Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Wirtschaft

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Konzernstrukturen und Konsolidierung: Ein Überblick

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Konzernstrukturen und Konsolidierung

Definition Konzern

Ein Konzern entsteht, wenn ein Unternehmen (Muttergesellschaft) die Mehrheit der Anteile an einem anderen Unternehmen (Tochtergesellschaft) besitzt oder einen beherrschenden Einfluss ausübt. (290) Ein beherrschender Einfluss liegt vor, wenn:

  • Die Muttergesellschaft einen Anteil von mehr als 50% an der Tochtergesellschaft hält.
  • Die Muttergesellschaft zwar weniger als 50% der Stimmrechte besitzt, aber über die Finanz- und Geschäftspolitik entscheiden kann.

Die Unternehmen eines Konzerns gehören zum selben Konsolidierungskreis. Ziel der Konsolidierung ist es, einen einheitlichen Jahresabschluss (JA) aller Konzerngesellschaften zu erstellen, um ein exaktes Bild der Finanzlage zu zeigen.

Arten

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Preispolitische Strategien und Rabattpolitik im Überblick

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Preispolitische Strategien bei der Produkteinführung

Für eine Produktneueinführung stehen zwei dynamische Strategien zur Wahl:

  • Skimming Pricing (Abschöpfungsstrategie): Innovationen werden mit einem hohen Preis in den Markt eingeführt, um die Konsumentenrente aufgrund einer hohen Preisbereitschaft (akute Dringlichkeit) abzuschöpfen. Kapazitätsengpässe können so zu Beginn vermieden werden. Der Preis sinkt im Zeitverlauf, daher liegt keine Premiumpositionierung vor. Argumente: Realisierung kurzfristiger Deckungsspannen, Reduktion des langfristigen Konkurrenzrisikos, Gewinnrealisierung in frühen Lebensphasen, Schaffung eines Preisspielraums nach unten sowie Ausgleich niedriger Kapazitäten.
  • Penetration Pricing (Durchdringungsstrategie):
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Preispolitik: Determinanten, Elastizität und Preiswahrnehmung

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Preispolitik: Grundlagen und Entscheidungsfaktoren

Anlässe für Preisänderungen

  • Festlegung eines Preises bei Produktinnovationen
  • Produktprogrammänderungen
  • Erschließung eines neuen Marktes mit vorhandenen Produkten
  • Kostenveränderungen (z. B. durch Economies of Scale)
  • Konkurrenzaktivitäten (Analyse der Konkurrentenpreise)
  • Forderung des Handels nach Rabatten
  • Veränderung des Absatz- und Marktvolumens

Determinanten für Preisentscheidungen (Aufgabe 2)

Kostenorientierte Preisfestsetzung

Der Angebotspreis wird durch Hinzurechnen eines Gewinnzuschlages auf die Selbstkosten ermittelt.

Nachfrageorientierte Preisfestsetzung

Der Angebotspreis wird basierend auf der erwarteten Nachfrage festgelegt.

Konkurrenzorientierte Preisfestsetzung

Der Preis orientiert sich... Weiterlesen "Preispolitik: Determinanten, Elastizität und Preiswahrnehmung" »

Wettbewerbsstrategien: Analyse und Anwendung

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Portfolio-Analyse

a) Beide erklären das Leben eines Produktes.

b) Relativer Marktanteil:

  • A = 0,6 (118/190)
  • B = 1,123 (350/310)
  • C = 1,03 (28/27)
  • D = 0,1 (490/2600)
  • E = 0,53 (101/190)
  • F = 1,36 (680/500)

Abnehmergerichtete Wettbewerbsstrategien

Marktfeldstrategien

a) Wachstumsmöglichkeiten:

  • Marktdurchdringung: Wachstum durch erhöhten Verkauf von gegenwärtigen Produkten an gegenwärtige Kunden, beispielsweise durch Preisänderungen oder intensivierte Werbung.
  • Marktentwicklung: Wachstum durch den Verkauf von gegenwärtigen Produkten in neuen Märkten. Neue Zielgruppe schaffen.
  • Produktentwicklung: Wachstum durch erhöhten Verkauf von neuen Produkten an den gegenwärtigen Zielmarkt. Wesentlich ist, dass es sich um für das Unternehmen neue Produkte handelt.
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Markträumung und Kapitalakkumulation

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g) Herleitung der Markträumungsbedingung

Leiten Sie für eine dynamische und geschlossene Ökonomie die Markträumungsbedingung für den aggregierten Gütermarkt her. Nutzen Sie hierbei die Definitionsgleichung für die nationale Ersparnis. Unterscheiden Sie Ihr Ergebnis von der ex-post Identität aus Teilaufgabe f). Gehen Sie dabei auf die Unterscheidung zwischen ex-ante und ex-post Relationen ein.

Gleichgewichtsbedingung für den Gütermarkt:
Y = Cd + Id

Nationale Ersparnis: S := Y − Cd

Durch Einsetzen erhalten wir S = Id, welche eine andere Schreibweise für die Markträumungsbedingung ist. Dass es sich um eine Gleichgewichtsbedingung handelt, erkennen Sie am Gleichheitszeichen, welches geplante Größen in Beziehung setzt. Es handelt sich... Weiterlesen "Markträumung und Kapitalakkumulation" »

Niederstwertprinzip & Bewertungsregeln nach HGB §252/253

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Niederstwertprinzip

Definition

Das Niederstwertprinzip resultiert aus dem Vorsichtsprinzip und bezieht sich ausschließlich auf die Folgebewertung von Vermögensgegenständen und Schulden, die beim Zugang gem. § 253 HGB mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit dem Erfüllungsbetrag bewertet wurden.

Gemildertes Niederstwertprinzip (Anlagevermögen)

Für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gilt das gemilderte Niederstwertprinzip. Der Anschaffungspreis ist hier „um planmäßige Abschreibungen zu vermindern“.

Strenges Niederstwertprinzip (Umlaufvermögen)

Im Gegensatz dazu gilt für Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens das strenge Niederstwertprinzip. Auch bei nicht dauerhafter Wertminderung muss hier der niedrigste... Weiterlesen "Niederstwertprinzip & Bewertungsregeln nach HGB §252/253" »

Anschaffungs- und Herstellungskosten nach § 255 HGB erklärt

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Anschaffungskosten (AHK) gemäß § 255 Abs. 1 HGB

Als Anschaffungskosten werden in der Regel Aufwendungen bezeichnet, die dem Erwerb von Wirtschaftsgütern und anderen Vermögensgegenständen durch ein Unternehmen dienen. Hierbei spielen sie sowohl im Rahmen der Rechnungslegung als auch in steuerlichen Fragen eine zentrale Rolle.

Neben den Zahlungen für die Wirtschaftsgüter selbst fallen unter die Anschaffungskosten nach § 255 HGB auch alle Ausgaben, die dazu dienen, die jeweiligen Vermögensgegenstände in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen. Diese zusätzlichen Kosten werden als Anschaffungsnebenkosten bezeichnet.

Beispiel für Anschaffungskosten

Beim Ankauf einer neuen Maschine zählen für die Rechnungslegung nicht nur der Kaufpreis,... Weiterlesen "Anschaffungs- und Herstellungskosten nach § 255 HGB erklärt" »

Finanzinstrumente im Überblick: Leasing, Factoring und Wertpapierdienstleistungen

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Leasing: Definition und Vertragsmerkmale

Leasing bezeichnet einen privatrechtlichen Vertrag zur Überlassung des Gebrauchs von beweglichen oder unbeweglichen Vermögenswerten. Dabei kauft ein Leasingunternehmen (Vermieter) im eigenen Namen und gemäß den Anweisungen des Mietinteressenten (Mieter/Nutzer) bestimmte Vermögenswerte. Der Vermieter vermietet diese Güter dem Nutzer für eine unwiderruflich vereinbarte Zeit. Im Austausch dafür zahlt der Nutzer einen Preis, der in regelmäßigen Raten verteilt wird. Dieser Preis beinhaltet die Kosten für die Ausrüstung zuzüglich Zinsen und eines vorgegebenen Restwerts.

Optionen am Ende der Vertragslaufzeit

Am Ende der vereinbarten Laufzeit des Vertrages hat der Nutzer drei Möglichkeiten:

  1. Vertragsauflösung:
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Disagio, Agio, Anschaffungskosten und Rückstellungen im HGB

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Disagio gemäß § 250 (3) HGB

Für das Disagio besteht nach wie vor gemäß § 250 (3) HGB das Ansatzwahlrecht. Das Disagio ist der Betrag, um den der Erfüllungsbetrag im Vergleich zum Ausgabebetrag gestiegen ist. Dieser darf als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) aufgenommen werden. Planmäßige jährliche Abschreibungen sind auf diesen Betrag durchzuführen. Sie müssen auf die gesamte Laufzeit verteilt werden. Dieses Disagio stellt einen Zinsaufwand dar, der am Ende der Laufzeit fällig wird.

Agio im Finanzwesen

Im Finanzwesen ist Agio ein Aufschlag zum Nennwert, der bei der Emission von Wertpapieren oder der Ausgabe von Sorten vereinbart werden kann.

Anschaffungskosten nach § 253 Abs. 1 HGB

Alle Vermögensgegenstände sind laut § 253... Weiterlesen "Disagio, Agio, Anschaffungskosten und Rückstellungen im HGB" »

Finanzkennzahlen und Budgetierung: Ein Leitfaden

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Grundlagen der Finanzanalyse

Liquidität

Die Liquidität bezeichnet die sofortige Verfügbarkeit von finanziellen Mitteln zur Erfüllung aller Verpflichtungen. Bei Krediten, Wertpapieren oder Bankguthaben bedeutet Liquidität die Eigenschaft, leicht in Bargeld umgetauscht werden zu können.

Rentabilität

Die Rentabilität ist ein Index, der das Verhältnis zwischen dem Gewinn und den eingesetzten Investitionen oder Ressourcen misst.

Budgetierung

1. Was ist ein Budget?

Ein Budget ist ein Plan, der Ziele in finanziellen Werten ausdrückt und für einen bestimmten Zeitraum gilt. Dieses Konzept wird für jede Organisation und jedes Verantwortungszentrum angewendet.

2. Funktionen der Budgetierung

  • Finanzielle Kontrolle: Die wichtigste Funktion des Haushaltsplans
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