Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Wirtschaft

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Walras-Gesetz: Definition, Bedeutung & Anwendung in der VWL

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Walras-Gesetz: Definition, Bedeutung & Anwendung

Porträt von Léon Walras, dem Begründer des Walras-Gesetzes. Léon Walras

Das Walras-Gesetz ist der volkswirtschaftliche Lehrsatz, dass in einem allgemeinen Gleichgewichtsmodell die Summe der bewerteten Überschussnachfragen stets gleich Null ist.

Umfasst die betrachtete Volkswirtschaft n Märkte, so impliziert ein Gleichgewicht auf n-1 Märkten, dass sich auch der n-te Markt im Gleichgewicht befindet.

Intuitive Erklärung des Walras-Gesetzes

Wenn die bewertete Überschussnachfrage für jeden einzelnen Haushalt verschwindet, weil jeder Haushalt an seine Budgetbeschränkung gebunden ist, dann muss offenbar auch die Summe der Überschussnachfragen verschwinden.

Bedeutung des Walras-Gesetzes

Das Walras-Gesetz vereinfacht die Theoriebildung, weil es die Herausnahme... Weiterlesen "Walras-Gesetz: Definition, Bedeutung & Anwendung in der VWL" »

Der Anhang und Lagebericht im deutschen Rechnungswesen

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Der Anhang im deutschen Rechnungswesen

ANHANG (284, 285, 288, 264, 267): ist im Rechnungswesen ein Pflichtbestandteil des Jahresabschlusses für kleine, mittlere und große Kapitalgesellschaften und enthält zusätzliche Angaben, die zu den einzelnen Bilanzpositionen der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) vorgeschrieben sind. Sein Zweck ist eine den tatsächlichen Verhältnissen entsprechende Erläuterung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens, insbesondere durch ergänzende quantitative und qualitative Informationen, die in dem Zahlenwerk der Bilanz und der GuV nicht enthalten sind. Verpflichtend ist die Aufstellung des Anhangs für Kapitalgesellschaften, Personenhandelsgesellschaften ohne natürliche Person... Weiterlesen "Der Anhang und Lagebericht im deutschen Rechnungswesen" »

Recht, Wirtschaft und Selbstständigkeit

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DSGVO: Datenschutzgrundverordnung

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist eine EU-Verordnung und geht als solche dem deutschen Recht vor. Sie schützt personenbezogene Daten. Bei Bildnissen aus der Zeitgeschichte gelten die Erlaubnisse des Kunsturhebergesetzes (KUG) weiter.

Einwilligung

Die Einwilligung kann explizit oder stillschweigend erfolgen, zum Beispiel im Rahmen eines Vertrags. Bei einer Geldzahlung wird eine Einwilligung vermutet. Diese gilt jedoch nur für Aufnahmen, mit denen man rechnen musste. Ein Widerruf ist kaum möglich, insbesondere nicht, wenn schlechte Fragen gestellt oder Interviews geführt wurden.

Stillschweigende Einwilligung

Nicht ausreichend ist untätig bleiben oder passives Schauen in die Kamera. Ausreichend ist die... Weiterlesen "Recht, Wirtschaft und Selbstständigkeit" »

Personalmanagement im Tourismus: Planung, Rechnungswesen & Controlling

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1. Planung

1.1. Grundlegende Begriffe der Planung

Planungen in Unternehmen können anhand verschiedener Kriterien strukturiert werden. Nach Planungsfristigkeit, -inhalt und -zeitpunkt sind zu unterscheiden:

  • Strategische Planung: Sie verfolgt langfristige Ziele für das gesamte Unternehmen und einzelne Geschäftsbereiche. Diese Ziele sind aus der Unternehmenspolitik abzuleiten.
  • Operative Planung: Sie dient kurzfristigen Zielen vorwiegend auf Ebene der Funktionsbereiche im Unternehmen. Die Hauptziele können in der Wirtschaftlichkeit und Effizienz der operativen Abläufe in den Funktionsbereichen und dem Beitrag der angebotenen Produkte zu Gewinn und Rentabilität gesehen werden.

Nach dem Instanzenweg, den eine Planung als Prozess durchläuft, kann... Weiterlesen "Personalmanagement im Tourismus: Planung, Rechnungswesen & Controlling" »

Grundlagen der Wirtschaftspolitik: Stabilisierung, Allokation und Verteilung

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Stabilisierungspolitik: Aufgaben und Ziele

Diese Aufgaben sind meist durch Eingriffe in den Markt gekennzeichnet und werden durchgeführt, weil das Ergebnis eines sich selbst regulierenden Marktes ineffizient oder sozial nicht zufriedenstellend ist.

Drei Säulen der Wirtschaftspolitik

  • Stabilisierungspolitik: Gegen Konjunkturschwankungen.
  • Allokationspolitik: Gegen Marktversagen.
  • Distributions- oder Verteilungspolitik: Gegen Marktablehnung (soziale Ungerechtigkeit).

Konjunkturschwankungen und das BIP

Konjunkturschwankungen in einer Wirtschaft werden oft durch das reale Wachstum des BIP ausgedrückt. Das BIP bezeichnet die zu Marktpreisen bewertete Summe aller Güter und Dienstleistungen, die in einer Periode durch eine Volkswirtschaft erwirtschaftet... Weiterlesen "Grundlagen der Wirtschaftspolitik: Stabilisierung, Allokation und Verteilung" »

Umfassender Leitfaden zur Unternehmensfinanzierung & Bewertung

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Grundlagen der Unternehmensfinanzierung

  • Treasury: Ziel ist die Sicherung der Liquidität des Unternehmens.
  • Corporate Finance: Fokussiert sich sowohl auf Gewinn als auch auf die Liquidität des Unternehmens.
  • Risikomanagement: Verantwortlich für den systematischen Umgang mit allen Risiken.
  • Cashflow: Gibt Auskunft über die Finanzlage, d.h. die Selbstfinanzierungskraft (Liquidität) eines Unternehmens.

Insolvenzverfahren

  1. Insolvenzantrag durch Gläubiger oder Schuldner beim Amtsgericht.
  2. Bekanntmachung: Zuerst wird bekannt gegeben, dass eine Firma insolvent ist.
  3. Amtsgericht: Prüft, ob es genügend Gründe gibt, damit die Firma sich unter Insolvenz befindet. Wenn ja, Auswahl eines Insolvenzverwalters.
  4. Insolvenzverwalter: Bestimmt die Gläubiger.
  5. Gläubigerversammlung:
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Grundlagen der Unternehmensfinanzierung und Bewertung

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Grundlagen der Unternehmensfinanzierung

Treasury: Ziel ist es, die Liquidität des Unternehmens zu sichern.
Corporate Finance: Fokussiert sich sowohl auf den Gewinn als auch auf die Liquidität des Unternehmens.
Risikomanagement: Verantwortlich für den systematischen Umgang mit allen Risiken.
Cashflow: Gibt Auskunft über die Finanzlage, d. h. die Selbstfinanzierungskraft (Liquidität) eines Unternehmens.

Das Insolvenzverfahren

  1. Insolvenzantrag: Durch Gläubiger oder Schuldner beim Amtsgericht.
  2. Bekanntmachung: Als Erstes wird bekannt gegeben, dass eine Firma insolvent ist.
  3. Amtsgericht: Prüft, ob genügend Gründe für eine Insolvenz vorliegen. Wenn ja, erfolgt die Auswahl eines Insolvenzverwalters.
  4. Insolvenzverwalter: Dieser bestimmt die Gläubiger.
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Portfolio-Theorie und Risikomanagement

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Portfolio-Theorie und Diversifikation

Die Portfolio-Theorie basiert auf dem Prinzip: "Lege nicht alle Eier in einen Korb." Dies unterstreicht die Bedeutung der Diversifikation.

Rendite und Risiko

Generell gilt: Je höher das eingegangene Risiko, desto höher die potenzielle Rendite. Investitionen in sogenannte "Small Firms" oder den S&P 500 versprechen beispielsweise höhere Renditen als Investitionen in Staatsanleihen. Allerdings unterscheiden sich die Renditen je nach Unternehmen und Staatsanleihe. So unterscheiden sich beispielsweise die Renditen griechischer und spanischer Anleihen (mit einer 10-Jahres-Rendite von ca. 3,95 % bzw. 3,1 %) von denen deutscher und schweizerischer Anleihen (oft als risikolose Anlagen bezeichnet) mit Renditen... Weiterlesen "Portfolio-Theorie und Risikomanagement" »

Grundlagen der Wirtschaftspolitik und ihre Ziele

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Das Magische Vieleck der Wirtschaftspolitik

Das Magische Vieleck beschreibt die wirtschaftspolitischen Ziele, die nicht alle gleichzeitig und vollständig umsetzbar sind (daher „magisch“).

Ziele des Magischen Vielecks

  • Wirtschaftswachstum
  • Preisstabilität
  • Ausgeglichenes Budget
  • Gerechte Einkommensverteilung
  • Umweltschutz
  • Soziale Sicherheit
  • Außenwirtschaftliches Gleichgewicht
  • Vollbeschäftigung

Definition der Wirtschaftspolitik

Wirtschaftspolitik ist die Gesamtheit der Maßnahmen, mit denen der Staat regelnd und gestaltend in die Wirtschaft eingreift.

Die drei wichtigsten wirtschaftlichen Ziele

1. Vollbeschäftigung

Die Vollbeschäftigung wird anhand der Arbeitslosenquote gemessen.

Berechnung der Arbeitslosenquote

Arbeitslosenquote = (Anzahl der registrierten... Weiterlesen "Grundlagen der Wirtschaftspolitik und ihre Ziele" »

Wirtschaft: Konzern, Fusion, Stabilitätsgesetz, BIP

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Konzern und Fusion

Konzern

Ein Konzern ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, die eine wirtschaftliche Einheit bilden, ohne dabei ihre rechtliche Selbstständigkeit aufzugeben.

Fusion

Bei einer Fusion verlieren Unternehmen ihre rechtliche und wirtschaftliche Selbstständigkeit. Sie werden zu einer neuen Firma verschmolzen.

Ziele des Stabilitätsgesetzes

Das Stabilitätsgesetz dient der Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft. Es beinhaltet vier Hauptziele:

  • Stabilität des Preisniveaus
    • Ziel: Preissteigerungsrate von höchstens 2 %
  • Hoher Beschäftigungsgrad
    • Arbeitslosenquote = (Arbeitslose * 100) / (Arbeitslose + Beschäftigte)
    • Ziel: Vollbeschäftigung
  • Außenwirtschaftliches Gleichgewicht
    • Ziel: Ausgeglichene Leistungsbilanz von Export
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