Die spanische Romanliteratur der 60er Jahre: Eine Analyse
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Die Erneuerung der spanischen Erzählkunst in den 60er Jahren
Nach einer Phase des sozialen Realismus erlebte die spanische Literatur in den 1960er Jahren einen radikalen Wandel. Die politische und wirtschaftliche Öffnung des Landes, einhergehend mit einer Lockerung der Zensur und dem Aufschwung des Tourismus, schuf ein neues intellektuelles Klima. Verlage wie Seix Barral spielten eine entscheidende Rolle, indem sie den Kontakt zur westlichen Literatur förderten und den Einfluss des lateinamerikanischen „Booms“ (García Márquez, Cortázar, Vargas Llosa u. a.) nach Spanien brachten.
Strukturelle und formale Neuerungen
Die Romane dieser Ära brachen mit traditionellen Erzählformen. Zu den wichtigsten Merkmalen gehören:
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