Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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Wittgensteins Philosophie: Wissen, Moral & Wirklichkeit

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Das Problem des Wissens: Erkenntnistheorie bei Wittgenstein

Wittgenstein versucht, die Grenzen dessen, wovon man sinnvoll sprechen und was man damit sicher kennen und verstehen kann, zu ziehen. Dies liegt daran, dass die Philosophie bisher versucht hat, über alles zu streiten, aber es versäumt hat, irgendetwas zu beweisen. Daher ist die Aufgabe, die Grenzen der Sprache zu ziehen und zu sehen, wie sie sich zu dieser Wirklichkeit und dem menschlichen Denken verhält.

In seiner ersten Phase, die dem Tractatus logico-philosophicus entspricht, verteidigt er das Prinzip der Isomorphie. Er sagte, es gibt eine logische Beziehung zwischen Wirklichkeit und Sprache, und deshalb ist es möglich, über die Welt zu reden. So hat die logische Struktur der... Weiterlesen "Wittgensteins Philosophie: Wissen, Moral & Wirklichkeit" »

Einführung in die Philosophie und die Menschwerdung

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Was ist Philosophie?

Die Philosophie ist eine Möglichkeit, bestimmte Fragen von Interesse für den Menschen wiederzugeben, wie zum Beispiel: „Was ist die Realität?“ oder „Wie können wir das wissen?“

Zweige der Philosophie

Die Metaphysik wirft Fragen über die Natur der Existenz auf und darüber, wie die Realität beschaffen ist. Die Epistemologie (Erkenntnistheorie) ist der Zweig der Philosophie, der die Probleme im Zusammenhang mit Wissen untersucht sowie die Bedingungen, die Kriterien der Wahrheit und der Gewissheit ermöglichen.

Die Anthropologie untersucht den Menschen in all seiner kulturellen, biologischen und sozialen Struktur. Die philosophische Anthropologie widmet sich der umfassenden Untersuchung des Menschen als menschliches... Weiterlesen "Einführung in die Philosophie und die Menschwerdung" »

Philosophische Epochen und Anthropologie

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Antike Philosophie (VI. Jh. v. Chr. bis zur Ankunft des Christentums)

In dieser Epoche gab es eine Haltung des Staunens über die Natur. Man glaubte, dass die Welt schon immer existierte und Gott und Mensch gleichzeitig waren.

Mittelalterliche Philosophie (Christentum bis zur Krise des 16. Jahrhunderts)

Das Problem hier ist der Glaube an Gott, die Welt und die Menschen, weil Gott es so will. Der Glaube ist das zentrale Konzept.

Moderne Philosophie (Krise bis Hegels Tod)

Hier herrscht Misstrauen. Der Mensch steht im Mittelpunkt, der Rest ist zweitrangig. Man kann Gott oder die Welt nicht erkennen, wenn nicht zur rechten Zeit.

Zeitgenössische Philosophie (Hegels Tod bis heute)

Geprägt von Unsicherheit und Unklarheit. Man spricht vom Tod des Menschen... Weiterlesen "Philosophische Epochen und Anthropologie" »

Humes Empirismus: Wahrnehmung, Wissen & Metaphysikkritik

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Humes Philosophie des Geistes

David Humes Philosophie vertritt die Auffassung, dass der gesamte Inhalt des Geistes aus der Erfahrung stammt. Dies führt ihn dazu, den Innatismus (die Lehre von angeborenen Ideen) abzulehnen. Die Inhalte unseres Geistes bezeichnet Hume als Wahrnehmungen (Perceptions).

Arten von Wahrnehmungen

Wahrnehmungen lassen sich in zwei Hauptgruppen unterteilen:

  • Impressionen (Eindrücke): Dies sind die unmittelbaren Daten der Erfahrung, die grundlegenden Inhalte, die durch die Sinne aufgenommen werden. Es handelt sich um die lebhaften und kräftigen Wahrnehmungen.
  • Ideen (Vorstellungen): Dies sind Kopien oder Abbilder der Impressionen in unserem Denken. Ideen sind schwächere und weniger lebhafte Wahrnehmungen.

Einfache und komplexe

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Philosophie: Konzepte, Methoden und Erkenntnisformen

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Philosophie: Definition und Bedeutung

Philosophie ist eine "Wissenschaft", die Theorien über die verschiedenen Aspekte der Wirklichkeit studiert. Der Begriff leitet sich ab von "philo" (Liebe) und "sophia" (Weisheit), also "Liebe zur Weisheit". Philosophen interpretieren die Welt anders als gewöhnlich. Sie nehmen eine Haltung ein, die sie dazu anregt, selbstständig zu denken und Dinge nicht einfach als gegeben hinzunehmen.

Denken in der Philosophie

Denken bedeutet, Gedanken über die Realität zu formen und sie zu konstruieren. Hierfür ist es notwendig, abstrakte Konzepte zu verwenden. Es geht darum, Systeme zu entwickeln, die uns helfen, uns an die Welt anzupassen, in der wir leben. Beim Nachdenken über Realitäten müssen wir in abstrakten... Weiterlesen "Philosophie: Konzepte, Methoden und Erkenntnisformen" »

Platon: Wissen, Erkenntnis, Liebe und Kosmologie

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Platonische Vorstellung von Wissen und Grade des Wissens

Wissen bedeutet, das Allgemeine zu kennen und mit den Ideen vertraut zu sein. Die Ideen sind nicht in der sinnlich wahrnehmbaren Welt, sondern darüber hinaus. Platon verwendet zwei Arten von Erklärungen:

a) Erinnerung

Mit der Erinnerung erklärt er, wie das Wissen von der sinnlichen Welt zu den Ideen reichen kann (mythische Erklärung).

b) Dialektik

Mit der Dialektik erklärt er, wie wir vom Wissen über untere Ideen zur Erkenntnis der Idee des Guten aufsteigen können.

Kenntnisse über sinnliche Objekte

Die sinnliche Erkenntnis produziert nur bloße Erscheinungen; man könnte sagen, dass es sich dabei nicht um wahres Wissen handelt.

  • Die Vermutung: das Wissen von Bildern, Schatten und Reflexionen
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Die Entwicklung der Physik: Von Aristoteles bis zur Neuzeit

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Wir blicken zurück auf Aristoteles, einen der Denker, dessen Theorien der Physik mehr geschadet haben. Aristoteles verstand das Universum so, dass die Erde in seinem Zentrum ruht und sich die anderen Planeten in gleichförmiger Kreisbewegung um sie drehen, da für die Griechen die Kreisbewegung die perfekte Bewegung war.

Für die Griechen war nichts unendlich. Aristoteles postulierte die Sphäre der Fixsterne. In diesem Bereich waren die Erde und die Sterne fest im Raum verankert. Die Verhältnisse des Mondes sind komplexer und sehr unterschiedlich. Alles, was sich innerhalb der Mondbahn befindet, nannte man sublunare Substanzen. Und alles, was jenseits der Mondbahn liegt, nannte man die Welt der translunaren Stoffe.

Aristoteles' geozentrisches

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Philosophische Grundlagen: Freiheit, Moral und Menschwerdung

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Die Verteidiger der Freiheit

Der Determinismus wird nicht so leicht akzeptiert. Denker suchten nach Wegen, die Möglichkeit der Freiheit zu verteidigen. Es besteht kein Zweifel, dass, wenn selbst ein Esel seine Umstände überwinden kann, dies umso mehr für ein vernunftbegabtes Wesen gilt, das seine Umstände überwindet und somit nicht von ihnen bestimmt wird. Historisch wurde diese Theorie wie folgt entwickelt:

  • Kant behauptete, dass Denken und Lernen zwei verschiedene Dinge sind. Dies bedeutet nicht, dass unser Geist nicht auch Ideen in Betracht ziehen kann, die nicht nachweisbar sind, aber sehr wichtig für unser Leben sein können.
  • David Hume argumentierte, dass Freiheit lediglich die Abwesenheit äußerer Zwänge bedeutet.
  • Zu den weiteren
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Philosophische Strömungen: Moral, Wahrheit und der 'Tod Gottes'

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Nietzsches Kritik an Christentum und Moral

Die Umwertung der Werte und das Ressentiment

Nietzsche sah die Welt als einen Kampf gegen das Chaos, geprägt von der irreduziblen Präsenz gegensätzlicher Kräfte und der ewigen Wiederkehr. Er kritisierte die Vorherrschaft des Bewusstseins und der Vernunft über die Triebe sowie die Vorstellung eines strafenden Gottes, die auf eine Schwächung von Wünschen, Gefühlen, dem Willen zur Macht, Stolz, Ehrgeiz, Instinkten, Natürlichkeit und Leidenschaft abzielt.

Das Christentum, so Nietzsche, wurde aus jüdischen Strömungen zusammengestellt, die den jüdischen Charakter von Sünde und Ressentiment betonen. Die jüdischen Priester, die aufgrund ihrer Unfähigkeit, ihre Instinkte zu befriedigen, litten,... Weiterlesen "Philosophische Strömungen: Moral, Wahrheit und der 'Tod Gottes'" »

Erkenntnistheorie: Rationalismus, Empirismus und die Theorien der Wahrheit

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Gnoseologische Standpunkte in der Neuzeit

1. Rationalismus (17. und 18. Jahrhundert)

Der Rationalismus ist eine philosophische Strömung des 17. und 18. Jahrhunderts in der Neuzeit. Die wichtigsten Vertreter sind **Descartes**, **Leibniz** und **Spinoza**. Er entstand in Europa und fand besondere Verbreitung in Frankreich, Deutschland und Holland.

Der Rationalismus stellt die menschliche Vernunft in das Zentrum des Wissens. Die Rationalisten gehen davon aus, dass die Vernunft von **angeborenen Ideen** erfüllt ist – Ideen, die der menschliche Geist auf natürliche Weise entwickelt. Beispiele für solche angeborenen Ideen sind die der Unendlichkeit und der Extension (Ausdehnung).

Für Rationalisten ist die Frage des Wissens grundlegend für ihre... Weiterlesen "Erkenntnistheorie: Rationalismus, Empirismus und die Theorien der Wahrheit" »