Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Sprache und Philologie

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Spanisches Theater: 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts

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Spanisches Theater in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts

Das Nachkriegstheater und die bürgerliche Komödie

In der Nachkriegszeit diente das Theater primär der Flucht aus dem Alltag und der Unterhaltung des Publikums. Die bürgerliche Komödie (Bourgeois-Komödie) präsentierte sich als „gut gebautes Theater“ mit Themen wie Liebe und Treue. Dieses komische Theater kritisierte zwar die Gewohnheiten der Bourgeoisie, jedoch stets ohne Bitterkeit.

Wichtige Autoren und Werke:

  • José María Pemán
  • Joaquín Calvo Sotelo: La muralla (Die Wand)
  • Juan Ignacio Luca de Tena: Don José, Pepe y Pepito
  • José López Rubio
  • Víctor Ruiz Iriarte: Juego de niños (Kinderspiel)

Das Humortheater: Jardiel Poncela und Miguel Mihura

Das Teatro del Humor zeichnet sich durch... Weiterlesen "Spanisches Theater: 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts" »

Entwicklung des deutschen Wortschatzes: Latein & Fremdwörter

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Lateinischer Einfluss auf den deutschen Wortschatz

Die Rolle des Lateinischen in der Gelehrtenwelt

Der Wortschatz: „Mach Latein aus deutschen Wörtern wie Mist und Gabel – um gelehrt zu erscheinen!“ rät der elsässische Dichter Thomas Murner (1475–1537) verbummelten Studenten. Die Gelehrten waren damals zweisprachig. Oft verwendeten sie untereinander eine lateinisch-deutsche Mischsprache, was z. B. aus Luthers Tischgesprächen ersichtlich ist: „Unus Latomus ist der feinst scriptor contra me gewest“ (463); „quia Diabolus schlegt eim verbum auf den Kopff“ (590). Durch diese Zweisprachigkeit gelangten allmählich viele lateinische Wörter in den allgemeinen Sprachgebrauch.

Historische Entwicklung der lateinischen Lehnwörter

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Deutsches Vokabular: Wörter und Ausdrücke für den Alltag

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Deutsches Vokabular

Wörter und Ausdrücke

abwärts = en bas

aufgeben (gibt auf, gab auf, hat aufgegeben)

anwesend

aufhalten (hält auf, hielt auf, hat aufgehalten)

aufwachen

aussuchen

ausschließlich

beziehungsweise (bzw.)

biologisch

das Benehmen

das Camping

das Fach, -er

das Handwerk = l'artisanat

das Konsulat, -e

das Nahrungsmittel

das Personal = le personnel

das Verhältnis, -se

das Visum, die Visa

das Vitamin, -e

der Arbeiter = le travailleur

der Gegensatz, -e = l'opposé

der Held, die Heldin

der Kuss, -e

der Lehrling, -e = l'apprenti

der Lift, -e

der Mut

der Nachtisch, -e

der Prozess = le procès

der Reisepass, -e

der Sonnabend = der Samstag

der Weltmeister = le champion du monde

der Zoll, -e

die Arbeitswelt = le monde du travail

die Bedingung, -en = la condition

die Beziehung

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Analyse des tyrannischen Verhaltens von Landvogt Gessler in Wilhelm Tell

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Der zu analysierende Textabschnitt aus Wilhelm Tell

Der zu analysierende Textabschnitt stammt aus dem Drama „Wilhelm Tell“, welches von Friedrich Schiller verfasst wurde und 1804 veröffentlicht wurde. Das Drama thematisiert einen Konflikt zwischen der einfachen Bevölkerung und dem Adel. Die Kernhandlung umfasst die ausgehende Tyrannei der Vögte auf das Volk sowie die Geschichte des späteren Volkshelden Wilhelm Tell. Weiter Handlungsstränge sind die Liebe von Berta von Bruneck und Ulrich von Rudenz und der der Schwur auf dem Rütli, welcher nochmal die Auflehnung des Volkes verdeutlicht.

Der Textabschnitt im Kontext

Der zu analysierende Textabschnitt ist im dritten Aufzug in der dritten Szene lokalisiert und ist somit Teil des dramatischen... Weiterlesen "Analyse des tyrannischen Verhaltens von Landvogt Gessler in Wilhelm Tell" »

Die Indoeuropäischen Sprachen: Gruppen, Geschichte und Erbwörter

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Indoeuropäische Sprachen und Sprachgruppen

Die wichtigsten indoeuropäischen Sprachgruppen sind:

Indoiranische Sprachen

Die Entdeckung des klassischen Altindisch, des Sanskrit, war bedeutend für die historisch-vergleichende Sprachforschung. Die neuindischen Sprachen (z. B. Hindi, Bengali, Urdu) und die Zigeunersprachen gehören zu dieser Gruppe. Iranisch lebt u. a. im Neupersischen, Kurdischen und Paschtu weiter.

Griechisch

Griechisch gehört zu den altertümlicheren indoeuropäischen Sprachen. Neugriechisch hat sich aus der Gemeinsprache der nachklassischen Zeit (Koiné) entwickelt, in der u. a. das Neue Testament geschrieben wurde.

Italische und Romanische Sprachen

Lateinisch, die Sprache der Stadt Rom, verdrängte mit der zunehmenden Macht der... Weiterlesen "Die Indoeuropäischen Sprachen: Gruppen, Geschichte und Erbwörter" »

Mehrgenerationenwohnen: Chancen und Herausforderungen

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Mehrgenerationenwohnen: Ein wachsender Trend

Heutzutage hat sich die Gesellschaft weiterentwickelt und ein neues Modell gefunden, bei dem junge und alte Menschen die Möglichkeit haben, zusammenzuleben. Mit diesem Modell können sie mit- und voneinander lernen und sich gegenseitig helfen. Über dieses Thema gibt es einen interessanten Text auf der Webseite vom 3.1.2014.

Was ist ein Mehrgenerationenhaus?

Für Mehrfamilienhäuser gibt es zwei verschiedene Begriffe:

  • Haus- oder Wohngemeinschaft: Personen verschiedener Altersgruppen leben zusammen. In diesem Haus gibt es normalerweise verschiedene Wohnungen, die je nach Bedarf größer oder kleiner sind. Gemeinsame Räume werden meist zusammen benutzt; das können Bad, Sauna, eine Gemeinschaftsküche
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Homo Faber: Analyse von Walter Fabers Weltbild und Identität

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Homo Faber: Die Tragödie des rationalen Ingenieurs

Der Roman „Homo faber“, verfasst von Max Frisch, handelt von dem technisch versierten Ingenieur Walter Faber, der dank seiner monologischen Weltanschauung die Sicht auf technische Abläufe und Ansichten beschränkt und alle menschlichen Kontakte sowie Gefühle vermehrt ausblendet. Im Zwiespalt mit sich selbst schlägt die Handlung eine tragische Wendung ein, in der Walter Faber schließlich der Sintflut seiner Gefühle nicht mehr gewachsen ist.

Walter Faber ist ein geschäftlich erfolgreicher Ingenieur, wohnhaft in New York und gebürtiger Schweizer, der für die Hilfsorganisation UNESCO an verschiedenen Plätzen der Welt arbeitet. Auf einer seiner vielen Auslandsreisen in Südamerika muss... Weiterlesen "Homo Faber: Analyse von Walter Fabers Weltbild und Identität" »

Analyse der Kurzgeschichte 'Bleibe' von Wellershoff

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Einleitung zur Kurzgeschichte "Bleibe"

Die Kurzgeschichte „Bleibe“ von Dieter Wellershoff aus dem Jahr 1986 handelt von der krankheitsbedingten Aphasie eines Mannes und der lebenslang schwierigen Kommunikation zwischen ihm und seiner Partnerin.

Inhaltsangabe

Eine Lehrerin mittleren Alters besucht vor ihrem Unterricht ihren schwerkranken Mann im Krankenhaus. Es wird der Eindruck erweckt, dass dieser an den Folgen eines schweren Schlaganfalls leidet. Der behandelnde Arzt stellt bei dem Mann einen fast vollständigen Sprachverlust fest. Die einzige deutlich vernehmbare Mitteilung des äußerst hilflos wirkenden Kranken ist das immer wieder hervorgebrachte Wort „Bleibe“.

Analyse und Interpretation

Wie für Kurzgeschichten typisch, hat auch diese... Weiterlesen "Analyse der Kurzgeschichte 'Bleibe' von Wellershoff" »

Deutsche Grammatik: Nebensätze, Relativsätze & Vokabular

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Deutsche Grammatik: Ordnungszahlen & Deklination

Bildung der Ordnungszahlen

  • 1–19: Zahl + -te (z.B. der erste, der zweite)
  • Ab 20: Zahl + -ste (z.B. der zwanzigste)

Deklination der Ordnungszahlen

Die Endungen -te und -ste werden dekliniert, wenn sie als Adjektive vor einem Nomen stehen.

  • Nominativ (N): Endung -te oder -ste (mit Artikel: der, die, das)
  • Dativ (D) und Akkusativ (A): Endung -ten oder -sten (oft mit dem, den, vom, bis zum, am)

Futur I (werden + Infinitiv)

Konjugation von werden:

  • ich werde
  • du wirst
  • er/sie/es wird
  • wir werden
  • ihr werdet
  • sie/Sie werden

Hinweis zur Verwendung des Futurs

Wenn Zeitangaben vorhanden sind (z.B. morgen, nächsten Monat), wird oft das Präsens anstelle des Futurs verwendet, um zukünftige Handlungen auszudrücken.

Nebensatz

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Die 68er-Bewegung: Ursachen, Ziele und Folgen

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Was war die 68er-Bewegung?

Unter dem Begriff 68er-Bewegung werden die verschiedenen Strömungen seit dem Jahr 1960 zusammengefasst, die gegen herrschende Normen in sozialen, kulturellen und politischen Bereichen protestierten. Sie wird auch unter dem Titel Studentenbewegung genannt, da die Hauptakteure von Studenten und Schülern gestellt wurden. Um 1960–1970 gab es weltweit viele ähnliche Protestbewegungen (beispielsweise in Frankreich und den USA); sie alle gingen einher mit der „Flower-Power“-Bewegung und standen in Verbindung mit diversen globalen Ereignissen (wie z. B. dem Prager Frühling). So bildete sich die außerparlamentarische Opposition, kurz APO, die ihre Wurzeln vor allem an den Universitäten hatte.

Ziele und Auslöser

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