Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Rechtswissenschaft

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Das Spanische Handelsregister: Konzept, Organisation und Publizität

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Konzept und Charakter des Handelsregisters

Das Handelsregister ist eine öffentliche Einrichtung, die der Generaldirektion für Register und Notare untersteht, welche wiederum dem Justizministerium (Mº de Justicia) angegliedert ist.

Der Registerführer (Kanzler) ist ein Beamter, der sein Amt durch ein öffentliches Auswahlverfahren (Opposition) erhält. Diese Wettbewerbe müssen öffentlich ausgeschrieben werden, um Transparenz zu gewährleisten.

Grundlagen der Organisation (RM)

  • Sitze/Standorte: Art. 35 bis 37 RM (Handelsregisterverordnung).
  • Registrierung/Eintragung: Art. 14 bis 15 RM.
  • Bücher/Registerbände: Art. 23 bis 32 RM.

Öffentlichkeit und Publizität

Das Handelsregister ist öffentlich. Die Publizität (Werbung) seiner Inhalte wird durch... Weiterlesen "Das Spanische Handelsregister: Konzept, Organisation und Publizität" »

Steuerrecht: Betriebsstätten und Stempelsteuer in Spanien

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Ansässigkeit von Unternehmen in Drittstaaten

A) Permanente Einrichtung

Wenn Personen aus Drittstaaten (z. B. Kanada) über eine Betriebsstätte ihren Geschäftsbetrieb auf spanischem Territorium ausüben, müssen sie Steuern auf die gleichen Konzepte und unter denselben Bedingungen wie spanische Unternehmen auf das beteiligte Kapital zahlen.

Steuerzahler ist das Unternehmen mit Wohnsitz im Drittland.

Folglich unterliegen Unternehmen mit Sitz in Drittländern, die keine Betriebsstätte auf spanischem Territorium unterhalten, nicht der entsprechenden Steuerpflicht.

B) Sitzverlegung der Gesellschaft

Der steuerpflichtige Tatbestand ist die Verlegung des Sitzes von einem Drittstaat in den spanischen Staat oder von einer Gemeinschaft in einen anderen... Weiterlesen "Steuerrecht: Betriebsstätten und Stempelsteuer in Spanien" »

Familie, Ehe und Verwandtschaft: Definitionen und Rechte

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Familie: Die Gruppe von Nachkommen, die durch die Vereinigung von Mann und Frau entsteht, oder die Gemeinschaft, die von beiden Elternteilen gebildet wird.

Funktionen der Familie: Pro kreative, pädagogische, emotionale und wirtschaftliche Funktion.

Ehe: Die Vereinigung von Mann und Frau in Übereinstimmung mit dem Gesetz, um ihr Leben vollständig zu teilen.

Heiratsfähige Personen: Menschen, die heiraten möchten.

Konkubinat: Die stabile und dauerhafte Lebensgemeinschaft von Mann und Frau ohne Ehe.

Aufgebot: Die öffentliche Bekanntmachung der bevorstehenden Eheschließung.

Pflichten der Ehe: Gegenseitiges Glück, Leben in Gemeinschaft, gemeinsamer Wohnsitz.

Gegenseitige Unterstützung: Fürsorge und Erziehung der Kinder.

Güterstand: Die Gesamtheit... Weiterlesen "Familie, Ehe und Verwandtschaft: Definitionen und Rechte" »

Rechtliche Rangordnung und Gesetzgebungsbefugnisse

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Die Rangordnung der Rechtsnormen

Die Regeln des rechtlichen Rangs

  • Die gesetzgebende Gewalt der Exekutive: Regeln mit Gesetzeskraft, die nicht von der Legislative ausgehen.
    • Innovationsfähigkeit des Systems: Regeln, die Sachverhalte regeln, die nicht durch Gesetz festgelegt sind, oder Gesetze ändern/aufheben können.
    • Regeln des passiven Widerstands: Handlungen der Exekutive; das Recht kann nur durch eine Verordnung mit Gesetzeskraft geändert werden.
    • Typologie: Die Verfassung (EG) stellt Ausnahmen zum Gesetzesgebungsmonopol des Parlaments auf:
      • Notverordnungen: Vorschriften aus Maßnahmen der Regierung.
      • Delegierte Gesetzgebung: Das Parlament delegiert die Ausarbeitung an die Exekutive.

Das Gesetzesdekret (Artikel 86)

1. Im Falle außerordentlicher und... Weiterlesen "Rechtliche Rangordnung und Gesetzgebungsbefugnisse" »

Grundlagen der Staatslehre: Normen, Nationalität und Regierungstypen

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Gesetzliche Normen

  • Regeln

    Erlauben, beschränken oder verbieten das Verhalten.

  • Gesetzeskraft

    Die gesetzgebende Körperschaft ist ermächtigt, dies zu tun.

  • Zwingende Folge

    Die Mitglieder der politischen Gemeinschaft gründen den Bundesstaat durch den sozialen und politischen Vertrag.

  • Erste Anlaufstelle

    Die Gerichte.

  • Sanktion

    Wird durch Gesetz bestimmt.

  • Zweck

    Erreichung des Gemeinwohls.

Nationalität und Staatsbürgerschaft

Nationalität

  • Wege des Erwerbs

    Ius Soli (Boden), Ius Sanguinis (Blut), Einbürgerungsurkunde, durch Gnadenakt.

  • Wege des Verlusts

    Annahme einer anderen Staatsbürgerschaft, Dienst beim Feind in Kriegszeiten, Annullierung der Einbürgerungsurkunde, Widerruf durch Verstaatlichungsgesetz.

  • Wiedererlangung durch Gnadenakt

    Gesetzlich geregelt.

Staatsbürgerschaft

  • Erwerbsmethoden

    Besitz

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Gültigkeit und Wirksamkeit von Verwaltungsakten: Benachrichtigungen und Veröffentlichungen

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Gültigkeit und Wirksamkeit von Verwaltungsakten

Die Gültigkeit einer Handlung wird angenommen, bis sie für null und nichtig erklärt wird. Die Auswirkungen treten ab dem Zeitpunkt der Zustellung in Kraft, sofern nichts anderes bestimmt ist. Die Wirksamkeit kann jedoch verzögert werden, wenn der Inhalt des Rechtsakts dies erfordert oder eine Pflicht zur Unterrichtung, Genehmigung oder Veröffentlichung besteht.

Benachrichtigungen

Benachrichtigungen sind Verwaltungsakte, durch die den maßgeblichen Akteuren der Inhalt einer anderen Handlung zur Kenntnis gebracht wird, damit diese wirksam wird. Das Gesetz 30/92 verpflichtet die Verwaltung, die Beteiligten über Maßnahmen und Entscheidungen zu informieren, die ihre Rechte und Interessen betreffen.... Weiterlesen "Gültigkeit und Wirksamkeit von Verwaltungsakten: Benachrichtigungen und Veröffentlichungen" »

Indizienbeweis und Schlussphase im Strafverfahren: Ein Überblick

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Der Indizienbeweis im Strafverfahren

Im Strafverfahren ist es nicht ungewöhnlich, dass bezüglich einer bestimmten Handlung kein direkter Beweis für die Beteiligung des Angeklagten vorliegt. In solchen Fällen wird der indirekte Beweis oder Indizienbeweis sehr wichtig. Dieser zielt darauf ab, das Gericht von der Wahrheit oder Gewissheit über Tatsachen zu überzeugen, die nicht direkt Teil des vor Gericht stehenden Vergehens sind, sondern die nach den Regeln der Logik und Erfahrung auf die Realität der Straftat oder die Beteiligung des Angeklagten daran schließen lassen. Der Beweisprozess mündet oft in einer gesetzlichen Vermutung.

Anforderungen an den Indizienbeweis

Für einen gültigen Indizienbeweis sind folgende Anforderungen unerlässlich:... Weiterlesen "Indizienbeweis und Schlussphase im Strafverfahren: Ein Überblick" »

Die Mendizábal-Reformen: Säkularisierung und Agrarreform

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Analyse der Mendizábal-Reformen (1835–1837)

Dieser Wirtschaftstext wurde im Jahr 1836 verfasst und bezieht sich auf die schrittweisen Reformen der Jahre 1835 bis 1837.

Zweck und Zielgruppe

  • Zweck: Der Text dient als Kritik an der Säkularisierung durch Mendizábal und unterbreitet Vorschläge zur Entflechtung von Gütern.
  • Empfänger: Die nationalistische Gemeinschaft.

Analyse des Textes

Der Text thematisiert den Verkauf staatlicher Ländereien, um Kapital zu beschaffen, den nationalen Reichtum zu mehren und den Karlistenkrieg zu finanzieren.

Die Ära der Progressiven

Zwischen 1835 und 1837 übernahmen die Progressiven unter Mendizábal die Aufgabe, die Institutionen des Ancien Régime abzubauen und eine liberale, konstitutionelle sowie parlamentarische... Weiterlesen "Die Mendizábal-Reformen: Säkularisierung und Agrarreform" »

Die Entstehung der juristischen Rationalität

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Rechtliche Herrschaft: Die Entstehung der juristischen Rationalität

Die Analyse der charismatischen und traditionellen Herrschaft erfolgt in drei Schritten: Analyse der Dokumentation, Formulierung allgemeiner Konzepte sowie die praktische Umsetzung und Überprüfung der Medien bei der Legitimierung und Organisation.

Traditionelle Herrschaft ist ein Attribut der häuslichen Gemeinschaft, die durch Konflikte gedämpft werden kann, während charismatische Autorität Brüche erzeugt und die Entpersönlichung vorantreibt. Im Gegensatz dazu ist die gesetzliche Regel das Ergebnis eines menschlichen Plans sowie einer allmählichen Entwicklung und Evolution.

Unter dem Einfluss von Hegels Geschichtsphilosophie, die Ereignisse nicht als bloßen Zufall versteht,... Weiterlesen "Die Entstehung der juristischen Rationalität" »

Internationale Standards im spanischen Recht: Ein Überblick

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Die Position internationaler Standards im innerstaatlichen Recht

Überblick

Die theoretischen Möglichkeiten, die intern in Bezug auf das Verhältnis zwischen EU-Wettbewerbsregeln und internen Ursprungsregeln ergriffen werden können, sind:

  • a) Dualistische Systeme (z. B. Großbritannien): Das Gesetz erfordert interne Genehmigungsverfahren. Der Vertrag wird erst durch nationale Umsetzung Teil des Rechts. Dies bedeutet, dass ein späterer Vertrag ein früheres Gesetz aufheben kann und umgekehrt.
  • b) Anwendung des Wettbewerbsgrundsatzes: Bestimmte Fragen, die durch internationale Verträge geregelt sind, werden von internen Regeln ausgenommen, um Unvereinbarkeiten zu vermeiden.
  • c) Schaffung einer Normenhierarchie: Die Beziehungen zu internen Vorschriften
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