Wissen. Seine Grenzen sind unterschiedlicher Art:

    • physikalisch (es gibt Dinge, auf die er nicht zugreifen oder die er nicht wissen kann)
    • biologisch (der menschliche Geist ist in seiner Eigenschaft als Wissen begrenzt)
    • sozial
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