Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Wirtschaft

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Standortfaktoren Deutschland: Steuern, Bildung & Arbeitsflexibilität

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Steuern in Deutschland

Steuerempfänger

Bundessteuern: Steuern, die ausschließlich der Bund erhält, z.B. Beförderungssteuer, Einfuhrumsatzsteuer, Kapitalverkehrssteuer.

Landessteuern: Steuern, die ausschließlich die Bundesländer erhalten, z.B. Erbschafts- und Schenkungssteuer.

Gemeindesteuern: Steuern, die ausschließlich den Gemeinden zugutekommen, z.B. Grundsteuern, Hundesteuern, Getränkesteuer.

Gemeinschaftssteuern: Steuern, die sich Bund, Länder und Gemeinden aufteilen, z.B. Lohn- und Einkommensteuer, Mehrwertsteuer, Körperschaftsteuer.

Erhebungsformen

Direkte Steuern: Steuern, die direkt vom Steuerpflichtigen erhoben werden, z.B. Einkommensteuer.

Indirekte Steuern: Steuern, die über den Preis von Waren und Dienstleistungen erhoben werden,... Weiterlesen "Standortfaktoren Deutschland: Steuern, Bildung & Arbeitsflexibilität" »

Residualgewinn: Kennzahl, Ermittlung & Wertschöpfung

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Residualgewinn

(Weitergeleitet von Residualeinkommen)

Die betriebswirtschaftliche Kennzahl des Residualgewinns (oder „Übergewinn“; engl. residual income) bezeichnet den über den Leistungsgewinn hinausgehenden Gewinn, der die Kapitalkosten eines Unternehmens abdeckt. Negativ ausgedrückt ist Residualgewinn oder „Restgewinn“ der Teil des Gewinns, der nach Abzug der Kapitalkosten verbleibt.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Eigen- und Fremdkapital, die für Betriebszwecke zur Verfügung gestellt werden, verursachen Kapitalkosten, die durch den Produktionsprozess verdient werden müssen. Diese Kapitalkosten setzen sich aus Zinsaufwand (beim Fremdkapital) und Dividenden... Weiterlesen "Residualgewinn: Kennzahl, Ermittlung & Wertschöpfung" »

Grundlagen: Buchhaltung und Budgetierung kompakt

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Grundlagen der Buchhaltung

Die Buchhaltung ist eine Messtechnik zur systematischen Erfassung und Überwachung aller wirtschaftlichen und finanziellen Vorgänge eines Unternehmens.

Arten von Geschäftsvorfällen

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Der Kunde zahlt zu einem späteren Zeitpunkt (z.B. bei Warenlieferung auf Ziel, Darlehen).

Erhaltene Anzahlungen

Der Kunde bezahlt im Voraus (z.B. Vorauszahlung für eine Dienstleistung, Guthabenkarten).

Barzahlungen

Zahlung und Leistung erfolgen gleichzeitig.

Wichtige Buchhaltungsbegriffe

Immaterielle Vermögenswerte

Nicht-physische Werte, die einem Unternehmen zugeordnet sind (z.B. Markenimage, Patente, Kundenstamm).

Eigenkapital

Von den Eigentümern eingebrachte Mittel sowie thesaurierte Gewinne. Bestandteile... Weiterlesen "Grundlagen: Buchhaltung und Budgetierung kompakt" »

Grundlagen der Finanzierung und Risikobeurteilung

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Bestandteile eines Entscheidungsproblems

Ein Entscheidungsproblem setzt sich aus folgenden allgemeinen Bestandteilen zusammen:

  • Entscheidungsfeld

    • Handlungsalternativen (Aktionsraum)

      • Sie sind so zu wählen, dass sie sich gegenseitig ausschließen.
      • Unterlassen ist eine wichtige Handlungsalternative („Null-Alternative“).
      • Die Menge der durchführbaren/zulässigen Handlungsalternativen wird durch Nebenbedingungen (z. B. Kapazität, Rechtsvorschriften usw.) begrenzt.
      • Eine Handlungsalternative kann aus einer oder mehreren Entscheidungsvariablen bestehen.
    • Ergebnisse / Handlungskonsequenzen

      Die direkten Folgen der gewählten Handlungsalternativen.

    • Umweltzustände (Zustandsraum)

      • Umweltzustände sind einander ausschließende Konstellationen von Ausprägungen
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Rechtsformen im Vergleich: Schweiz vs. Spanien

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Einzelunternehmung

Schweiz und Spanien

Gesetzliche Grundlagen

Schweiz: OR Art. 934, OR Art. 945 f., OR Art. 956, HRegV Art. 36 ff.

Spanien: Ley 222/1995

Eignung

  • Schweiz: Kleine + schnelle Projekte, personenbezogene Tätigkeiten.
  • Spanien: Kleine + schnelle Projekte, personenbezogene Tätigkeiten; Kleinbetriebe.

Rechtsnatur

Schweiz: Alleineigentum des Inhabers (natürliche Person).

Spanien: Alleineigentum des Inhabers (natürliche Person).

Grundkapital

In beiden Ländern ist kein Mindestkapital erforderlich.

Anzahl Gesellschafter (Eigentümer)

In beiden Ländern: 1 natürliche Person ist alleiniger Geschäftsinhaber.

Gründung

Schweiz: Aufnahme der selbstständigen, auf dauernden Erwerb gerichteten wirtschaftlichen Tätigkeit. Kein spezieller Gründungsakt,... Weiterlesen "Rechtsformen im Vergleich: Schweiz vs. Spanien" »

Kapitalwert, Kostenvergleich und Kapazitätserweiterung

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1) Kapitalwertberechnung und Investitionsentscheidung

a) Kapitalwertberechnung mit 9% Zinssatz

  • Gewinnangaben: 200, 280, 320, 500, 600, 800, 800
  • Verluste (Optimisten): 100, 120, 120, 200, 200, 300, 300
  • Rückgang (Pessimisten): 200, 240, 240, 400, 400, 600, 600
  • Berechnung der erwarteten Rückgänge:
    • 40%: 40, 48, 48, 80, 80, 120, 120
    • 60%: 120, 144, 144, 240, 240, 360, 360
    • 100%: 160, 192, 192, 320, 320, 480, 480
  • Erwartete Gewinne: 40, 88, 128, 180, 280, 320, 320

Berechnung des Kapitalwerts (Kº):

Kº = -1000 + (40/1.09^1) + (88/1.09^2) + (128/1.09^3) + (180/1.09^4) + (280/1.09^5) + (320/1.09^6) + (320/1.09^7) = -115,04

Fazit: Das Projekt ist nicht lohnend, da der Kapitalwert negativ ist. Es würde ein Verlust von 115.040€ entstehen.

b) Kapitalwertberechnung

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Shareholder Value: Definition, Berechnung und Kritik des Aktionärswerts

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Shareholder Value: Der Aktionärswert im Fokus

Der Shareholder Value, auch bekannt als Aktionärswert, ist ein zentraler Begriff in der Ökonomie und wird als Marktwert des Eigenkapitals eines Unternehmens definiert. Vereinfacht ausgedrückt, repräsentiert er den Unternehmenswert und den daraus abgeleiteten Kurswert der jeweiligen Aktien. Der „Shareholder-Value-Ansatz“, entwickelt von Alfred Rappaport, betrachtet das Unternehmensgeschehen als eine Abfolge von Zahlungen (Cashflows), ähnlich den Zahlungsreihen aus Sachinvestitionen. Die Bewertung des Unternehmens erfolgt anhand sogenannter freier Cashflows. Der Shareholder Value selbst ergibt sich aus der Summe der auf den Bewertungszeitpunkt diskontierten freien Cashflows, abzüglich des... Weiterlesen "Shareholder Value: Definition, Berechnung und Kritik des Aktionärswerts" »

Produktionsfaktoren, Arbeitsmarkt und Einkommensverteilung

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Produktionsfaktoren und Einkommensverteilung

Das Einkommen ist der Gesamtertrag, den die Eigentümer der Produktionsfaktoren erhalten. Die Einkommensverteilung beschreibt, wie dieses Einkommen unter den Eigentümern (in Form von Löhnen, Mieten, Zinsen und Leistungen) aufgeteilt wird. Dies hängt von Faktoren wie dem Gender-Pay-Gap und der allgemeinen Vermögensverteilung ab.

Vermögen

Das Vermögen eines Landes ist der Nettowert aller materiellen und finanziellen Vermögenswerte. Das Einkommen der Haushalte hängt von der Menge der Ressourcen ab, die sie auf dem Markt anbieten können, sowie von den erzielten Preisen.

Der Arbeitsmarkt und Löhne

Der Lohn ist der Preis für Arbeit, den ein Arbeitnehmer für seine Tätigkeit während eines festgelegten... Weiterlesen "Produktionsfaktoren, Arbeitsmarkt und Einkommensverteilung" »

Analyse der Nachfrage: Indifferenzkurven und Elastizität

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Grundlagen der Nachfrage und Indifferenzkurvenanalyse

Die Nachfrage nach einem Gut hängt vorzugsweise vom Geschmack und den Vorlieben des Einzelnen ab.

Die Indifferenzkurvenanalyse

Die Indifferenzkurvenanalyse ist eine qualitative Messung von Präferenzen, die durch den Geschmack und die Vorlieben bestimmt wird. Es handelt sich um einen ordinalen Ansatz, den wir nicht quantifizieren können. Für diese Wirtschaftssubjekte wird ein rationales Verhalten angenommen, welches in ihrem Geschmack und ihren Vorlieben zum Ausdruck kommt.

Indifferenzkurven sind konvex und weisen eine abnehmende Steigung auf. Je weiter sie vom Ursprung entfernt sind, desto größer ist die Präferenz; zudem können sie sich niemals schneiden. Eine Indifferenzkurvenschar... Weiterlesen "Analyse der Nachfrage: Indifferenzkurven und Elastizität" »

Bilanzanalyse: Assets, Working Capital und Liquiditätskennzahlen

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Grundlagen der Bilanzierung: Aktiva, Passiva und Eigenkapital

Definition der Vermögenswerte (Assets)

Vermögenswerte (Assets): Sind alle Vermögenswerte des Unternehmens, die künftige Einnahmen generieren oder einem bestimmten Zweck dienen.

I. Umlaufvermögen (Aktiven)

Das Umlaufvermögen umfasst alle Betriebsvermögen mit hoher Liquidität:

  • Cash und Bankguthaben
  • Vorräte
  • Debitorenbuchhaltung (Forderungen gegenüber Kunden)

Anlagevermögen (Fixed Assets)

Das Anlagevermögen umfasst alle Vermögenswerte der Gesellschaft mit geringerer Liquidität. Es enthält Investitionsgüter wie:

  • Grundstücke
  • Maschinen
  • Ausstattung und Mobiliar
  • Nutzfahrzeuge (NFZ)

Sonstige Vermögenswerte

Hierzu zählen Immaterielle Vermögenswerte, die den Kosten für die Organisation... Weiterlesen "Bilanzanalyse: Assets, Working Capital und Liquiditätskennzahlen" »