Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Wirtschaft

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Theorie der Indifferenzkurven: Analyse und Gleichgewicht

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Theorie der Indifferenzkurven

Prof. Thomas S. Alvarez
Economics und Industrielle Organisation I

Grundlagen der Indifferenzkurven

Die nachstehende Tabelle zeigt Punkte auf vier verschiedenen Kurven für die Indifferenz des Verbrauchers.

(a) Zeichnen Sie die Indifferenzkurven I, II, III und IV im gleichen Achsensystem.
(b) Was sind Indifferenzkurven?

Daten für Kurven I, II, III, IV:
I: (Qx: 2, Qy: 13), (Qx: 3, Qy: 10), (Qx: 4, Qy: 8), (Qx: 5, Qy: 7), (Qx: 6, Qy: 6.3), (Qx: 7, Qy: 5.7), (Qx: 8, Qy: 5.3)
II: (Qx: 3, Qy: 12), (Qx: 4, Qy: 9), (Qx: 5, Qy: 7.5), (Qx: 6, Qy: 6.3), (Qx: 7, Qy: 5.3)
III: (Qx: 5, Qy: 12), (Qx: 6, Qy: 9), (Qx: 7, Qy: 7), (Qx: 8, Qy: 6.3), (Qx: 9, Qy: 5.7)
IV: (Qx: 7, Qy: 12), (Qx: 8, Qy: 9), (Qx: 9, Qy: 8), (Qx: 10, Qy: 7), (Qx:... Weiterlesen "Theorie der Indifferenzkurven: Analyse und Gleichgewicht" »

Markteffizienzhypothese

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Die Markteffizienzhypothese (englisch efficient market hypothesis, kurz EMH, aufgrund der wörtlichen Übersetzung fälschlicherweise oft als Effizienzmarkthypothese bezeichnet) wurde 1970 von Eugene Fama[1][2][3][4] als mathematisch-statistische Theorie der Volkswirtschaftslehre aufgestellt. Finanzmärkte, so die These, sind effizient, insofern vorhandene Informationen bereits eingepreist seien und somit kein Marktteilnehmer in der Lage sei, durch technische Analyse, Fundamentalanalyse, Insiderhandel oder anderweitig zu dauerhaft überdurchschnittlichen Gewinnen zu kommen. Im Jahr 2013 wurde Eugene Fama zusammen mit Robert J. Shiller und Lars Peter Hansen für seine Arbeiten zur Effizienz von Märkten (beziehungsweise “for their empirical... Weiterlesen "Markteffizienzhypothese" »

Das Coase-Theorem: Marktbasierte Lösungen für Externalitäten

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Das Coase-Theorem [koʊz-] ist ein zentraler Lehrsatz der Mikroökonomie. Es beschreibt, dass Marktteilnehmer Probleme, die durch externe Effekte entstehen, selbst auf effiziente Weise lösen können, wenn sie über die Allokation von Ressourcen verhandeln und diese ohne Kosten tauschen können.

Das Coase-Theorem besagt, dass Märkte unter den unten angegebenen Annahmen sehr effizient mit Externalitäten umgehen. Demnach sind Märkte in der Lage, die mit Externalitäten verbundenen Probleme selbstständig zu lösen und die Ressourcen pareto-effizient aufzuteilen. Dies gilt jedoch nicht, wenn die Bedingungen nicht erfüllt sind, z. B. wenn nennenswerte Transaktionskosten anfallen. Auch kann eine fehlende Zuteilung von Eigentumsrechten Verhandlungslösungen... Weiterlesen "Das Coase-Theorem: Marktbasierte Lösungen für Externalitäten" »

Effektivität, Effizienz und Qualitätsmanagement

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Effektivität und Effizienz

Effektivität: Wirksamkeit eines Verfahrens und gute Qualität der Zielerreichung (doing the right things).

Effizienz: Wirtschaftlichkeit eines Verfahrens (doing the things right).

Die eingesetzten Mittel in einem möglichst günstigen Nutzen-Kosten-Verhältnis benutzen. Die Effizienz steigt durch den effektiven Einsatz knapper Ressourcen und die Weiterentwicklung der Prozesse – mehr Qualität und Zeit und weniger Kosten.


Geschäftsprozesse

Geschäftsprozess: Folge zusammenhängender Tätigkeiten, die dem Kunden (intern oder extern) einen Nutzen liefern – nur für betriebliche Abläufe, die sich wiederholen.

Ziele: Bessere Kundenzufriedenheit und Kundenbindung.

Interne Kunden sind z.B. Abteilungen oder Mitarbeiter.... Weiterlesen "Effektivität, Effizienz und Qualitätsmanagement" »

CoCo-Bonds: Funktionsweise, Risiken und Marktfähigkeit

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CoCo-Bonds: Contingent Convertible Bonds

Contingent Convertible Bonds (kurz: CoCo-Bonds) sind langfristige, nachrangige Schuldverschreibungen mit meist festem Coupon. Bei Eintreten vordefinierter Wandlungskriterien werden sie automatisch von Fremd- in Eigenkapital gewandelt. Diese hybriden Anleihen machen Fremdkapitalgeber im Falle einer Wandlung zu haftenden Aktionären und verbessern die Eigenkapitalausstattung des Emittenten in wirtschaftlich schwierigen Situationen. Ohne auslösendes Moment (Trigger Event) bleiben CoCo-Bonds als normale Anleihen bestehen, die am Ende ihrer Laufzeit getilgt werden. Im Unterschied zu herkömmlichen Wandelanleihen erfolgt die Wandlung automatisch; das Umtauschrecht liegt nicht bei den Investoren.[1]

CoCo-Bonds... Weiterlesen "CoCo-Bonds: Funktionsweise, Risiken und Marktfähigkeit" »

Etatismus: Definition, Herkunft und politische Bedeutung

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Etatismus

Etatismus (Deutsch)

Substantiv, m

SingularPlural
Nominativder Etatismus
Genitivdes Etatismus
Dativdem Etatismus
Akkusativden Etatismus

Worttrennung:

Eta·tis·mus, kein Plural

Aussprache:

IPA: [etaˈtɪsmʊs]

Hörbeispiele: Lautsprecherbild

 Etatismus (Info)

Reime: -ɪsmʊs

Bedeutungen:

[1] Eine politische Anschauung beziehungsweise Theorie, welche dem Staat eine besondere Bedeutung im wirtschaftlichen und sozialen Leben einräumt.

Herkunft:

Von gleichbedeutend französisch étatisme → fr entlehnt.[1]

Beispiele:

[1] „Der französische Etatismus kommt in der Banlieue an eine seltsame sozialpsychologische Grenze.“[2]
[1] „Nationalistische Integration und Etatismus in der Wirtschaftsplanung reichen hier zur Krisenbewältigung nicht mehr aus.“[3]
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Monetarisierung – Bedeutung, Arten und Staatsschulden

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Monetarisierung

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Unter Monetarisierung versteht man in der Wirtschaft allgemein den Vorgang, bei dem einer Sache, einer Tätigkeit oder einer Begebenheit ein Geldwert zugemessen wird. Unter anderem können folgende Phänomene gemeint sein:

  • der Versuch, für Leistungen, die vormals ohne Gegenleistung erbracht wurden, Geld zu verlangen,
  • die Zuordnung von Geldwerten (Zahlungsbereitschaften) zu Nicht-Sachwerten,
  • der Aufkauf bzw. Rückkauf von Schuldpapieren durch die Zentralbank des Staates, der sie herausgegeben hat.

In der Geldgeschichte verwendet man den Begriff, wenn es... Weiterlesen "Monetarisierung – Bedeutung, Arten und Staatsschulden" »

Strategien der Lagerlogistik und Beschaffung

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1. Zentrale Lagerhaltung im Mittelstand

Warum sind zentrale Lager die im Mittelstand vorherrschende Lagerform? Beschreiben Sie kurz Vor- und Nachteile.

Vorteile zentraler Lagerhaltung:

  • Möglichkeit der vollständigen Automatisierung
  • Geringere Materialvorräte
  • Mindestbestand niedriger als die Summe aller Mindestbestände bei dezentraler Lagerung
  • Niedrigere Kapitalbindung
  • Bessere Raumausnutzung
  • Höherer Materialumschlag: Dadurch geringere Verderblichkeit
  • Wirtschaftlicherer Personaleinsatz → weniger Personal
  • Effizientere Nutzung der Lagereinrichtungen

Nachteile zentraler Lagerhaltung:

  • Keine Nähe zur Fertigung oder zum Kunden gewährleistet → Transport dauert länger, höherer Planungsaufwand, potenziell höhere Belastung der Umwelt
  • Keine sachgemäße/
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Arbitrage: Risikoloser Gewinn durch Ausnutzung von Preisunterschieden

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Arbitrage

Arbitrage (von franz. arbitrage, von lat. arbitratus "Gutdünken, freie Wahl, freies Ermessen") ist in der Wirtschaft die risikofreie Ausnutzung von Kurs-, Zins- oder Preisunterschieden innerhalb eines bestimmten Zeitpunkts an verschiedenen Orten zum Zwecke der Gewinnmitnahme. Im Gegensatz dazu steht die Spekulation, die diese Unterschiede innerhalb eines bestimmten Zeitraums ausnutzt und deshalb mit Risiken behaftet ist.

Inhaltsverzeichnis

  • Allgemeines
  • Arten
  • Geschichte
  • Funktionen
  • Markttransparenz
  • Gewinnerzielung
  • Ökonomische Auswirkungen
  • Arbitrage-Bedingung
    • Beispiel
    • Marktkräfte und Eintritt der Arbitrage-Bedingung
    • Voraussetzungen für das Wirken der Marktkräfte
  • Siehe auch
  • Literatur
  • Weblinks
  • Einzelnachweise

Allgemeines

Die Arbitrage gehört neben der... Weiterlesen "Arbitrage: Risikoloser Gewinn durch Ausnutzung von Preisunterschieden" »

Das Magische Viereck und die Konjunkturpolitik

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Das Magische Viereck

Das magische Viereck beschreibt vier Ziele, die zur Verwirklichung des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts angestrebt werden. Der Begriff „magisch“ rührt daher, dass diese Ziele nicht immer gleichzeitig erreicht werden können. Beispielsweise ist es schwierig, ein stabiles Preisniveau zu halten, wenn gleichzeitig Vollbeschäftigung herrscht.

Die vier Hauptziele des Magischen Vierecks:

  • Stabiles Preisniveau: Die Preise sollten weder zu stark steigen noch fallen. Ziel ist eine Inflationsrate von maximal 2%.
  • Hoher Beschäftigungsstand: Alle Menschen sollen nach Möglichkeit Arbeit haben. Ziel ist Vollbeschäftigung.
  • Außenwirtschaftliches Gleichgewicht: Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Exporten und Importen.
  • Stetiges
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