Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme

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Die vier Sozialprinzipien: Solidarität, Subsidiarität & Co.

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

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Sozialprinzipien im Überblick

Solidarität

Solidarität beschreibt die Beziehung zwischen dem Individuum und allen sozialen Gruppen. Sie zielt darauf ab, dass sich die Glieder um das Wohl des Ganzen sorgen und umgekehrt. Im 1. Korintherbrief wird unter dem Bild des Organismus das notwendige Zusammenspiel der einzelnen Organe aufgezeigt. Solidarität als soziale Liebe tritt u. a. in der Gerichtsrede des Matthäus-Evangeliums als verbindliches ethisches Prinzip in Erscheinung. Im Galaterbrief heißt es: „Einer trage des anderen Last, so erfüllt ihr das Gesetz Christi“. Ein Beispiel hierfür ist die innerbetriebliche Solidarität, wenn Entlassungen durch den Gehaltsverzicht aller Beschäftigten vermieden werden können.

Subsidiarität

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Marcel Duchamp und die Revolution der Ready-mades: Konzeptkunst

Eingeordnet in Kunst und Geisteswissenschaften

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Definition: Was bedeutet Ready-made?

Der Begriff Ready-made (oder Readymade) stammt aus dem Englischen und bedeutet wörtlich „fertig gemacht“ oder „gebrauchsfertig“.

Die Entstehung der Ready-mades durch Marcel Duchamp

Der Name Ready-made geht auf Marcel Duchamp zurück. Seit 1913/1914 holte er Objekte des täglichen Gebrauchs aus ihrer üblichen Umgebung und deklarierte sie als Kunstwerke.

„Fountain“ (1917): Das provokanteste Ready-made

Die Einreichung beim 1. Salon der Unabhängigen

1917 reichte Duchamp für den 1. Salon der Unabhängigen von New York (Society of Independents) eine Keramikarbeit ein, die er als „Fontäne“ (Fountain) bezeichnete und mit „R. Mutt“ signierte. Es handelte sich dabei um ein serienmäßig von einer... Weiterlesen "Marcel Duchamp und die Revolution der Ready-mades: Konzeptkunst" »

Expressionismus: Kunst, Geschichte und Einfluss

Eingeordnet in Kunst und Geisteswissenschaften

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Was ist Expressionismus?

Der Expressionismus ist ein vielschichtiger, offener und kaum präzise zu definierender Begriff. Er verkörpert eine Weltanschauung einer jungen Generation, die Einfluss auf Kunst, Literatur, Film und Theater nahm.

Als Kunstrichtung bezeichnet er ab etwa 1910 eine Abkehr von der objektiven Realitätsdarstellung zugunsten einer Ausdruckskunst und eine Gegenreaktion auf den Naturalismus und Impressionismus. Aus Protest gegen den offiziellen Kunstbetrieb schlossen sich Maler zu Interessengemeinschaften ("Sezessionen") und Künstlervereinigungen zusammen: Der Blaue Reiter in München, Die Brücke in Dresden und Les Fauves in Paris.

Die expressionistischen Künstler suchten zu den Urelementen der Malerei vorzustoßen und ihrem... Weiterlesen "Expressionismus: Kunst, Geschichte und Einfluss" »

Kosmische Geschwindigkeiten und Keplersche Gesetze

Eingeordnet in Physik

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Kosmische Geschwindigkeiten

  • 1. Kosmische Geschwindigkeit (v1): Jene Geschwindigkeit, mit der sich ein Flugkörper bewegt, wenn er (antriebslos) direkt über der Erdoberfläche um die Erde kreist.
    m * v²/r = Zentripetalkraft = G * m1 * m2 / r² = Gravitationskraft
    → v1 = Wurzel aus G * m(Erde) / r = 7,9 km/s
  • 2. Kosmische Geschwindigkeit (v2): Jene Geschwindigkeit, mit der ein Körper von der Erde mindestens abgeschossen werden muss, um ohne weiteren Antrieb dem Gravitationsfeld der Erde zu entkommen.
    v2 = Wurzel aus 2 * G * m(Erde) / R = 11,2 km/s
  • 3. Kosmische Geschwindigkeit (v3): Jene Geschwindigkeit, mit der ein Körper von der Erde in Richtung der Bewegung um die Sonne mindestens abgeschossen werden muss, um ohne weiteren Antrieb dem Gravitationsfeld
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Standardmodell und Radioaktivität

Eingeordnet in Physik

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Standardmodell der Teilchenphysik

Bosonen

Bosonen sind Teilchen mit ganzzahligem Spin, die für die Übertragung von Kräften verantwortlich sind.

  • Gluonen: Vermitteln die starke Wechselwirkung, die für den Zusammenhalt von Protonen und Neutronen im Atomkern verantwortlich ist.
  • W- und Z-Bosonen: Vermitteln die schwache Wechselwirkung, die für die Umwandlung von Teilchen ineinander verantwortlich ist.
  • Photonen: Vermitteln die elektromagnetische Kraft.
  • Gravitonen: Vermitteln die Gravitationskraft (hypothetische Teilchen, bisher nicht nachgewiesen).
  • Higgs-Bosonen: Verleihen anderen Teilchen Masse durch das Higgs-Feld (2012 am CERN nachgewiesen).

Fermionen

Fermionen sind Teilchen mit halbzahligem Spin, aus denen die Materie aufgebaut ist. Man unterscheidet... Weiterlesen "Standardmodell und Radioaktivität" »

Verbraucherrechte und Gutachtenstil im BGB-Kaufrecht

Eingeordnet in Rechtswissenschaft

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Verbraucher im Sinne des § 13 BGB

Ein Verbraucher ist die Vertragspartei, die in Abgrenzung zum Unternehmer (§ 14 BGB) zu sehen ist.

Prüfung der Verbrauchereigenschaft

  1. Natürliche Person?
  2. Rechtsgeschäftliches Handeln?
  3. Objektiver Zweck: Weder gewerbliche noch selbstständige berufliche Tätigkeit.

Mängelrechte des Käufers gemäß § 437 BGB

1. Vorrangig: Nacherfüllung

Der Käufer hat ein Wahlrecht gemäß § 439 BGB:

  • a) Mangelbeseitigung: Nachbesserung der Sache.
  • b) Neulieferung: Lieferung einer mangelfreien Sache.

Der Verkäufer kann die gewählte Art der Nacherfüllung verweigern wegen:

  • a) Unmöglichkeit: Gemäß § 275 Abs. 1–3 BGB.
  • b) Unverhältnismäßiger Kosten: Gemäß § 439 Abs. 4 BGB.

2. Nachrangig (i. d. R. nach Ablauf einer Frist)

  • a)
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Grundlagen des BGB: Vertrag, Willenserklärung und Haftung

Eingeordnet in Rechtswissenschaft

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Grundlagen der Willenserklärung (WE)

Zugang der Willenserklärung

WE gegenüber Abwesenden (§ 130 Abs. 1 BGB)

Eine Willenserklärung ist zugegangen, wenn sie in den Machtbereich des Empfängers gelangt ist und unter gewöhnlichen Umständen mit einer Kenntnisnahme zu rechnen ist (z. B. telefonisch, per E-Mail).

WE gegenüber Anwesenden (§ 147 Abs. 1 S. 2 BGB)

Die Willenserklärung geht dann zu, wenn der Empfänger die WE akustisch richtig wahrgenommen hat (oder gesehen hat, z. B. bei einem mündlichen Vertrag).

Zustandekommen des Vertrags (§ 145 BGB)

Ein Vertrag setzt mindestens zwei korrespondierende Willenserklärungen voraus, die in Sinne von Angebot und Annahme übereinstimmen. Es kommt kein Vertrag zustande, wenn keine vollkommene Übereinstimmung... Weiterlesen "Grundlagen des BGB: Vertrag, Willenserklärung und Haftung" »

Die Verwandlung: Analyse der Familien- und Finanzlage

Eingeordnet in Sprache und Philologie

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Die Verwandlung: Inhaltsangabe und soziale Dynamik

Da die Familie nicht mit ihm spricht und er nicht erfährt, was geschieht, ist Gregor gezwungen, an den Wänden zu horchen. Dabei bemerkt er, dass die Familie immer über ihn spricht. So erfährt er, wie verunsichert die Angehörigen in Bezug auf ihr allgemeines Verhalten in dieser unerwarteten Situation sind. Es bleiben immer zwei Familienmitglieder zu Hause, da wohl niemand mit Gregor allein im Haus bleiben will. Sogar das Dienstmädchen, das scheinbar über Gregors Verwandlung in einen Käfer informiert ist, kündigt ihre Anstellung bei der Familie.

Deshalb muss nun die Hausarbeit durch die übrigen Familienmitglieder erledigt werden. Die Situation hat zudem allen den Appetit genommen. Ebenso... Weiterlesen "Die Verwandlung: Analyse der Familien- und Finanzlage" »

Analyse der Parabel und Kafkas „Die Verwandlung“

Eingeordnet in Sprache und Philologie

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Die Parabel als literarische Form

Ein unmittelbarer Beginn, ein linearer Verlauf und eine gleichnishafte Handlung sind typische Elemente einer Parabel.

Die Parabel stellt eine allgemeine Wahrheit oder einen pragmatischen Sachverhalt durch ein analoges Bild aus einem anderen Vorstellungsbereich dar.

  • Sachbereich: Der Text an sich.
  • Bildbereich: Was der Autor damit sagen will (z. B. „aus dem Fenster schauen“ könnte bedeuten, mit der realen Welt verbunden zu sein oder am Leben teilzunehmen).

Kafka wählt aus dem Sachbereich ein Tier, das sowieso nicht sprechen kann. Im Bildbereich bedeutet dies (vielleicht?), dass ihn die Menschen nicht verstehen, auch wenn er etwas in Worten ausdrücken würde.

Parabeln sind also Formen des nicht üblichen Sprechens.... Weiterlesen "Analyse der Parabel und Kafkas „Die Verwandlung“" »

Analyse von Kafkas 'Die Verwandlung': Sprache, Technik und Interpretation

Eingeordnet in Sprache und Philologie

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Analyse von Kafkas "Die Verwandlung"

Der vorliegende Textauszug gehört zur Erzählung "Die Verwandlung" und wurde 1912 von Franz Kafka verfasst. Es handelt sich hierbei um den Handlungsreisenden und Tuchhändler namens Gregor Samsa, der eines Morgens als Käfer aufwacht. Im Laufe der Erzählung merkt Gregor, dass er zum Außenseiter der Familie wird und schließlich stirbt. Diese Textstelle spielt am Anfang/Mitte/Ende der Handlung und erzählt von….

Im Folgenden werde ich diesen Textauszug nach Inhalt und Sprache genau analysieren und interpretieren.

Sprachliche Analyse

Detailreichtum und Wirkung

  • Dieser Textauszug ist exakt und detailliert beschrieben (Beweis: …), was auf den Leser monoton wirken kann. Außerdem erkennt man Gregors Gefühlskälte.
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