Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Wirtschaft

Sortieren nach
Fach
Niveau

Arbitrage: Risikoloser Gewinn durch Ausnutzung von Preisunterschieden

Eingeordnet in Wirtschaft

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 24 KB

Arbitrage

Arbitrage (von franz. arbitrage, von lat. arbitratus "Gutdünken, freie Wahl, freies Ermessen") ist in der Wirtschaft die risikofreie Ausnutzung von Kurs-, Zins- oder Preisunterschieden innerhalb eines bestimmten Zeitpunkts an verschiedenen Orten zum Zwecke der Gewinnmitnahme. Im Gegensatz dazu steht die Spekulation, die diese Unterschiede innerhalb eines bestimmten Zeitraums ausnutzt und deshalb mit Risiken behaftet ist.

Inhaltsverzeichnis

  • Allgemeines
  • Arten
  • Geschichte
  • Funktionen
  • Markttransparenz
  • Gewinnerzielung
  • Ökonomische Auswirkungen
  • Arbitrage-Bedingung
    • Beispiel
    • Marktkräfte und Eintritt der Arbitrage-Bedingung
    • Voraussetzungen für das Wirken der Marktkräfte
  • Siehe auch
  • Literatur
  • Weblinks
  • Einzelnachweise

Allgemeines

Die Arbitrage gehört neben der... Weiterlesen "Arbitrage: Risikoloser Gewinn durch Ausnutzung von Preisunterschieden" »

Das Magische Viereck und die Konjunkturpolitik

Eingeordnet in Wirtschaft

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 4,14 KB

Das Magische Viereck

Das magische Viereck beschreibt vier Ziele, die zur Verwirklichung des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts angestrebt werden. Der Begriff „magisch“ rührt daher, dass diese Ziele nicht immer gleichzeitig erreicht werden können. Beispielsweise ist es schwierig, ein stabiles Preisniveau zu halten, wenn gleichzeitig Vollbeschäftigung herrscht.

Die vier Hauptziele des Magischen Vierecks:

  • Stabiles Preisniveau: Die Preise sollten weder zu stark steigen noch fallen. Ziel ist eine Inflationsrate von maximal 2%.
  • Hoher Beschäftigungsstand: Alle Menschen sollen nach Möglichkeit Arbeit haben. Ziel ist Vollbeschäftigung.
  • Außenwirtschaftliches Gleichgewicht: Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Exporten und Importen.
  • Stetiges
... Weiterlesen "Das Magische Viereck und die Konjunkturpolitik" »

Standortfaktoren Deutschland: Steuern, Bildung & Arbeitsflexibilität

Eingeordnet in Wirtschaft

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 6,23 KB

Steuern in Deutschland

Steuerempfänger

Bundessteuern: Steuern, die ausschließlich der Bund erhält, z.B. Beförderungssteuer, Einfuhrumsatzsteuer, Kapitalverkehrssteuer.

Landessteuern: Steuern, die ausschließlich die Bundesländer erhalten, z.B. Erbschafts- und Schenkungssteuer.

Gemeindesteuern: Steuern, die ausschließlich den Gemeinden zugutekommen, z.B. Grundsteuern, Hundesteuern, Getränkesteuer.

Gemeinschaftssteuern: Steuern, die sich Bund, Länder und Gemeinden aufteilen, z.B. Lohn- und Einkommensteuer, Mehrwertsteuer, Körperschaftsteuer.

Erhebungsformen

Direkte Steuern: Steuern, die direkt vom Steuerpflichtigen erhoben werden, z.B. Einkommensteuer.

Indirekte Steuern: Steuern, die über den Preis von Waren und Dienstleistungen erhoben werden,... Weiterlesen "Standortfaktoren Deutschland: Steuern, Bildung & Arbeitsflexibilität" »

Residualgewinn: Kennzahl, Ermittlung & Wertschöpfung

Eingeordnet in Wirtschaft

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 11,48 KB

Residualgewinn

(Weitergeleitet von Residualeinkommen)

Die betriebswirtschaftliche Kennzahl des Residualgewinns (oder „Übergewinn“; engl. residual income) bezeichnet den über den Leistungsgewinn hinausgehenden Gewinn, der die Kapitalkosten eines Unternehmens abdeckt. Negativ ausgedrückt ist Residualgewinn oder „Restgewinn“ der Teil des Gewinns, der nach Abzug der Kapitalkosten verbleibt.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Eigen- und Fremdkapital, die für Betriebszwecke zur Verfügung gestellt werden, verursachen Kapitalkosten, die durch den Produktionsprozess verdient werden müssen. Diese Kapitalkosten setzen sich aus Zinsaufwand (beim Fremdkapital) und Dividenden... Weiterlesen "Residualgewinn: Kennzahl, Ermittlung & Wertschöpfung" »

Grundlagen: Buchhaltung und Budgetierung kompakt

Eingeordnet in Wirtschaft

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 10,44 KB

Grundlagen der Buchhaltung

Die Buchhaltung ist eine Messtechnik zur systematischen Erfassung und Überwachung aller wirtschaftlichen und finanziellen Vorgänge eines Unternehmens.

Arten von Geschäftsvorfällen

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Der Kunde zahlt zu einem späteren Zeitpunkt (z.B. bei Warenlieferung auf Ziel, Darlehen).

Erhaltene Anzahlungen

Der Kunde bezahlt im Voraus (z.B. Vorauszahlung für eine Dienstleistung, Guthabenkarten).

Barzahlungen

Zahlung und Leistung erfolgen gleichzeitig.

Wichtige Buchhaltungsbegriffe

Immaterielle Vermögenswerte

Nicht-physische Werte, die einem Unternehmen zugeordnet sind (z.B. Markenimage, Patente, Kundenstamm).

Eigenkapital

Von den Eigentümern eingebrachte Mittel sowie thesaurierte Gewinne. Bestandteile... Weiterlesen "Grundlagen: Buchhaltung und Budgetierung kompakt" »

Grundlagen der Finanzierung und Risikobeurteilung

Eingeordnet in Wirtschaft

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 7,86 KB

Bestandteile eines Entscheidungsproblems

Ein Entscheidungsproblem setzt sich aus folgenden allgemeinen Bestandteilen zusammen:

  • Entscheidungsfeld

    • Handlungsalternativen (Aktionsraum)

      • Sie sind so zu wählen, dass sie sich gegenseitig ausschließen.
      • Unterlassen ist eine wichtige Handlungsalternative („Null-Alternative“).
      • Die Menge der durchführbaren/zulässigen Handlungsalternativen wird durch Nebenbedingungen (z. B. Kapazität, Rechtsvorschriften usw.) begrenzt.
      • Eine Handlungsalternative kann aus einer oder mehreren Entscheidungsvariablen bestehen.
    • Ergebnisse / Handlungskonsequenzen

      Die direkten Folgen der gewählten Handlungsalternativen.

    • Umweltzustände (Zustandsraum)

      • Umweltzustände sind einander ausschließende Konstellationen von Ausprägungen
... Weiterlesen "Grundlagen der Finanzierung und Risikobeurteilung" »

Digitale Ökonomie: Pricing, Netzwerke und Nudging

Eingeordnet in Wirtschaft

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 8,89 KB

Preisstrategien und monopolistische Konkurrenz

Statisches Pricing / Monopolistische Konkurrenz: In einem bestimmten Preissegment agiert man als Monopolist. Ein Beispiel hierfür ist Ryanair, bevor Wettbewerber wie Eurowings in den Markt eintraten. Hierbei ist Vorsicht geboten: Die Preise dürfen nicht zu stark steigen, damit die Kunden weiterhin kaufen.

Flexibles Pricing

1. Grad: Personalisiertes Pricing

Das Unternehmen legt den Preis individuell für jeden Kunden fest. Die Idee dahinter ist, dass jeder genau das zahlt, was er bereit ist zu zahlen. Dies stellt das ideale ökonomische Szenario dar, um den maximalen Gewinn zu erzielen. Die Umsetzung ist jedoch schwierig, da die exakte Zahlungsbereitschaft oft unbekannt ist. Beispiele sind Versicherer,... Weiterlesen "Digitale Ökonomie: Pricing, Netzwerke und Nudging" »

inversion

Eingeordnet in Wirtschaft

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 3,79 KB

Emissionsfähigkeit: Unternehmen, die EK Durch den Verkauf von Anteilsrechten an der Börse beschaffen können.

§Außenfinanzierung: der Vorgang Kapital Von außen, d.H. Von Dritten in das Unternehmen zu bringen. 

-Nicht emissionsfähige Unternehmen (Personengesellschaften): 1)Einzelunternehmen, 2)OHG, 3)KG, 4)Stille Gesellschaft, 4)GmbH

-Emissionsfähige Unternehmen (Kapitalgesellschaften): 1)AG, 2)KGaA

§Innenfinanzierung: der Vorgang Finanzmittel von innen, d.H. Aus dem Unternehmen selbst Heraus zur Verfügung zu stellen.

Kreditsurrogate: Instrumente, die die Liquidität der Unternehmen verbessern ohne dass neues Fremdkapital oder Eigenkapital dazu geführt wird. (Leasing und Factoring)

àFactoring: vertragliche festgelegte Laufende Ankauf... Weiterlesen "inversion" »

Rechtsformen im Vergleich: Schweiz vs. Spanien

Eingeordnet in Wirtschaft

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 10,76 KB

Einzelunternehmung

Schweiz und Spanien

Gesetzliche Grundlagen

Schweiz: OR Art. 934, OR Art. 945 f., OR Art. 956, HRegV Art. 36 ff.

Spanien: Ley 222/1995

Eignung

  • Schweiz: Kleine + schnelle Projekte, personenbezogene Tätigkeiten.
  • Spanien: Kleine + schnelle Projekte, personenbezogene Tätigkeiten; Kleinbetriebe.

Rechtsnatur

Schweiz: Alleineigentum des Inhabers (natürliche Person).

Spanien: Alleineigentum des Inhabers (natürliche Person).

Grundkapital

In beiden Ländern ist kein Mindestkapital erforderlich.

Anzahl Gesellschafter (Eigentümer)

In beiden Ländern: 1 natürliche Person ist alleiniger Geschäftsinhaber.

Gründung

Schweiz: Aufnahme der selbstständigen, auf dauernden Erwerb gerichteten wirtschaftlichen Tätigkeit. Kein spezieller Gründungsakt,... Weiterlesen "Rechtsformen im Vergleich: Schweiz vs. Spanien" »

Definition und Bedeutung von risikoavers

Eingeordnet in Wirtschaft

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 2,73 KB

risikoavers (Deutsch)

Adjektiv

PositivKomparativSuperlativ
risikoaversrisikoaverseram risikoaversesten

Alle weiteren Formen: Flexion:risikoavers

Worttrennung

ri·si·ko·avers, Komparativ: ri·si·ko·aver·ser, Superlativ: am ri·si·ko·aver·ses·ten

Aussprache

  • IPA: [ˈʀiːzikoʔaˌvɛʁs]
  • Hörbeispiele: —

Bedeutungen

  • [1] fachsprachlich: Risiken vermeidend; sich um die Verringerung von Risiken bemühend

Herkunft

Zusammensetzung aus Risiko und avers

Synonyme

  • [1] risikoscheu, vorsichtig

Gegenwörter

  • [1] risikoaffin, risikofreudig

Beispiele

  • [1] „UBS-Präsident Marcel Ospel sei durch die Turbulenzen nach der Fusion zwischen Bankgesellschaft und Bankverein risikoavers geworden, Oswald Grübel habe bisher keine klare Wachstumsstrategie formuliert.“
  • [1] „Wir
... Weiterlesen "Definition und Bedeutung von risikoavers" »