Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Sprache und Philologie

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Leitfaden zur Redeanalyse: Struktur, Inhalt und Sprache

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Einleitung: Grundlagen der Redeanalyse

Die Einleitung einer Redeanalyse legt den Grundstein für das Verständnis des Textes. Beantworte hierfür folgende Schlüsselfragen:

  • Wer hält die Rede? (Redner)
  • Wann wurde die Rede gehalten? (Datum)
  • Wo wurde die Rede gehalten? (Ort)
  • Welchem Redetyp lässt sich die Rede zuordnen? (Art der Rede)
  • An welches Publikum richtet sich die Rede? (Adressat)
  • Aus welchen Gründen wird die Rede gehalten? (Anlass)
  • Worum geht es in der Rede? (Thema)

Hauptteil: Detaillierte Redeanalyse

2.1 Inhaltsangabe der Rede

Fasse den Inhalt der Rede prägnant und gegliedert zusammen.

2.2 Argumentative Analyse

Untersuche die argumentative Struktur der Rede:

  • Welche Argumente werden verwendet?
  • Wie ist die Argumentation aufgebaut?
  • Unter welcher Hauptthese
... Weiterlesen "Leitfaden zur Redeanalyse: Struktur, Inhalt und Sprache" »

Muster für formelle Bewerbung und informelle E-Mail

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Formelles Bewerbungsschreiben

Absender:
Friedrich Müller
[Deine Adresse]

Empfänger:
[Name des Ansprechpartners]
[Name des Unternehmens]
[Adresse des Unternehmens]

Betreff: Bewerbung um eine Stelle als Softwareentwickler
[Datum]

Sehr geehrter Herr [Nachname],

nach einem sehr informativen und äußerst ermunternden Gespräch mit dem Leiter Ihrer Softwareabteilung möchte ich mich hiermit um eine Stelle als Softwareentwickler in Ihrem Unternehmen bewerben. Nachdem ich mich seit früher Jugend für die informatischen Zusammenhänge und Hintergründe von Computerprogrammen und Software interessiert habe, konnte ich in meinem Informatikstudium an der TU Dortmund einen genaueren Einblick in die Thematik gewinnen und mich so besonders mit der nötigen Theorie... Weiterlesen "Muster für formelle Bewerbung und informelle E-Mail" »

Filmanalyse: Das Leben der Anderen

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Überwachung und Intrigen

Dreymans Wohnung wird von der Stasi überwacht, weil der Minister Hempf ihn loswerden will, um mit der Schauspielerin Christa-Maria Sieland, der Freundin von Dreyman, ein Verhältnis einzugehen.

Wieslers Wandlung

Wiesler war anfangs ein überzeugter Kommunist. Er begann jedoch an der Ideologie zu zweifeln, als er den Auftrag erhielt, Dreyman zu überwachen, nur um einen Vorwand für den Minister zu finden. Seine Loyalität gegenüber der DDR und der Stasi veränderte sich komplett, als er durch die Überwachung mehr über Dreymans Leben und Ideale erfuhr – insbesondere über Liebe, Literatur, freies Denken und den freien Austausch von Ideen. Wiesler schützt Dreyman, indem er die Berichte fälscht und die Schreibmaschine... Weiterlesen "Filmanalyse: Das Leben der Anderen" »

Anleitung: Charakterisierung & Dialoganalyse schreiben

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Anleitung zur Charakterisierung

Grundregeln und richtiges Zitieren

  • Eine Charakterisierung wird immer im Präsens (Gegenwartsform) verfasst.
  • Alle Aussagen über die Figur müssen durch Zitate aus dem Text belegt werden. Man unterscheidet dabei:
  1. Direktes Zitat: Die wörtliche Übernahme einer Textstelle. Beispiel: „Zitat“ (S. X, Z. Y). Dies wird oft für das Aussehen verwendet.
  2. Indirektes Zitat: Die sinngemäße Wiedergabe einer Textstelle. Beispiel: (vgl. S. X, Z. Y). Dies eignet sich für die Beschreibung von Charaktereigenschaften.

Hinweis zu Zeilenangaben: Bezieht sich ein Zitat auf die folgende Zeile, wird ein „f.“ angehängt (z. B. Z. Y f.). Bei mehreren folgenden Zeilen verwendet man „ff.“ (z. B. Z. Y ff.). Alternativ kann der genaue... Weiterlesen "Anleitung: Charakterisierung & Dialoganalyse schreiben" »

Deutsche Grammatik & Wortschatz: Übungen und Lösungen

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1. Wortschatz: Schule und Universität

1a. Themenfelder

Schule: lernen, Schuljahr, Schüler, Abitur
Universität: studieren, Studium, Semester, Student

1b. Wortliste

  1. Schule
  2. Schüler
  3. Schuljahr
  4. Abitur
  5. Student
  6. studieren
  7. Universität
  8. Studium
  9. Semester
  10. lernen

2. Wortschatz: Weitere Begriffe

  1. Wunder
  2. Note
  3. Studium

3. Zuordnungsübung

  1. d
  2. f
  3. e
  4. a
  5. b
  6. c

4. Wortschatz: Alltag und Wohnen

  1. hinterher
  2. erwarten
  3. Haushalt
  4. Wohngemeinschaft
  5. gemerkt

5. Grammatik: Konjunktionen seit/seitdem

5a. Satzanfänge

  1. ... seit sie zusammen studieren.
  2. ... seit sie nicht mehr zu Hause wohnt.

5b. Beispielsätze und Regel

Wir kennen uns, seit wir zusammen studieren.
Seitdem ich nicht mehr zu Hause wohne, verstehe ich mich besser mit meinen Eltern.
Regel: seit/seitdem leiten Nebensätze ein, die einen Zeitpunkt oder eine Zeitdauer... Weiterlesen "Deutsche Grammatik & Wortschatz: Übungen und Lösungen" »

Franz Kafka: Leben, Werk und zentrale Motive

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Franz Kafka (1883–1924)

Franz Kafka wurde in Prag geboren. Er war deutscher Muttersprachler, lebte jedoch in Prag. Er war tschechischer Staatsbürger, sprach aber zu Hause Deutsch; er war Jude, hatte jedoch als Angehöriger einer wohlhabenden Familie keinen Kontakt zum Ghetto.

Entfremdung

Seine Familie war streng. Sein tyrannischer Vater zwang ihn dazu, Jura zu studieren. Kafka fühlte sich stets unterlegen und schuldig – „fremder als ein Fremder“ in der Familie, aber auch in der Gesellschaft und in seinem Büro.

Die Helden bei Kafka

Die Helden sind isoliert und leben in einer fremden Welt. Sie streben nach einem Ziel, das sie nicht erreichen werden. Sie kämpfen vergeblich um das Gesetz oder die Anerkennung durch Autoritäten, sind jedoch... Weiterlesen "Franz Kafka: Leben, Werk und zentrale Motive" »

Heinrich Heine und Theodor Fontane: Literatur des Realismus

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Heinrich Heine: Leben und Werk

Heinrich Heine wurde 1797 in Düsseldorf geboren. Er reiste viel und arbeitete als Journalist sowie als freier Schriftsteller.

Im Jahr 1835 wurden seine Schriften in Preußen verboten. Er lebte daraufhin im Exil und war international bekannt. Heine starb 1856 in Paris.

Politisches Engagement und literarischer Stil

Heine war ein politisch engagierter Journalist, der die gesellschaftlichen Zustände in Deutschland kritisierte und einen demokratischen Staat forderte. Aufgrund seiner Ansichten wurde er von vielen Zeitgenossen abgelehnt.

Als Spätromantiker thematisierte er in seinen Werken vor allem Liebe und Gefühle. Seine Gedichte sind populär, zeichnen sich jedoch durch eine feine Ironie und eine elegante, leichte... Weiterlesen "Heinrich Heine und Theodor Fontane: Literatur des Realismus" »

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ): Bedeutung und Entwicklung

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Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) im Wandel

Während das FSJ früher weniger beliebt war, hat sich dies heute gewandelt, da Jugendliche zunehmend Wert auf praktische Erfahrungen legen. Zu diesem Thema liegt ein Artikel des Bundesministeriums aus dem Jahr 2006 vor. Im Folgenden möchte ich die wichtigsten Aspekte des Textes wiedergeben.

Unter einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) versteht man einen Freiwilligendienst. Viele Jugendliche entscheiden sich dafür, wenn sie nach der Schule noch keine klare Vorstellung von ihrem weiteren Studium oder Berufsweg haben. Wie der Artikel beschreibt, ist das FSJ eine internationale Organisation. Die Teilnahme am Programm ist mit Kosten verbunden. Viele Schüler betrachten das FSJ als wertvolle Lebenserfahrung.... Weiterlesen "Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ): Bedeutung und Entwicklung" »

Paul Celan: Leben, Lyrik und Analyse der Todesfuge

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Paul Celan (1920–1970)

Die Erfahrung des Lagers

  • Paul Celan wurde 1920 als Kind deutsch-jüdischer Eltern in Czernowitz geboren.
  • Sein Studium der Medizin und der Romanistik musste er nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges unterbrechen.
  • 1941 wurde seine Heimatstadt von deutschen Truppen besetzt und seine Eltern wurden in ein Lager deportiert.
  • Celan selbst erlebte den Terror des Lagers.
  • Später lebte er in Bukarest, Wien und Paris, wo er 1970 den Freitod wählte.

Lyrik

  • Er gilt als einer der bedeutendsten modernen Lyriker, dessen Werk aufgrund seiner komplexen Sprache und Metaphorik als anspruchsvoll gilt.
  • Wie viele Überlebende des Holocaust empfand er seine Rettung als eine Form von Schuld.
  • Sein berühmtes Gedicht „Todesfuge“ thematisiert den Schrecken
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Analyse der 9. Szene: Das Leben des Galilei

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Analyse der neunten Szene von „Das Leben des Galilei“

In der neunten Szene von „Das Leben des Galilei“ von Bertolt Brecht beschließt Galilei nach einer achtjährigen Pause, die Forschungen am kopernikanischen System fortzusetzen. Die Szene beginnt mit einer Auseinandersetzung zwischen Galilei und dem Gelehrten Filippo Mucius. Aus dieser Diskussion geht hervor, dass Galilei nicht länger behauptet, die kopernikanische Weltanschauung sei wahr, und dem Gelehrten in seiner Meinung über die Richtigkeit der ptolemäischen Weltanschauung Recht gibt.

Unterricht und Wendepunkt

Anschließend beginnt eine Unterrichtsstunde mit Federzoni, Andrea und dem kleinen Mönch, in der Galilei das Thema „Schwimmende Körper“ behandelt. In das Geschehen... Weiterlesen "Analyse der 9. Szene: Das Leben des Galilei" »