Sturm und Drang: Epoche, Merkmale und Motive
Eingeordnet in Philosophie und Ethik
Geschrieben am in
Deutsch mit einer Größe von 2,61 KB
Sturm und Drang (1770–1776)
Die Epoche wurde nach dem Schauspiel Sturm und Drang von Christoph Kaufmann benannt. Sie entstand als Protest gegen die Denk- und Lebensformen der Aufklärung, insbesondere gegen den einseitigen Rationalismus sowie die Regel- und Normengläubigkeit. Diese jugendliche Revolte blieb politisch wirkungslos, war jedoch für die Literatur späterer Epochen von großer Bedeutung.
- Kurze Dauer: Der Sturm und Drang war eine sehr kurze Epoche.
- Selbstverständnis: Im Gegensatz zur Aufklärung begann der Sturm und Drang nicht mit einem Manifest, sondern mit einer Sammlung von Werken.
- Rebellion: Auflehnung gegen das Bürgertum (elitäre Aufklärung) und Radikalisierung der aufklärerischen Ideale.
- Naturverbundenheit: Die Natur wurde