Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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Empirismus: Begriff, Hume und Erkenntnistheorie

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Empirismus: Begriff und Bedeutung

Empirismus ist eine kritische Reflexion und ein anthropozentrischer Gegensatz zum Rationalismus, der nicht durch Nativismus gestützt wird. Ohne die Annahme angeborener Ideen geht der Empirismus davon aus, dass Erkenntnis aus Erfahrung erworben wird. Das stellt ein sogenanntes 'weißes Blatt' dar; man hinterfragte (cuestionaron) den Wert metaphysischer Ideen, die im Falle von Metaphysik nicht mehr als Erkenntnis gelten.

Es wurde festgestellt, dass es auf die Erfahrung ankommt, um den Wert und die Grenzen des Wissens zu entdecken. Ideen entwickeln sich aus der Erfahrung durch psychische Dynamiken, die es uns ermöglichen, den Wert einer Idee kennenzulernen. Sie sind grundlegend für Wissen, nicht für die Mathematik... Weiterlesen "Empirismus: Begriff, Hume und Erkenntnistheorie" »

Platons Höhlengleichnis und Erkenntnistheorie

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Platons Höhlengleichnis: Gefangene und Schatten

Im Höhlengleichnis beschreibt Platon Gefangene, die seit ihrer Kindheit in einer Höhle angekettet sind, unfähig, sich zu bewegen. Die Höhle steht für die sinnliche Welt, das Feuer in ihr für die Sonne. Der Aufstieg aus der Höhle symbolisiert den Aufstieg der Seele in die intelligible Welt.

Die unsterbliche Seele und die Ideenwelt

Platon postuliert die Idee der unsterblichen Seele. Die Seele ist präexistent zum Körper und ihr natürlicher Ort ist die übersinnliche Welt der Ideen. Der Körper, der zur Sinnenwelt gehört und somit unvollkommen ist, ist das Gefängnis der Seele und ein Hindernis für sie. Die Erkenntnisse der Sinne sind nur Schatten der Wirklichkeit.

Die Allegorie der Linie:

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Nietzsche: Der Nihilismus – Vom Tod Gottes zum Übermenschen

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Nihilismus: Die Krankheit der europäischen Kultur

Der Tod Gottes ist das Ereignis, das uns in die Lage versetzt, die Krankheit der europäischen Kultur besser zu verstehen: den Nihilismus. Dieses Wort stammt vom lateinischen „nihil“ ab und bedeutet „nichts“.

Wir können den allgemeinen Nihilismus als eine vitale und philosophische Haltung definieren, die jeglichen Wert der Existenz ablehnt oder die Existenz als um das Nicht-Existente kreisend betrachtet.

Nietzsches Konzept des passiven Nihilismus

Nietzsches Idee des Nihilismus ist komplex, insbesondere der passive Nihilismus. Der passive Nihilismus glaubt nicht an jeden Wert, da er davon ausgeht, dass Werte nur existieren, wenn Gott existiert. Da Gott nicht existiert, mündet dies in:

  • Verzweiflung
  • Untätigkeit
  • Verzicht
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Descartes: Zentrale Begriffe und Methode

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Nachweis

Nachweis: Natur, durch die etwas konzipiert ist, klar und eindeutig, d. h. alles, was eindeutig unserer Vernunft im Detail und deutlich (klar und deutlich) vorgelegt wird. Etwas in dieser Art und Weise konzipiert, lässt keinen Raum für Zweifel und kann als wahr angesehen werden. Das Kriterium der Wahrheit besteht darin, dass eine Prüfung direkt konzipiert ist und als wahr gilt, ohne jeden Zweifel (Ablehnung der Sinne und der Einbildungskraft).

Existenz

Existenz: Descartes prägte diesen Begriff, um auf die Seinsweise des Menschen in der Welt hinzuweisen. Das Dasein ist die Seinsweise des Wirklichen, und die Kreatur ist Substanz, d. h. das göttliche Wesen erhält und schafft; cogito ergo sum.

Niederschlag

Niederschlag: Einer der Faktoren,... Weiterlesen "Descartes: Zentrale Begriffe und Methode" »

René Descartes' Philosophie: Methode, Wahrheit und Realität

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Descartes' Suche nach einem philosophischen Fundament

Die Abhandlung über die Methode von René Descartes beschreibt seine Suche nach einem unerschütterlichen Prinzip, auf dem er sein philosophisches System aufbauen kann. Sein Ziel ist es, eine unzweifelhafte Wahrheit zu finden, die als Fundament für alle weiteren Erkenntnisse dienen kann. Descartes ignoriert dabei alle Quellen, die ihn täuschen könnten, wie die Sinne oder überlieferte Überzeugungen, da diese ihn bereits in der Vergangenheit in die Irre geführt haben. Er räumt sogar ein, dass alles, absolut alles, nur eine Illusion sein könnte.

Der methodische Zweifel und das Cogito

Doch selbst wenn alles angezweifelt werden kann, bleibt eine Gewissheit bestehen: Die Existenz des Zweiflers... Weiterlesen "René Descartes' Philosophie: Methode, Wahrheit und Realität" »

Aristoteles' Erkenntnistheorie und Ethik

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Aristoteles' Erkenntnistheorie

Wissen und die Seele

Aristoteles lehnte die platonische Idee der Unsterblichkeit der Seele und die Vorstellung von Wissen als Erinnerung ab. Er betonte die zentrale Rolle der Seele als Grundlage für sinnliche Wahrnehmung und betonte damit seinen empirischen Ansatz. Wissen entsteht durch die Verbindung von Körper und Seele, wobei die Seele denkt und fühlt. Aristoteles beschreibt menschliches Wissen als eine Mischung aus sinnlichem und intellektuellem Wissen.

Stufen des Wissens

Sinnliche Wahrnehmung:

  1. Empfindung und Wahrnehmung: Menschen und Tiere erkennen konkrete Dinge durch ihre sinnlichen Eigenschaften. Die Sinne liefern Informationen über die Eigenschaften der Objekte.
  2. Vorstellungskraft und Gedächtnis: Höhere
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Thomas von Aquin: Philosophie und Kontext des 13. Jahrhunderts

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Der historische Kontext: Die Blütezeit des Mittelalters

Der Kontext ist das 13. Jahrhundert, die Blütezeit des mittelalterlichen Europas. Politisch erstarkten Frankreich, England und Spanien; Aragonien begann seine Conquistas im Mittelmeer. Das Germanische Reich verlor seine Vorherrschaft in Italien und begann, die Idee eines Weltreiches zu vergessen. Dieser Gedanke spiegelte sich jedoch nicht im Papsttum wider. Europa war politisch in zwei religiöse und zivile Behörden aufgeteilt. Die Könige beriefen sich auf das römische Recht, um die Unabhängigkeit der weltlichen Macht zu behaupten.

Kulturelle Merkmale und Bildung im mittelalterlichen Europa

Angesichts dieser politischen Gräben weist Europa in kultureller Hinsicht gemeinsame Merkmale... Weiterlesen "Thomas von Aquin: Philosophie und Kontext des 13. Jahrhunderts" »

Die wissenschaftliche Methode: 5 Schritte & Definitionen

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Die wissenschaftliche Methode

Die wissenschaftliche Methode ist eine geordnete Vorgehensweise, die in der wissenschaftlichen Forschung zur Erweiterung unseres Wissens eingesetzt wird. Man kann sie als ein strukturiertes Rahmenwerk mit konsequenten Regeln und Grundsätzen betrachten. Sie ist ein sinnvoller und angemessener Weg, um Antworten auf unsere Fragen zu finden. Diese Antworten sind jedoch nicht sofort als reine und vollständige Wahrheiten verfügbar. Die wissenschaftliche Methode ist ein Prozess, kein einzelner Akt, der unmittelbar von der Unwissenheit zur Wahrheit führt. Ihre Stärke liegt in der Fähigkeit zur Selbstkritik und ständigen Verbesserung. Sie ist eine der größten Errungenschaften des menschlichen Verstandes zur Entschlüsselung... Weiterlesen "Die wissenschaftliche Methode: 5 Schritte & Definitionen" »

Descartes: Wissenschaftliche Methode und Mechanismus

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Wissenschaftliche Methode

Dies ist eine strenge deduktive Methode, insbesondere die Vorstellung von Gott als Schöpfer und Kurator der Welt und die Unveränderlichkeit bestimmter angeborener Ideen im menschlichen Geist, die bisher dem Verfahren gegenüber der Erfahrung vorangehen.

Kausalität und Erfahrung

In der Physik treten zusätzlich Kausalfälle (casus effectus) auf; da diese verursacht sind, ergeben sich lange Reihen von deduktiven Primärketten, geordnet nach Ursache und Wirkung. Der Begriff der Ursache wird in Nähe zur Substanz gesetzt und bildet einen der Schlüsselbegriffe des Cartesianismus. Dennoch stößt das deduktive Schlussfolgern an Grenzen: Vorhersagen lassen sich nur für bestimmte Zeiträume treffen, und wenn man die Auswirkungen... Weiterlesen "Descartes: Wissenschaftliche Methode und Mechanismus" »

Faschismus: Ideologie und Merkmale

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Faschismus

Der Begriff Faschismus bezeichnet im Singular das System, das von Mussolini angeführt wurde und zwischen den beiden Weltkriegen in Italien herrschte. Im Plural hat der Begriff eine weite, aber problematische Verbreitung gefunden. Einige Wissenschaftler schlagen vor, die Verwendung im Plural abzulehnen. Andere verwenden den Begriff "Faschismen", um eine Vielzahl undemokratischer Regime zu beschreiben.

Die vielen unterschiedlichen Interpretationen sind auf eine enorme ideologische Vielfalt zurückzuführen. Zusätzlich erschweren mehrere Probleme die Verwendung des Wortes "Faschismus", da es keine klare Vorstellung von seiner politischen Bedeutung vermittelt. Auch waren die meisten faschistischen politischen Manifestationen zeitlich... Weiterlesen "Faschismus: Ideologie und Merkmale" »