Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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Phänomenologie: Eine umfassende Einführung in die philosophische Strömung

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Phänomenologie

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Phänomenologie (Begriffsklärung) aufgeführt.

Die Phänomenologie (von altgriechisch φαινόμενον phainómenon ‚Sichtbares‘, ‚Erscheinung‘ und λόγος lógos ‚Rede‘, ‚Lehre‘) ist eine philosophische Strömung, die in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts von Edmund Husserl geprägt wurde (ältere Begriffsverwendungen seit dem 18. Jahrhundert). Ihre Vertreter sehen den Ursprung der Erkenntnisgewinnung in unmittelbar gegebenen Erscheinungen, den Phänomenen. Die formalen Beschreibungen der Phänomene spiegeln grundsätzlich den Anspruch aller phänomenologischen Ansätze wider, seien es philosophische, naturwissenschaftliche,... Weiterlesen "Phänomenologie: Eine umfassende Einführung in die philosophische Strömung" »

Subjektivismus in Philosophie und Sozialwissenschaften

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Subjektivismus

Subjektivismus ist ein Sammelbegriff für verschiedene erkenntnistheoretische Positionen. Nach diesen Positionen sind alle Begriffe, Urteile und Erkenntnisse wesentlich durch das jeweilige Subjekt – in der Regel der einzelne Mensch – bestimmt und geprägt. Subjektivistische Positionen stehen im Gegensatz zu objektivistischen oder stark realistischen Positionen. Sie führen aber nicht notwendigerweise zu Idealismus, Relativismus oder Skeptizismus. Dafür ist entscheidend, wie die Positionen Wahrheit und die Zugänglichkeit zur Wahrheit verstehen.

Inhaltsverzeichnis

  • Individualer und genereller Subjektivismus
  • Subjektivismus in der Philosophiegeschichte
  • Subjektivismus in den Sozialwissenschaften
  • Siehe auch
  • Literatur
  • Einzelnachweise

Individualer

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Ayn Rand: Leben, Werk und die Philosophie des Objektivismus

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Ayn Rand

Ayn Rand (1925)

Ayn Rand (Aussprache: [ˈaɪn ˈrænd], eigentlich Alissa Sinowjewna Rosenbaum, russisch А́лиса Зино́вьевна Розенба́ум, wissenschaftliche Transliteration Alisa Zinov’evna Rozenbaum; * 2. Februar 1905 in Sankt Petersburg; † 6. März 1982 in New York) war eine russisch-amerikanische Bestseller-Autorin jüdischer Herkunft, die sich auch zu Themen der Ökonomie, politischen Philosophie und Ethik äußerte. Dabei vertrat sie eine Variante des Libertarismus und unter anderem die Ansicht, dass Moralität in rationalem Selbstinteresse gründe, sowie einen uneingeschränkten Kapitalismus. Ihre Bücher erreichten eine Gesamtauflage von 25 Millionen Exemplaren. Rand zählt in den Vereinigten Staaten... Weiterlesen "Ayn Rand: Leben, Werk und die Philosophie des Objektivismus" »

Michel Foucault: Leben, Werk und Rezeption

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Michel Foucault

Paul-Michel Foucault [miˈʃɛl fuˈko] (15. Oktober 1926 in Poitiers – 25. Juni 1984 in Paris) war ein französischer Philosoph des Poststrukturalismus, Psychologe, Soziologe und Begründer der Diskursanalyse.

Wandbild von Michel Foucault

Leben

Kindheit, Schulzeit und Studium

Foucault war das zweite Kind von Paul-André Foucault, Chirurg und Universitätsprofessor der Anatomie, und Anne-Marie Foucault, geborene Malapert. Aus Opposition zum Vater durchbrach er die Tradition, Mediziner zu werden. Er fasste den Entschluss, Geschichte zu studieren. Nach seiner Schulzeit in Poitiers begann er 1946, Philosophie und Psychologie an der elitären École normale supérieure in Paris zu studieren. Sein Philosophielehrer wurde Louis Althusser.... Weiterlesen "Michel Foucault: Leben, Werk und Rezeption" »

Das Dispositiv: Foucaults Konzept in der Soziologie

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Das Dispositiv

Dieser Artikel behandelt die soziologische Bedeutung des Begriffs. Für den Begriff in der BWL siehe Dispositive Daten. Für den Begriff im Schweizer Recht siehe Tenor (Urteil).
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Als Dispositiv (von frz. dispositif: Maßnahme, Vorrichtung, Handlungsplan; im internationalen Recht: Standpunktpapier einer Institution) begreift... Weiterlesen "Das Dispositiv: Foucaults Konzept in der Soziologie" »

Extrapolation: Definition, Methoden und Anwendungsbeispiele

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Was ist Extrapolation?

Unter Extrapolation wird die Bestimmung eines (oft mathematischen) Verhaltens über den gesicherten Bereich hinaus verstanden.

Gebrauch in der Mathematik

Eine statistische Extrapolation bezeichnet man auch als Hochrechnung. Im Gegensatz dazu steht die Interpolation, bei der innerhalb des Bereichs gesicherter Werte das Verhalten für Fälle beschrieben wird, die nicht explizit untersucht wurden.

Meist setzt die Extrapolation eine Interpolation voraus, wie im Falle der Richardson-Extrapolation zur numerischen Differentiation:

  • Durch Stützstellen wird ein Interpolationspolynom gelegt.
  • Der Wert des Polynoms wird am Zielpunkt bestimmt.
  • Dies ist sinnvoll, wenn Berechnungen nahe dem Grenzwert zu aufwendig werden.

Um den Extrapolationsfehler... Weiterlesen "Extrapolation: Definition, Methoden und Anwendungsbeispiele" »

Apologetik: Verteidigung und Begründung des christlichen Glaubens

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Apologetik

Apologetik (aus dem altgriechisch ἀπολογία apología, „Verteidigung“, „Rechtfertigung“) bezeichnet die Verteidigung einer (Welt-)Anschauung, insbesondere die wissenschaftliche Rechtfertigung von Glaubenslehrsätzen, und jenen Teilbereich der Theologie, in dem man sich mit der wissenschaftlich-rationalen Absicherung des Glaubens befasst. In der katholischen Theologie wird dieser Bereich heute meistens Fundamentaltheologie genannt.

Die Bezeichnung „Apologetik“ wird hauptsächlich für die Verteidigung des christlichen Glaubens verwendet. Die Apologetik entstand unter diesem Namen als selbstständige Disziplin erst im Spätmittelalter.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Funktionen der Apologetik
  • 2 Geschichtliche Entwicklung
  • 3 Apologetische
... Weiterlesen "Apologetik: Verteidigung und Begründung des christlichen Glaubens" »

Abstraktion: Definition, Bedeutung & Anwendung in Wissenschaft & Kunst

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Abstraktion

Abstraktion (Deutsch)

Substantiv, f

SingularPlural
Nominativdie Abstraktiondie Abstraktionen
Genitivder Abstraktionder Abstraktionen
Dativder Abstraktionden Abstraktionen
Akkusativdie Abstraktiondie Abstraktionen

Worttrennung:

Ab·s·t·rak·ti·on, Plural: Ab·s·t·rak·ti·o·nen

Aussprache:

IPA: [apstʀakˈʦi̯oːn]
Hörbeispiele: —
Reime: -oːn

Bedeutungen:

[1] aus einem höheren Blickwinkel betrachtet, Verallgemeinerung, Generalisierung

Herkunft:

Entlehnung vom lateinischen abstractus → la für „abgezogen“ (wie „abziehen“, „entfernen“ oder „trennen“)
Die Herkunftsangaben dieses Eintrags sind unzureichend. — Kommentar: mit Fachliteratur belegen

Beispiele:

[1] „Es beginnt ein Kampf zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit.
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Michel Foucaults Konzept der Gouvernementalität

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Gouvernementalität

Gouvernementalität (frz. Gouvernementalité) ist ein Begriff in den Sozial- und Geschichtswissenschaften, der auf den französischen Gesellschaftstheoretiker Michel Foucault zurückgeht. Gouvernementalität umfasst ein ganzes Bündel von Erscheinungsformen neuzeitlicher Regierung, die das Verhalten von Individuen und Kollektiven steuern. Foucault definiert:

  1. Unter Gouvernementalität verstehe ich die Gesamtheit, gebildet aus den Institutionen, den Verfahren, Analysen und Reflexionen, den Berechnungen und den Taktiken, die es gestatten, diese recht spezifische und doch komplexe Form der Macht auszuüben, die als Hauptzielscheibe die Bevölkerung, als Hauptwissensform die politische Ökonomie und als wesentliches technisches
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Heuristik: Definition, Geschichte und Anwendungen

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Heuristik (Deutsch)

Wortart: Substantiv, Femininum (f)

SingularPlural
Nominativdie Heuristikdie Heuristiken
Genitivder Heuristikder Heuristiken
Dativder Heuristikden Heuristiken
Akkusativdie Heuristikdie Heuristiken

Worttrennung

Heu·ris·tik, Plural: Heu·ris·ti·ken

Aussprache

IPA: [hɔɪ̯ˈʁɪstɪk]
Hörbeispiele: —
Reime: -ɪstɪk

Bedeutungen

[1] nur Singular: Lehre und Wissenschaft von Verfahren, Probleme zu lösen; methodische Anleitung, Anweisung zur Gewinnung neuer Erkenntnisse
[2] ein aus der Heuristik [1] gewonnenes Verfahren
[3] Informatik: unsicheres, inexaktes oder nicht für alle Eingabewerte funktionierendes Verfahren zur Lösung eines Problems, oft als Ersatz eines Algorithmus, der zwar theoretisch eine genauere oder sogar beste Lösung
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