Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Biologie

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Artkonstanz, Katastrophentheorie & Evolutionstheorien

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Die Lehre von der Artkonstanz bezeichnet den Glauben an die Unveränderlichkeit der Arten und der Zusammensetzung der Welt, also dass die Welt immer schon so war, wie sie heute ist. Alle Arten wurden in einem einmaligen Schöpfungsprozess geschaffen. Seitdem gibt es keine Veränderung, keine Evolution. Weltreligionen haben hierauf Einfluss.

Georges Cuvier und die Katastrophentheorie (1832)

Ein Katastrophenereignis führt zum Artensterben. In Folge wandern neue Arten ein und verändern das Artbild. Jede Katastrophe sollte dann die göttliche Neuschöpfung von Arten zur Folge haben (Paläontologie).

Carl von Linné und die binäre Nomenklatur (1778)

Ein System, um Gott zu erfassen. Jede Art wird charakterisiert durch Gattung und Art (binäre Nomenklatur)

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Mitose und Meiose: Phasen, Funktion und Zellteilung erklärt

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Meiose: Kernteilung zur Bildung haploider Keimzellen

Die Meiose ist eine spezielle Form der Kernteilung, bei der haploide Keimzellen (Gameten) entstehen. Ihre Funktion ist es, aus diploiden Zellen haploide Zellen zu bilden, damit diese für die sexuelle Fortpflanzung genutzt werden können.

1. Reifeteilung (Meiose I): Reduktionsteilung

  • Prophase I

    Im Zellkern verkürzen sich die Chromatidenfäden schraubig (Kondensation). Die Kernhülle löst sich auf.

  • Metaphase I

    Die homologen Chromosomenpaare ordnen sich in der Äquatorialebene an.

  • Anaphase I

    Die homologen Chromosomen werden von den Spindelfasern zu den entgegengesetzten Polen gezogen und voneinander getrennt.

  • Telophase I

    An jedem Pol befindet sich nun ein haploider Chromosomensatz (bestehend aus Zwei-

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Das menschliche Kreislaufsystem: Blut, Herz und Gefäße

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Das menschliche Kreislaufsystem

Zusammensetzung und Funktion des Blutes

Bestandteile des Blutes

Das Blut setzt sich zusammen aus Blutplasma und Blutkörperchen (Blutzellen).

  • Rote Blutkörperchen (Erythrozyten)
  • Weiße Blutkörperchen (Leukozyten)
  • Blutplättchen (Plaquetas)

Funktionen des Blutes

Das Blut fungiert als effektives Transportsystem für feste Stoffe.

  • Sauerstofftransport: Der Sauerstoff wird hauptsächlich durch Hämoglobin transportiert. Bei hohem Sauerstoffanteil wird es Oxyhämoglobin genannt.
  • Wärmeverteilung im Körper.
  • Verteidigung (Immunabwehr).
  • Blutungskontrolle (Blutgerinnung).

Blutgefäße

Blutgefäße sind Röhren, durch die das Blut zirkuliert. Es gibt drei Haupttypen:

  1. Arterien: Führen vom Herzen zu den Organen. Sie besitzen starke,
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Anatomie des Pflanzenstammes: Aufbau, Funktion & Stele-Typen

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Der Pflanzenstamm: Definition und Funktion

Der Stamm ist der Teil von Kormophyten, der Blätter trägt und sich durch die Entwicklung eines Systems von Sprossen (Bildung neuer Blätter und Seitenäste) auszeichnet. Er ist verantwortlich für den Transport von Stoffen zwischen Wurzeln und Blättern und kann auch Reservestoffe speichern. Bei den meisten Landpflanzen ist der Stamm epigäisch, d.h. er befindet sich in der Regel oberirdisch. Viele mehrjährige, krautige Pflanzen entwickeln jedoch unterirdische Stämme mit reduzierten, farblosen Blättern, die reichlich Reserven speichern und es ihnen ermöglichen, ungünstige Vegetationsperioden zu überleben. Der Stamm bildet die Hauptachse der Pflanze.

Ursprung des Stammes: Die Plumula

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Genexpression: Replikation, Transkription, Translation

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DNA Replikation: Identische Verdopplung

Unter DNA-Replikation versteht man die identische Verdopplung der DNA.

Die DNA-Gyrase entschraubt die DNA als Doppelhelix.

Die Helicase trennt die Stränge, indem sie die Wasserstoffbrücken löst.

Die Primase fügt Primer in die DNA hinzu. Diese dienen als Bindungs- und Startsignal für die DNA-Polymerase.

Elongation: Am 3'-Ende fängt die DNA-Polymerase an, komplementäre Basen zu bilden und diese dann auch zu verknüpfen.

Am anderen Strang muss die Polymerase sozusagen andersherum arbeiten, da die DNA-Polymerase in 5'- nach 3'-Richtung verläuft. Dabei werden die Bruchstücke, Okazaki-Fragmente, gebildet. Kurz danach bindet das Enzym Ligase alle Okazaki-Fragmente zu einem einzigen Strang.

Reparaturmechanismen:... Weiterlesen "Genexpression: Replikation, Transkription, Translation" »

Einflussfaktoren auf die Enzymaktivität

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Einfluss der Substratkonzentration auf die Enzymaktivität

Bei niedrigen Substratkonzentrationen ist die Geschwindigkeit der Substratumsetzung gering. Diese lässt sich durch Erhöhung der Konzentration steigern. Da sich die Sättigungskonzentration des Substrats zur Maximalgeschwindigkeit aus dem Ergebnis schlecht ablesen lässt, ermittelt man, bei welcher Substratkonzentration die halbmaximale Geschwindigkeit erreicht wird. Die Substratkonzentration bei halbmaximaler Reaktionsgeschwindigkeit bezeichnet man als Michaelis-Menten-Konstante.

Ist die Substratkonzentration gering, so sind nicht alle Enzyme mit einem Substratteilchen beladen, weil die Wahrscheinlichkeit, dass Enzym und Substrat sich treffen, gering ist. Mit zunehmender Anzahl der... Weiterlesen "Einflussfaktoren auf die Enzymaktivität" »

Endoplasmatisches Retikulum (ER) und Ribosomen: Aufbau und Zellfunktionen

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Das Endoplasmatische Retikulum (ER): Aufbau und Transportnetzwerk

Das ER ist ein Membransystem, das in Form eines Netzwerkes das gesamte Zytoplasma durchzieht. Die Membranen umschließen röhrenförmige Innenräume (ER-Zisternen). Das Innere dieser Zisternen ist durch die Membranen vom Zytoplasma abgegrenzt. Der Durchmesser einer solchen Röhre beträgt etwa 30 nm. Das ER dient wie ein Straßennetz dem Stofftransport durch die Zelle. Außerdem können sich von ihm mit Stoffen gefüllte Vesikel (Membranbläschen) abschnüren, die zu anderen Zellorganellen, wie z.B. zu einem Dictyosom, transportiert werden. Es gibt zwei Typen von ER: das glatte und das raue ER.

Das Glatte ER: Synthese und Entgiftung

Das glatte ER hat unter anderem die Funktion der
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Evolutionstheorien: Lamarck, Darwin, Aristoteles und Hennig

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lAMARCK:geht von der Grundannahme aus, dass Tiere ihre Eigenschaften, die sie im Laufe ihres Lebens erworben haben, an ihre Nachkommen Weitervererben können. Lamarck begründete seine Auffassung mit den Umweltbedingungen, die in den Tieren quasi ein inneres Bedürfnis zur Anpassung Auslösen.Jede art eigene evolutionslinie. Bedürfnis der Lebewesen sich Anzupassen -> Gebrauch von Organen führt zur stärkeren Ausbildung -> Erworbene Merkmale werden weitervererb.TDARWIN:"survival of the Fittest", also dem Überleben derer, die am besten an die Umweltbedingungen Angepasst sind, bei dem die Stärksten ihre Gene an die nächste Generation Weitergeben. Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass es durch Selektion Langfristig zu einer natürlichen
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Molekulare Genetik: DNA, Proteinbiosynthese & Lac-Operon

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Der Genetische Code

Der genetische Code ist die Information für die Abfolge von Aminosäuren in einem Protein. Er basiert auf der Basenabfolge der DNA.

  • Drei Nucleotide bilden immer ein Codon.
  • Ein Codon codiert immer für eine Aminosäure.
  • Die Basen werden durchgehend abgelesen.
  • Eine Base kann nicht Bestandteil verschiedener Codons sein (der Code ist nicht überlappend).

Aufbau eines Nukleotids

Ein Nukleotid besteht aus:

  • Zucker (Desoxyribose)
  • Phosphorsäuremolekül
  • Einer Base

Nukleotide verbinden sich zu einem Doppelstrang.

DNA-Replikation

Die DNA-Replikation ist der Vorgang der Verdopplung der DNA:

  1. An einem bestimmten DNA-Abschnitt lagern sich Replikationsenzyme an.
  2. Die DNA wird durch die Helicase entschraubt und die Wasserstoffbrückenbindungen werden gelöst.
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Merkmale der Chordatiere und Wirbeltierklassen

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Chordatiere (Chordata)

Allgemeine Merkmale

  • Sie besitzen eine dorsale Stützstruktur, die Chorda dorsalis genannt wird.
  • Bei den meisten Wirbeltieren wird die Chorda durch die Wirbelsäule ersetzt.
  • Sie haben einen dorsalen, röhrenförmigen Nervenstrang.
  • Sie besitzen Kiemenbögen im Embryonalstadium. Diese entwickeln sich bei aquatischen Wirbeltieren zu Kiemen und bei Landwirbeltieren zu anderen Strukturen (z.B. Teile des Ohrs, Mandeln, Thymus, Nebenschilddrüsen).
  • Sie haben im Embryonalstadium einen postananalen Schwanz, der sich hinter dem Anus erstreckt.

Wirbellose Chordatiere

Allgemeine Merkmale

  • Die Chorda wird nicht durch eine Wirbelsäule ersetzt.
  • Sie sind einfacher gebaute Chordatiere.
  • Sie werden in die Unterstämme Urochordata (Manteltiere oder
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