Auslegung und Nichtigkeitsgründe von Verträgen im Völkerrecht (WÜRV)
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Auslegung von Verträgen im Völkerrecht
Die Auslegung eines Vertrages ist angesichts der Bedeutung und Tragweite seiner Bestimmungen essenziell, um unklare oder zweideutige Punkte zu klären. Das grundlegende Prinzip der Auslegung findet sich im *Wiener Übereinkommen über das Recht der Verträge* (WÜRV), insbesondere in **Artikel 31**.
Grundsatz der Auslegung (WÜRV Art. 31)
Artikel 31 besagt, dass ein Vertrag nach Treu und Glauben in Übereinstimmung mit der gewöhnlichen Bedeutung der im Vertrag verwendeten Begriffe im Kontext und unter Berücksichtigung seiner Ziele und Zwecke auszulegen ist.
Berücksichtigung des Vertragskontextes
Gemäß Artikel 31 müssen folgende Elemente zusammen mit dem Vertragskontext berücksichtigt werden:
- Jede spätere