Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Wirtschaft

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Markträumung und Kapitalakkumulation

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g) Herleitung der Markträumungsbedingung

Leiten Sie für eine dynamische und geschlossene Ökonomie die Markträumungsbedingung für den aggregierten Gütermarkt her. Nutzen Sie hierbei die Definitionsgleichung für die nationale Ersparnis. Unterscheiden Sie Ihr Ergebnis von der ex-post Identität aus Teilaufgabe f). Gehen Sie dabei auf die Unterscheidung zwischen ex-ante und ex-post Relationen ein.

Gleichgewichtsbedingung für den Gütermarkt:
Y = Cd + Id

Nationale Ersparnis: S := Y − Cd

Durch Einsetzen erhalten wir S = Id, welche eine andere Schreibweise für die Markträumungsbedingung ist. Dass es sich um eine Gleichgewichtsbedingung handelt, erkennen Sie am Gleichheitszeichen, welches geplante Größen in Beziehung setzt. Es handelt sich... Weiterlesen "Markträumung und Kapitalakkumulation" »

Niederstwertprinzip & Bewertungsregeln nach HGB §252/253

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Niederstwertprinzip

Definition

Das Niederstwertprinzip resultiert aus dem Vorsichtsprinzip und bezieht sich ausschließlich auf die Folgebewertung von Vermögensgegenständen und Schulden, die beim Zugang gem. § 253 HGB mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit dem Erfüllungsbetrag bewertet wurden.

Gemildertes Niederstwertprinzip (Anlagevermögen)

Für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gilt das gemilderte Niederstwertprinzip. Der Anschaffungspreis ist hier „um planmäßige Abschreibungen zu vermindern“.

Strenges Niederstwertprinzip (Umlaufvermögen)

Im Gegensatz dazu gilt für Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens das strenge Niederstwertprinzip. Auch bei nicht dauerhafter Wertminderung muss hier der niedrigste... Weiterlesen "Niederstwertprinzip & Bewertungsregeln nach HGB §252/253" »

Anschaffungs- und Herstellungskosten nach § 255 HGB erklärt

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Anschaffungskosten (AHK) gemäß § 255 Abs. 1 HGB

Als Anschaffungskosten werden in der Regel Aufwendungen bezeichnet, die dem Erwerb von Wirtschaftsgütern und anderen Vermögensgegenständen durch ein Unternehmen dienen. Hierbei spielen sie sowohl im Rahmen der Rechnungslegung als auch in steuerlichen Fragen eine zentrale Rolle.

Neben den Zahlungen für die Wirtschaftsgüter selbst fallen unter die Anschaffungskosten nach § 255 HGB auch alle Ausgaben, die dazu dienen, die jeweiligen Vermögensgegenstände in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen. Diese zusätzlichen Kosten werden als Anschaffungsnebenkosten bezeichnet.

Beispiel für Anschaffungskosten

Beim Ankauf einer neuen Maschine zählen für die Rechnungslegung nicht nur der Kaufpreis,... Weiterlesen "Anschaffungs- und Herstellungskosten nach § 255 HGB erklärt" »

Finanzinstrumente im Überblick: Leasing, Factoring und Wertpapierdienstleistungen

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Leasing: Definition und Vertragsmerkmale

Leasing bezeichnet einen privatrechtlichen Vertrag zur Überlassung des Gebrauchs von beweglichen oder unbeweglichen Vermögenswerten. Dabei kauft ein Leasingunternehmen (Vermieter) im eigenen Namen und gemäß den Anweisungen des Mietinteressenten (Mieter/Nutzer) bestimmte Vermögenswerte. Der Vermieter vermietet diese Güter dem Nutzer für eine unwiderruflich vereinbarte Zeit. Im Austausch dafür zahlt der Nutzer einen Preis, der in regelmäßigen Raten verteilt wird. Dieser Preis beinhaltet die Kosten für die Ausrüstung zuzüglich Zinsen und eines vorgegebenen Restwerts.

Optionen am Ende der Vertragslaufzeit

Am Ende der vereinbarten Laufzeit des Vertrages hat der Nutzer drei Möglichkeiten:

  1. Vertragsauflösung:
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Makroökonomie: Investitionen und Gütermarktgleichgewicht

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Berechnung von Nettoinvestition und Kapitalstock

Aufgabe i): Berechnen Sie die Nettoinvestition im Jahr 2018 sowie den Kapitalstock zum 01.01.2019 für den Fall, dass:

  • K2018 = 4.000.000
  • I2018 = 200.000
  • δ = 0,1

Einsetzen in die Differenzengleichung:
K2019 = (1 − δ)K2018 + I2018 = 0,9 · 4.000.000 + 200.000 = 3.800.000.

Nettoinvestition:
In, 2018 = K2019 − K2018 = 3.800.000 − 4.000.000 = −200.000.

Negative Nettoinvestitionen bedeuten Kapitalkonsum, d. h. die Abschreibungen überschreiten die Bruttoinvestition.

Die keynesianische Konsumfunktion und Sparfunktion

Aufgabe b): Nutzen Sie die Definition privater Ersparnisse aus Übung 1 (VGR), um die zugehörige Sparfunktion zu bestimmen. Zeichnen Sie die Sparfunktion in die Abbildung aus Teilaufgabe... Weiterlesen "Makroökonomie: Investitionen und Gütermarktgleichgewicht" »

Disagio, Agio, Anschaffungskosten und Rückstellungen im HGB

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Disagio gemäß § 250 (3) HGB

Für das Disagio besteht nach wie vor gemäß § 250 (3) HGB das Ansatzwahlrecht. Das Disagio ist der Betrag, um den der Erfüllungsbetrag im Vergleich zum Ausgabebetrag gestiegen ist. Dieser darf als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) aufgenommen werden. Planmäßige jährliche Abschreibungen sind auf diesen Betrag durchzuführen. Sie müssen auf die gesamte Laufzeit verteilt werden. Dieses Disagio stellt einen Zinsaufwand dar, der am Ende der Laufzeit fällig wird.

Agio im Finanzwesen

Im Finanzwesen ist Agio ein Aufschlag zum Nennwert, der bei der Emission von Wertpapieren oder der Ausgabe von Sorten vereinbart werden kann.

Anschaffungskosten nach § 253 Abs. 1 HGB

Alle Vermögensgegenstände sind laut § 253... Weiterlesen "Disagio, Agio, Anschaffungskosten und Rückstellungen im HGB" »

Finanzkennzahlen und Budgetierung: Ein Leitfaden

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Grundlagen der Finanzanalyse

Liquidität

Die Liquidität bezeichnet die sofortige Verfügbarkeit von finanziellen Mitteln zur Erfüllung aller Verpflichtungen. Bei Krediten, Wertpapieren oder Bankguthaben bedeutet Liquidität die Eigenschaft, leicht in Bargeld umgetauscht werden zu können.

Rentabilität

Die Rentabilität ist ein Index, der das Verhältnis zwischen dem Gewinn und den eingesetzten Investitionen oder Ressourcen misst.

Budgetierung

1. Was ist ein Budget?

Ein Budget ist ein Plan, der Ziele in finanziellen Werten ausdrückt und für einen bestimmten Zeitraum gilt. Dieses Konzept wird für jede Organisation und jedes Verantwortungszentrum angewendet.

2. Funktionen der Budgetierung

  • Finanzielle Kontrolle: Die wichtigste Funktion des Haushaltsplans
... Weiterlesen "Finanzkennzahlen und Budgetierung: Ein Leitfaden" »

Entwicklung von Unternehmens- und Marketingstrategien

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B. Entwicklung von Unternehmens- und Marketingstrategien

Strategie vs. Taktik

  • Strategie: Grundsatzregelungen (grundsätzliche Prädispositionen, die strukturbestimmend und langfristig orientiert sind)
  • Taktik: operative Handlungen (laufende Dispositionen, die situativ ablaufbestimmend und kurzfristig orientiert sind)

Relevanter Markt (RM)

Teil des Marktes, den ein Unternehmen für sich als bedeutsam erachtet. Dies beinhaltet:

  • Anzahl der Nachfrager und Anbieter
  • Größe des Marktanteils der Anbieter
  • Reaktion bei Veränderungen der Marketinginstrumente

Der RM kann räumlich, zeitlich oder sachlich abgegrenzt werden:

1. Räumliche Abgrenzung

Beispiel: Eine Molkerei will ihre Milch nur regional vertreiben.

2. Zeitliche Abgrenzung

Beispiel: Ein Unternehmen will... Weiterlesen "Entwicklung von Unternehmens- und Marketingstrategien" »

Distributionspolitik: Strategien, Kanäle und Ziele

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Grundlagen der Distributionspolitik

Die Distributionspolitik umfasst zwei wesentliche Entscheidungsbereiche:

  • Akquisitorische Distribution: Das Ziel ist der Verkauf der Ware, die Anbahnung von Kundenkontakten sowie die Kundenbindung (Absatzwege oder Management des Vertriebs).
  • Physische Distribution: Hierbei geht es um die Warenverteilung, also den physischen Transfer der Güter vom Anbieter zum Nachfrager (Lagerung, Transport).

Absatzmittler vs. Absatzhelfer

Absatzmittler sind wirtschaftlich und rechtlich selbstständige Organe, die im Distributionsprozess absatzpolitische Instrumente eigenständig einsetzen (z. B. Groß- und Einzelhandel). Im Gegensatz dazu haben Absatzhelfer zwar eine ähnliche rechtliche Stellung, erfüllen jedoch lediglich eine... Weiterlesen "Distributionspolitik: Strategien, Kanäle und Ziele" »

Grundlagen der Besteuerung und Mehrwertsteuer

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Grundlagen des Steuerrechts und der Mehrwertsteuer

Steuern: Steuern sind Einnahmen des Staates, die auf gesetzlicher Grundlage erhoben werden und von den Steuerzahlern vollstreckbar sind. Eine Steuerschuld entsteht immer durch ein spezifisches steuerpflichtiges Ereignis.

Wichtige Steuerbegriffe

Steuertatbestand: Dies ist der rechtliche Grund oder das Ereignis, welches die Verpflichtung zur Steuerzahlung auslöst. Es wird geprüft, ob ein wirtschaftlicher Bezug zum Steuersubjekt besteht.

Steuerbefreiung (Exento): Ein Zustand, in dem trotz Vorliegen eines Tatbestands keine Steuern gezahlt werden müssen.

Steuerpflichtige Person: Eine natürliche oder juristische Person, die gesetzlich dazu verpflichtet ist, Steuern zu zahlen.

Steuerlicher Wohnsitz:

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