Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme

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Entspannungspolitik im Kalten Krieg: Definition & Geschichte

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Entspannungspolitik

Was ist Entspannungspolitik?

Unter Entspannungspolitik versteht man die Politik der Beilegung von Konflikten zwischen verschiedenen Staaten auf diplomatischer Ebene. So versuchen die beteiligten Staaten, Streitigkeiten mit Hilfe neutraler Vermittler auf dem Wege des Kompromisses zu beheben und in Verträgen zu verankern. Weiter sucht man durch Einigungen schon zuvor, einer Eskalation von politischen und militärischen Streitigkeiten und Krisensituationen entgegenzuwirken. Kritik an der Entspannungspolitik äußern Hardliner und Konservative, die dabei einen Verlust der eigenen Stärke befürchten.

Inhaltsverzeichnis

  • Entspannung in der Deutsch-deutschen Frage
  • Stationen der Entspannungspolitik im Kalten Krieg
  • Literatur
  • Fußnoten

Entspannung

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Implikation: Definition, Arten und Anwendung in Logik & Mathematik

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

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Implikation

Implikation (Deutsch)

Substantiv, f

SingularPlural
Nominativdie Implikationdie Implikationen
Genitivder Implikationder Implikationen
Dativder Implikationden Implikationen
Akkusativdie Implikationdie Implikationen

Worttrennung:

Im·pli·ka·ti·on, Plural: Im·pli·ka·ti·o·nen

Aussprache:

IPA: [ˌɪmplikaˈʦi̯oːn]
Hörbeispiele: —
Reime: -oːn

Bedeutungen:

[1] Einbeziehung von etwas in etwas anderes
[2] Logik, Mathematik: Verbindung von zwei Aussagen bzw. Aussageformen durch „wenn – dann“

Herkunft:

von lateinisch implicatio → laVerflechtung[1]

Sinnverwandte Wörter:

[2] Folgerung

Gegenwörter:

[1] Ausschluss

Beispiele:

[1] „Die Implikation ist eindeutig: In über zehn Jahren Champions League hat noch nie ein Trainer die Analyse
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Kohärent: Definition, Grammatik und Bedeutungen im Deutschen

Eingeordnet in Elektronik

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Kohärent

Kohärent (Deutsch)

Adjektiv

PositivKomparativSuperlativ
kohärentkohärenteram kohärentesten
Alle weiteren Formen: Flexion:kohärent

Worttrennung:

ko·hä·rent, Komparativ: ko·hä·ren·ter, Superlativ: ko·hä·ren·tes·ten

Aussprache:

IPA: [ˈkoːhɛʁənt]

Hörbeispiele: Lautsprecherbild

 kohärent (österreichisch) (Info)

Reime: -ɛnt

Bedeutungen:

[1] allgemein, bildungssprachlich: zusammenhängend, verbunden mit, einheitlich
[2] Physik: (von Wellen oder quantenmechanischen Zuständen) frequenz- und phasengleich
[3] Linguistik: (von den Worten in einem Text) semantisch zusammenhängend
[4] Psychologie: (von Gedankengängen von Patienten) logisch zusammenhängend und nachvollziehbar; angepasst auf sozialer Ebene
[5] Informatik: Betriebsart von Zwischenspeichern
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Schimäre: Bedeutung, Herkunft und Verwendung

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

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Schimäre

Schimäre (Deutsch)

Substantiv, f

SingularPlural
Nominativdie Schimäredie Schimären
Genitivder Schimäreder Schimären
Dativder Schimäreden Schimären
Akkusativdie Schimäredie Schimären

Alternative Schreibweisen

vor allem in Österreich: Chimäre

Worttrennung

Schi·mä·re, Plural: Schi·mä·ren

Aussprache

IPA: [ʃiːmɛʀə]
Hörbeispiele: —
Reime: -ɛːʀə

Bedeutungen

[1] bildungssprachlich: Trugbild, Hirngespinst, leere Wahnvorstellung

Herkunft

Den Anfang nahm die Wortgeschichte von Schimäre beim altgriechischen χίμαιρα (chímaira) → grc[1] (Ziege[1]).[2] Großgeschrieben stand das Wort als Χίμαιρα → grc[3] für ein feuerspeiendes Ungeheuer aus der griechischen Mythologie, das in seiner Körpermitte einer Ziege ähnlich
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Eschatologie: Die Lehre von den letzten Dingen

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

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Eschatologie

Eschatologie [ɛsça-] (aus altgriechisch τὰ ἔσχατα ta és-chata ‚die äußersten Dinge‘, ‚die letzten Dinge‘ und λόγος lógos ‚Lehre‘) ist ein theologischer Begriff, der die prophetische Lehre von den Hoffnungen auf die Vollendung des Einzelnen (individuelle Eschatologie) und der gesamten Schöpfung (universale Eschatologie) beschreibt. Man versteht darunter auch die Lehre von den sogenannten letzten Dingen und damit verbunden die „Lehre vom Anbruch einer neuen Welt“.

Der Begriff wurde ursprünglich im lutherischen Protestantismus geprägt und nach seiner Akzeptanz als Beschreibung für bestimmte Inhalte auch auf andere Religionen übertragen. Auch in altiranischen Religionen (im Avesta, bei Zarathustra)... Weiterlesen "Eschatologie: Die Lehre von den letzten Dingen" »

Mont Pelerin Society: Geschichte und Einfluss

Eingeordnet in Geschichte

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Mont Pèlerin Society

Die Mont Pèlerin Society (MPS) ist ein 1947 von Friedrich von Hayek gegründeter Zusammenschluss von Akademikern, Geschäftsleuten und Journalisten mit dem Ziel, zukünftige Generationen vom Wirtschaftsliberalismus zu überzeugen.[1]

Geschichte

Die Mont Pelerin Society (MPS) wurde im April 1947 bei einem Treffen am Mont Pèlerin (bei Vevey am Genfersee, zwischen Lausanne und Montreux) in der Schweiz gegründet, zu dem Friedrich von Hayek 36 dem Liberalismus nahestehende Gelehrte – Wirtschaftswissenschaftler sowie einige Philosophen, Historiker und Politiker – eingeladen hatte. Ursprünglich hatte Hayek den Historiker Lord Acton und den politischen Philosophen Alexis de Tocqueville als Namenspatrone vorgesehen. Beide... Weiterlesen "Mont Pelerin Society: Geschichte und Einfluss" »

Neue Politische Ökonomie: Public Choice Theorie

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

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Neue Politische Ökonomie

(Weitergeleitet von Public Choice Theorie)

Die Neue Politische Ökonomie (NPÖ) (auch Public Choice oder Ökonomische Theorie der Politik) umfasst jene Theorien und Forschungsgebiete, die politisches Verhalten, Entscheidungsprozesse und Strukturen mittels der Methodik der Ökonomik erklären. Betrachtet werden die politischen Akteure individuell und/oder innerhalb kollektiv handelnder Gruppen wie Wähler, Verwaltungen, Parteien und Interessenverbände.

Die Bezeichnung Neue Politische Ökonomie grenzt dieses Teilgebiet von der klassischen Politischen Ökonomie ab, einem Begriff, der dasselbe bedeutet wie Volkswirtschaftslehre. Der englischsprachige Begriff Public Choice bringt zum Ausdruck, dass sich die Neue Politische... Weiterlesen "Neue Politische Ökonomie: Public Choice Theorie" »

Das Coase-Theorem: Marktbasierte Lösungen für Externalitäten

Eingeordnet in Wirtschaft

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Das Coase-Theorem [koʊz-] ist ein zentraler Lehrsatz der Mikroökonomie. Es beschreibt, dass Marktteilnehmer Probleme, die durch externe Effekte entstehen, selbst auf effiziente Weise lösen können, wenn sie über die Allokation von Ressourcen verhandeln und diese ohne Kosten tauschen können.

Das Coase-Theorem besagt, dass Märkte unter den unten angegebenen Annahmen sehr effizient mit Externalitäten umgehen. Demnach sind Märkte in der Lage, die mit Externalitäten verbundenen Probleme selbstständig zu lösen und die Ressourcen pareto-effizient aufzuteilen. Dies gilt jedoch nicht, wenn die Bedingungen nicht erfüllt sind, z. B. wenn nennenswerte Transaktionskosten anfallen. Auch kann eine fehlende Zuteilung von Eigentumsrechten Verhandlungslösungen... Weiterlesen "Das Coase-Theorem: Marktbasierte Lösungen für Externalitäten" »

Markteffizienzhypothese

Eingeordnet in Wirtschaft

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Die Markteffizienzhypothese (englisch efficient market hypothesis, kurz EMH, aufgrund der wörtlichen Übersetzung fälschlicherweise oft als Effizienzmarkthypothese bezeichnet) wurde 1970 von Eugene Fama[1][2][3][4] als mathematisch-statistische Theorie der Volkswirtschaftslehre aufgestellt. Finanzmärkte, so die These, sind effizient, insofern vorhandene Informationen bereits eingepreist seien und somit kein Marktteilnehmer in der Lage sei, durch technische Analyse, Fundamentalanalyse, Insiderhandel oder anderweitig zu dauerhaft überdurchschnittlichen Gewinnen zu kommen. Im Jahr 2013 wurde Eugene Fama zusammen mit Robert J. Shiller und Lars Peter Hansen für seine Arbeiten zur Effizienz von Märkten (beziehungsweise “for their empirical... Weiterlesen "Markteffizienzhypothese" »

Washington Consensus: Definition, Geschichte, Kritik & Auswirkungen

Eingeordnet in Sozialwissenschaften

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Washington Consensus: Definition, Geschichte & Kritik

Der Begriff Washington Consensus bezeichnet ein Bündel wirtschaftspolitischer Maßnahmen, die Regierungen zur Förderung von wirtschaftlicher Stabilität und des Wachstums durchführen sollten. Dieses Programm wurde lange Zeit vom IWF und der Weltbank propagiert und gefördert.

Inhaltsverzeichnis

  • Geschichte des Washington Consensus
  • Bewertung und Kritik
  • Literatur
  • Weiterführende Weblinks
  • Einzelnachweise und Quellen

Geschichte des Washington Consensus

Infolge der lateinamerikanischen Schuldenkrise in den 1980er Jahren übernahmen der IWF und die Weltbank die Aufgabe der Schuldenrestrukturierung. In diesem Rahmen vergab der IWF Kredite an lateinamerikanische Länder unter der Bedingung, dass diese... Weiterlesen "Washington Consensus: Definition, Geschichte, Kritik & Auswirkungen" »