Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Biologie

Sortieren nach
Fach
Niveau

Struktur und Funktion von Nukleotiden, DNA und RNA

Eingeordnet in Biologie

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 9,89 KB

TMA 10: Struktur der Nukleotide und Nukleinsäuren

Struktur der Nukleotide

Ein Nukleotid ist eine monomere Verbindung, die aus drei Komponenten besteht:

  • Einer stickstoffhaltigen Base (Purin oder Pyrimidin).
  • Einem Zucker mit fünf Kohlenstoffatomen (Pentose): Ribose (in RNA) oder Desoxyribose (in DNA).
  • Einer oder mehreren Phosphorsäuregruppen (Phosphorsäure: H3PO4).

Die Verknüpfung zwischen der Base und dem Zucker erfolgt über eine N-glykosidische Bindung zwischen dem N1-Atom der Base und dem C1-Atom der Pentose.

Stickstoffhaltige Basen

Die Basen sind aromatische, heterozyklische Verbindungen. Sie werden in zwei Hauptgruppen unterteilt:

  • Purinbasen: Adenin (A) und Guanin (G). Beide sind Bestandteile von DNA und RNA.
  • Pyrimidinbasen: Thymin (T), Cytosin
... Weiterlesen "Struktur und Funktion von Nukleotiden, DNA und RNA" »

Zytokinese, Zellteilung und Meiose

Eingeordnet in Biologie

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 3,98 KB

Zytokinese

Die Zytokinese ist der Prozess der Zellteilung, der auf die Kernteilung (Mitose oder Meiose) folgt. Sie beginnt in der Anaphase und setzt sich in der Telophase fort.

Zytokinese bei tierischen Zellen

Bei tierischen Zellen erfolgt die Zytokinese durch Einschnürung des Zytoplasmas. Ein kontraktiler Ring aus Aktinfilamenten bildet sich in der Äquatorialebene der Zelle und zieht sich zusammen, wodurch die Zelle in zwei Tochterzellen geteilt wird.

Zytokinese bei pflanzlichen Zellen

Bei pflanzlichen Zellen ist die Zellwand ein Hindernis für die Einschnürung. Daher erfolgt die Zytokinese durch die Bildung einer neuen Zellwand in der Mitte der Zelle. Vesikel des Golgi-Apparats und Mikrotubuli bilden den sogenannten Phragmoplasten, der sich... Weiterlesen "Zytokinese, Zellteilung und Meiose" »

Frakturbehandlung und Immobilisierung: Erste Hilfe bei Verletzungen

Eingeordnet in Biologie

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 4,39 KB

Behandlung von Frakturen: Blutungen stoppen

Erste Schritte:

  • Beruhigen Sie das Opfer und entfernen Sie Schmuck.
  • Immobilisieren Sie den gebrochenen Knochen, indem Sie ein starres Element verwenden, um die Kompression vom oberen zum unteren Gelenk zu verhindern.
  • Überwachen Sie den peripheren Puls.
  • Verhindern Sie Infektionen bei offenen Frakturen.

Gefährliche Frakturen

Verletzungen am Kopf, Oberschenkel oder Becken können durch die Mobilisierung von Blutgefäßen oder Organen verschlimmert werden. Bei Wirbelsäulenverletzungen ist es wichtig, die Wirbelsäule und den Kopf während der Mobilisierung in einer Linie zu halten. Dies erfordert die Zusammenarbeit von mindestens drei Personen.

Versorgung von Polytraumatisierten

Polytraumatisiert: Eine Person... Weiterlesen "Frakturbehandlung und Immobilisierung: Erste Hilfe bei Verletzungen" »

Grundlagen der Gesundheit: Wichtige Begriffe und Konzepte

Eingeordnet in Biologie

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 6,22 KB

Was ist Lebenserwartung?

Die Lebenserwartung ist der Durchschnitt der Jahre, die ein Mann oder eine Frau, die im selben Jahr in einem Land geboren wurden, leben wird, wenn die zukünftige Sterblichkeitsrate für jede Altersgruppe konstant bleibt.

WHO-Definition von Gesundheit

Laut der WHO kann Gesundheit definiert werden als: Der Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen (ECV)

ECV bedeutet Herz-Kreislauf-Erkrankungen des Herzens oder der Blutgefäße.

Herzinfarkt und Angina Pectoris

Ein Myokardinfarkt gehört zur Gruppe der koronaren Herzkrankheiten (KHK) und führt zum Absterben von Herzmuskelgewebe sowie zu dauerhaften Schäden... Weiterlesen "Grundlagen der Gesundheit: Wichtige Begriffe und Konzepte" »

Mikroorganismen: Anwendungen und Auswirkungen in verschiedenen Bereichen

Eingeordnet in Biologie

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 2,73 KB

  • 2.2 Mikroorganismen in der pharmazeutischen Industrie:

    • Antibiotika: Substanzen, die von Mikroorganismen produziert werden und das Wachstum anderer Mikroorganismen hemmen oder abtöten. Bekannte Antibiotika-Klassen sind:
      • β-Lactam-Antibiotika: Penicilline und Cephalosporine
      • Aminoglykoside: Streptomycin
      • Makrolide: Erythromycin
      • Tetracycline: Breitbandantibiotika
    • Impfstoffe: Präparate aus toten oder abgeschwächten Krankheitserregern zur Immunisierung. Moderne Impfstoffe nutzen rekombinante DNA-Techniken, um spezifische Antigene, wie z. B. Hüllproteine von Viren, herzustellen.
    • Enzyme, Proteine und Hormone: Durch gentechnische Verfahren können menschliche Proteine in Mikroorganismen hergestellt werden.
    • Steroidhormone: Gewonnen durch Biotransformation,
... Weiterlesen "Mikroorganismen: Anwendungen und Auswirkungen in verschiedenen Bereichen" »

Urinanalyse: Durchführung, Ergebnisse und Interpretation

Eingeordnet in Biologie

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 5,33 KB

Urintest

Die Urinanalyse (Urin und vollständige Prüfung) umfasst die physikalische und chemische Analyse des Urins und die mikroskopische Untersuchung von Sedimenten aus einem aliquoten zentrifugierten Urin unter Standardbedingungen.

Urinprobe

Die Analyse kann durch Verzögerungen oder Veränderungen beeinträchtigt werden, die Qualitätsprüfungen verhindern:

  • pH-Änderungen
  • Lyse der Leukozyten
  • Verlust der Zylinder und Zellen
  • Bakterienwachstum
  • Verminderte Glukose
  • Oxidation von Bilirubin und Urobilinogen

Erhaltung des Urins

Gekühlt bei 2 bis 8 °C am unteren Rand.

  • Toluol: 2 ml/100 ml - gut für Sust. QCAS. Nr. paraE.GO
  • Formalin: 1 ml gta/30 - gut für das prot Urinsediment pp.
  • Thymol: 1 Glas peq. - Stört die prot pp.
  • Konservierungstabletten: 1 ml tb/30
... Weiterlesen "Urinanalyse: Durchführung, Ergebnisse und Interpretation" »

Ausscheidungs- & Beziehungssysteme: Funktionen & Gesundheit

Eingeordnet in Biologie

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 5,14 KB

Thema 5: Das Ausscheidungssystem

Das Ausscheidungssystem ist verantwortlich für die Beseitigung von Abfallstoffen und Fremdstoffen. Es trägt zur Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen bei, wie z. B. der Regulierung des Wasserhaushalts und des Säure-Basen-Gleichgewichts im Blut.

Zum Ausscheidungssystem gehören:

  • Leber: Beseitigt Produkte, die beim Abbau von Hämoglobin entstehen.
  • Atmungssystem: Gibt Kohlendioxid ab.
  • Schweißdrüsen: Produzieren Schweiß, der die Haut kühlt und Abfallstoffe ausscheidet.
  • Harnsystem: Filtert Abfallstoffe aus dem Blut und scheidet sie über den Urin aus.

Das Harnsystem

Das Harnsystem besteht aus:

  • Nieren: Zwei Organe, die jeweils aus einer äußeren Nierenrinde, einem inneren Nierenmark und einem Nierenbecken bestehen,
... Weiterlesen "Ausscheidungs- & Beziehungssysteme: Funktionen & Gesundheit" »

Virusmorphologie und Replikationszyklen: Lysogenie und Lytischer Zyklus

Eingeordnet in Biologie

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 4,42 KB

Morphologie des Virions: Aufbau und Symmetrie

Das Kapsid eines Virions besteht aus mehreren Kopien eines Proteins oder aus verschiedenen Proteinen, die jeweils von einem viralen Gen kodiert werden. Eine Kapsel, die die Nukleinsäure (DNA oder RNA) enthält, wird als Nukleokapsid bezeichnet. Virionen können eine helikale oder ikosaedrische Symmetrie aufweisen.

Helikale Symmetrie

Bei helikaler Symmetrie ist die Nukleinsäure (RNA oder DNA) schraubenförmig von Proteinen umgeben und geschützt.

Ikosaedrische Symmetrie

Ein ikosaedrisches Virus besitzt ein Kapsid in Form eines Polyeders mit 20 identischen, gleichseitigen Dreiecksflächen.

Virale Hülle (Envelope)

Bei einigen Viren ist das Nukleokapsid von einer äußeren Hülle umgeben. Diese Hülle entsteht... Weiterlesen "Virusmorphologie und Replikationszyklen: Lysogenie und Lytischer Zyklus" »

Merkmale von Lebewesen und Grundlagen der Ökologie

Eingeordnet in Biologie

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 4 KB

Grundlegende Merkmale von Lebewesen

Lebewesen zeichnen sich durch folgende vitale Funktionen aus:

  • Ernährung (Stoffwechsel)

    Die Fähigkeit eines Lebewesens, fremde Substanzen aufzunehmen und zu verwerten, um sich zu entwickeln, zu wachsen, ihre Strukturen zu erhalten und andere lebenswichtige Funktionen auszuführen.

  • Beziehung (Reizbarkeit und Reaktion)

    Die Fähigkeit, äußere Reize wahrzunehmen und angemessene Antworten darauf zu geben. Ohne diese Funktion könnten Lebewesen andere lebenswichtige Funktionen, wie die Fortpflanzung, nicht erfüllen.

  • Reproduktion (Fortpflanzung)

    Die Fähigkeit, neue Individuen zu erzeugen, die den Eltern gleich oder sehr ähnlich sind.

Grundlagen der Ökologie

Ebenen der Organisation in der Ökologie

Die Ökologie befasst... Weiterlesen "Merkmale von Lebewesen und Grundlagen der Ökologie" »

Die Vielfalt der Fortpflanzung

Eingeordnet in Biologie

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 4,83 KB

Fortpflanzung: Eine grundlegende Lebensfunktion

Fortpflanzung ist eine wesentliche Funktion, die die Produktion von Nachkommen ermöglicht und somit das Überleben einer Art sichert.

Arten der Fortpflanzung

Es gibt zwei Haupttypen der Fortpflanzung:

  • Asexuell: Dies ist ein einfacher Vorgang, bei dem ein Organismus eine identische Kopie von sich selbst erzeugt.
  • Sexuell: Dies ist ein komplexerer Prozess, an dem beide Elternteile teilnehmen und spezielle Zellen (Keimzellen oder Gameten) produzieren. Die männlichen Gameten werden als Antherozoide (oder Spermien) bezeichnet, und die weiblichen Gameten als Eizellen (Ovozellen). Wenn männliche und weibliche Gameten sich vereinigen, entsteht ein neues Individuum, das sich von seinen Eltern unterscheidet.
... Weiterlesen "Die Vielfalt der Fortpflanzung" »