Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Biologie

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Rumpfmuskulatur, Myotome und Kiemenmuskulatur bei Fischen

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Rumpfmuskulatur

Rumpfmuskulatur
Die Rumpfmuskulatur besteht aus einer Reihe von Muskelblöcken, die Myotome oder Myomere genannt werden und durch Bindegewebsscheiden, die Miosepta, voneinander getrennt sind. Diese Miosepta bilden die segmentale Gliederung des Körpers. Einige Fische haben rote und weiße Muskelzellen (Myofibers). Die roten Fasern sind längsgerichtet oder weniger parallel zur Körperachse, während die weißen Fasern um bis zu 45 Grad von der Achse der Myotome abweichen können. Gefaltet, direkt unter der Haut und an den äußeren Kanten, gleichen sie von der Seite betrachtet dem Buchstaben W. Bei Haien und Knochenfischen sind die Faltwinkel deutlich ausgeprägt.

Parietale Muskeln und W-Form

Die Muskulatur des Schwanzes und der

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Ökosystem See: Grundlagen, Zonen und Zyklen

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Grundlagen Ökosystem See

Energiefluss

Energieübertragung durch ein Ökosystem, also von Stufe zu Stufe.

Produzenten

Lebewesen, die Biomasse in Form von organischen Stoffen herstellen. Sie betreiben Fotosynthese und benötigen Sonnenenergie, CO2, Mineralstoffe und Wasser.

Konsumenten

Lebewesen, die Biomasse direkt oder indirekt von den Produzenten aufnehmen und für ihre eigenen Bedürfnisse umbauen.

Destruenten

Sind Lebewesen, die Biomasse abbauen. Sie zerlegen die organischen Verbindungen und stellen daraus CO2 und einfache, anorganische Mineralstoffe her, die sie an die Umgebung abgeben.

Zonierung im See

Vertikale Zonen

  • Nährschicht (Epilimnion): Oberflächennahe, lichtdurchflutete Schicht.
  • Sprungschicht (Metalimnion): Zone mit starkem Temperaturabfall.
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Golgi-Apparat, Lysosomen und Verdauung bei Paramecium: Zellbiologie einfach erklärt

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Der Golgi-Apparat: Struktur und Funktion

Das Dictyosom als Grundeinheit

Der Begriff Golgi-Apparat fasst alle in der Zelle vorhandenen Dictyosome zusammen.

Ein Dictyosom besteht aus abgeflachten, membranumgrenzten Hohlräumen, den sogenannten Zisternen. Diese sind wie Teller oder Fladenbrote übereinander gestapelt und weisen einen Durchmesser von etwa 3 µm auf.

Hauptaufgaben der Dictyosome

  • Die Dictyosome sind der Bildungsort der Lysosomen, eines wichtigen Zellorganells.
  • Hauptsächlich werden hier Produkte des Endoplasmatischen Retikulums (ER), wie beispielsweise Membranphospholipide, bearbeitet.
  • Anschließend werden diese Produkte zur Plasmamembran weitertransportiert.

Der Transport vom ER zum Dictyosom und vom Dictyosom zur Plasmamembran erfolgt

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Die Zelle: Grundbaustein des Lebens

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Wachstum: Alle lebenden Organismen beginnen ihr Leben mit einer einzigen Zelle. Aus dieser einen ursprünglichen Zelle entstehen durch Zellteilung, Zelldifferenzierung und Wachstum so vielgestaltige Lebewesen wie ein Baum usw.

Lebensmerkmale

Fortpflanzung: Die Grundlage des Lebens auf der Erde ist die Fortpflanzung, denn nur sie sichert den Erhalt und die Vermehrung der Art. Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Fortpflanzung: die geschlechtliche und die ungeschlechtliche.
Stoffwechsel: Unter Stoffwechsel, auch Metabolismus genannt, versteht man die Gesamtheit aller in einem Organismus ablaufenden chemischen Reaktionen.
Reizbarkeit: Alle Lebewesen stehen in Wechselwirkung mit ihrer Umwelt. Mit speziellen Rezeptoren und Sinnesorganen nehmen sie
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Biomembranen: Aufbau, Funktionen und Transportmechanismen

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Funktionen von Biomembranen

  • Reaktionsraum
  • Abgrenzung
  • Gezielter Stofftransport
  • Informationsaustausch
  • Bereitstellung von Oberfläche

Aufbau von Biomembranen

Biomembranen bestehen aus Lipiden und Proteinen. Membranen in lebenden Zellen werden als Biomembranen bezeichnet. Sie schaffen eine räumliche Trennung sowohl zu benachbarten Zellen als auch innerhalb der Zellorganellen. Dadurch entstehen getrennte Reaktionsräume, in denen verschiedene Reaktionsbedingungen herrschen können.

Phospholipide als Hauptbestandteil

Die vorherrschenden Lipide in Zellen sind die Phospholipide. Ihr Aufbau gliedert sich in einen Kopf- und einen Schwanzbereich. Der Schwanzbereich ist hydrophob und unpolar, während der Kopfbereich hydrophil und polar ist.

Membrantransport

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Atmung: Konzepte, Arten und Mechanismen

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Konzepte der Atmung

Es gibt zwei Arten der Atmung:

  • a) Zelluläre Atmung (oder innere Atmung): Sie beinhaltet den Einsatz von Sauerstoff durch die Zellen. Das heißt, komplexe organische Moleküle werden oxidiert, um Energie zu gewinnen. Dieser Prozess führt zur Bildung von CO2 und Wasser. Er findet in den Mitochondrien der Zelle statt.
  • b) Äußere Atmung: Hierbei handelt es sich um die Aufnahme von Sauerstoff und die Abgabe von Kohlendioxid durch den Körper. Sie erfolgt über Gasaustauschflächen, die als respiratorische Oberflächen bezeichnet werden. Diese Oberflächen müssen sehr dünn sein, um den Gasaustausch zu erleichtern. Außerdem müssen sie feucht sein, damit Gase in gelöster Form ausgetauscht werden können. Zusätzlich sind diese
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Erste Hilfe bei Verbrennungen: Grade und Maßnahmen

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Verbrennungen: Ursachen und Klassifizierung

Eine Verbrennung ist eine Läsion, die durch die Einwirkung erhöhter Temperaturen entsteht. Man unterscheidet verschiedene Ursachen:

  • Thermisch: Kontakt mit einer Wärmequelle.
  • Chemisch: Kontakt mit einem chemischen Mittel wie einer Säure oder Base.
  • Elektrisch: Kontakt mit einer elektrischen Quelle.

Bei schweren Verbrennungen kann die Haut ihre Schutzfunktion nicht mehr erfüllen; im betroffenen Gebiet verliert der Körper lebensnotwendige Flüssigkeit.

Beurteilung von Verbrennungen

Ausdehnung und Lokalisation

Die Ausdehnung beschreibt die betroffene Körperoberfläche. Wenn das Ausmaß der Verbrennung sehr umfangreich ist, kann der Flüssigkeitsverlust zu einer signifikanten Abnahme des Blutvolumens führen... Weiterlesen "Erste Hilfe bei Verbrennungen: Grade und Maßnahmen" »

Evolutionsfaktoren & Endosymbiontentheorie: Biologische Grundlagen

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Evolutionsfaktoren: Mechanismen der Artenentwicklung

Das Zusammenspiel verschiedener Faktoren treibt die Evolution voran und führt zur Veränderung von Arten über Generationen hinweg.

Mutationen: Quelle neuer genetischer Variationen

Mutationen sind spontane oder induzierte Veränderungen im Erbgut. Sie sind die Grundlage der Evolution auf phänotypischer Ebene und liefern neue Gene. Obwohl die meisten Mutationen Nachteile mit sich bringen, schaffen sie essenzielle neue Variationen, die für die Anpassung und Entwicklung von Arten entscheidend sind.

Rekombination: Neuverteilung des Erbguts

Bei der Rekombination werden vorhandene Gene zu neuen Varianten kombiniert. Dies führt über neue Genotypen zu neuen Phänotypen.

  • Neuverteilung des Erbguts:
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Artkonstanz, Katastrophentheorie & Evolutionstheorien

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Die Lehre von der Artkonstanz bezeichnet den Glauben an die Unveränderlichkeit der Arten und der Zusammensetzung der Welt, also dass die Welt immer schon so war, wie sie heute ist. Alle Arten wurden in einem einmaligen Schöpfungsprozess geschaffen. Seitdem gibt es keine Veränderung, keine Evolution. Weltreligionen haben hierauf Einfluss.

Georges Cuvier und die Katastrophentheorie (1832)

Ein Katastrophenereignis führt zum Artensterben. In Folge wandern neue Arten ein und verändern das Artbild. Jede Katastrophe sollte dann die göttliche Neuschöpfung von Arten zur Folge haben (Paläontologie).

Carl von Linné und die binäre Nomenklatur (1778)

Ein System, um Gott zu erfassen. Jede Art wird charakterisiert durch Gattung und Art (binäre Nomenklatur)

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Mitose und Meiose: Phasen, Funktion und Zellteilung erklärt

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Meiose: Kernteilung zur Bildung haploider Keimzellen

Die Meiose ist eine spezielle Form der Kernteilung, bei der haploide Keimzellen (Gameten) entstehen. Ihre Funktion ist es, aus diploiden Zellen haploide Zellen zu bilden, damit diese für die sexuelle Fortpflanzung genutzt werden können.

1. Reifeteilung (Meiose I): Reduktionsteilung

  • Prophase I

    Im Zellkern verkürzen sich die Chromatidenfäden schraubig (Kondensation). Die Kernhülle löst sich auf.

  • Metaphase I

    Die homologen Chromosomenpaare ordnen sich in der Äquatorialebene an.

  • Anaphase I

    Die homologen Chromosomen werden von den Spindelfasern zu den entgegengesetzten Polen gezogen und voneinander getrennt.

  • Telophase I

    An jedem Pol befindet sich nun ein haploider Chromosomensatz (bestehend aus Zwei-

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