Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Wirtschaft

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Preispolitik: Determinanten, Elastizität und Preiswahrnehmung

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Preispolitik: Grundlagen und Entscheidungsfaktoren

Anlässe für Preisänderungen

  • Festlegung eines Preises bei Produktinnovationen
  • Produktprogrammänderungen
  • Erschließung eines neuen Marktes mit vorhandenen Produkten
  • Kostenveränderungen (z. B. durch Economies of Scale)
  • Konkurrenzaktivitäten (Analyse der Konkurrentenpreise)
  • Forderung des Handels nach Rabatten
  • Veränderung des Absatz- und Marktvolumens

Determinanten für Preisentscheidungen (Aufgabe 2)

Kostenorientierte Preisfestsetzung

Der Angebotspreis wird durch Hinzurechnen eines Gewinnzuschlages auf die Selbstkosten ermittelt.

Nachfrageorientierte Preisfestsetzung

Der Angebotspreis wird basierend auf der erwarteten Nachfrage festgelegt.

Konkurrenzorientierte Preisfestsetzung

Der Preis orientiert sich... Weiterlesen "Preispolitik: Determinanten, Elastizität und Preiswahrnehmung" »

Wettbewerbsstrategien: Analyse und Anwendung

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Portfolio-Analyse

a) Beide erklären das Leben eines Produktes.

b) Relativer Marktanteil:

  • A = 0,6 (118/190)
  • B = 1,123 (350/310)
  • C = 1,03 (28/27)
  • D = 0,1 (490/2600)
  • E = 0,53 (101/190)
  • F = 1,36 (680/500)

Abnehmergerichtete Wettbewerbsstrategien

Marktfeldstrategien

a) Wachstumsmöglichkeiten:

  • Marktdurchdringung: Wachstum durch erhöhten Verkauf von gegenwärtigen Produkten an gegenwärtige Kunden, beispielsweise durch Preisänderungen oder intensivierte Werbung.
  • Marktentwicklung: Wachstum durch den Verkauf von gegenwärtigen Produkten in neuen Märkten. Neue Zielgruppe schaffen.
  • Produktentwicklung: Wachstum durch erhöhten Verkauf von neuen Produkten an den gegenwärtigen Zielmarkt. Wesentlich ist, dass es sich um für das Unternehmen neue Produkte handelt.
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Niederstwertprinzip & Bewertungsregeln nach HGB §252/253

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Niederstwertprinzip

Definition

Das Niederstwertprinzip resultiert aus dem Vorsichtsprinzip und bezieht sich ausschließlich auf die Folgebewertung von Vermögensgegenständen und Schulden, die beim Zugang gem. § 253 HGB mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit dem Erfüllungsbetrag bewertet wurden.

Gemildertes Niederstwertprinzip (Anlagevermögen)

Für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gilt das gemilderte Niederstwertprinzip. Der Anschaffungspreis ist hier „um planmäßige Abschreibungen zu vermindern“.

Strenges Niederstwertprinzip (Umlaufvermögen)

Im Gegensatz dazu gilt für Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens das strenge Niederstwertprinzip. Auch bei nicht dauerhafter Wertminderung muss hier der niedrigste... Weiterlesen "Niederstwertprinzip & Bewertungsregeln nach HGB §252/253" »

Finanzinstrumente im Überblick: Leasing, Factoring und Wertpapierdienstleistungen

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Leasing: Definition und Vertragsmerkmale

Leasing bezeichnet einen privatrechtlichen Vertrag zur Überlassung des Gebrauchs von beweglichen oder unbeweglichen Vermögenswerten. Dabei kauft ein Leasingunternehmen (Vermieter) im eigenen Namen und gemäß den Anweisungen des Mietinteressenten (Mieter/Nutzer) bestimmte Vermögenswerte. Der Vermieter vermietet diese Güter dem Nutzer für eine unwiderruflich vereinbarte Zeit. Im Austausch dafür zahlt der Nutzer einen Preis, der in regelmäßigen Raten verteilt wird. Dieser Preis beinhaltet die Kosten für die Ausrüstung zuzüglich Zinsen und eines vorgegebenen Restwerts.

Optionen am Ende der Vertragslaufzeit

Am Ende der vereinbarten Laufzeit des Vertrages hat der Nutzer drei Möglichkeiten:

  1. Vertragsauflösung:
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Disagio, Agio, Anschaffungskosten und Rückstellungen im HGB

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Disagio gemäß § 250 (3) HGB

Für das Disagio besteht nach wie vor gemäß § 250 (3) HGB das Ansatzwahlrecht. Das Disagio ist der Betrag, um den der Erfüllungsbetrag im Vergleich zum Ausgabebetrag gestiegen ist. Dieser darf als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) aufgenommen werden. Planmäßige jährliche Abschreibungen sind auf diesen Betrag durchzuführen. Sie müssen auf die gesamte Laufzeit verteilt werden. Dieses Disagio stellt einen Zinsaufwand dar, der am Ende der Laufzeit fällig wird.

Agio im Finanzwesen

Im Finanzwesen ist Agio ein Aufschlag zum Nennwert, der bei der Emission von Wertpapieren oder der Ausgabe von Sorten vereinbart werden kann.

Anschaffungskosten nach § 253 Abs. 1 HGB

Alle Vermögensgegenstände sind laut § 253... Weiterlesen "Disagio, Agio, Anschaffungskosten und Rückstellungen im HGB" »

Entwicklung von Unternehmens- und Marketingstrategien

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B. Entwicklung von Unternehmens- und Marketingstrategien

Strategie vs. Taktik

  • Strategie: Grundsatzregelungen (grundsätzliche Prädispositionen, die strukturbestimmend und langfristig orientiert sind)
  • Taktik: operative Handlungen (laufende Dispositionen, die situativ ablaufbestimmend und kurzfristig orientiert sind)

Relevanter Markt (RM)

Teil des Marktes, den ein Unternehmen für sich als bedeutsam erachtet. Dies beinhaltet:

  • Anzahl der Nachfrager und Anbieter
  • Größe des Marktanteils der Anbieter
  • Reaktion bei Veränderungen der Marketinginstrumente

Der RM kann räumlich, zeitlich oder sachlich abgegrenzt werden:

1. Räumliche Abgrenzung

Beispiel: Eine Molkerei will ihre Milch nur regional vertreiben.

2. Zeitliche Abgrenzung

Beispiel: Ein Unternehmen will... Weiterlesen "Entwicklung von Unternehmens- und Marketingstrategien" »

Distributionspolitik: Strategien, Kanäle und Ziele

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Grundlagen der Distributionspolitik

Die Distributionspolitik umfasst zwei wesentliche Entscheidungsbereiche:

  • Akquisitorische Distribution: Das Ziel ist der Verkauf der Ware, die Anbahnung von Kundenkontakten sowie die Kundenbindung (Absatzwege oder Management des Vertriebs).
  • Physische Distribution: Hierbei geht es um die Warenverteilung, also den physischen Transfer der Güter vom Anbieter zum Nachfrager (Lagerung, Transport).

Absatzmittler vs. Absatzhelfer

Absatzmittler sind wirtschaftlich und rechtlich selbstständige Organe, die im Distributionsprozess absatzpolitische Instrumente eigenständig einsetzen (z. B. Groß- und Einzelhandel). Im Gegensatz dazu haben Absatzhelfer zwar eine ähnliche rechtliche Stellung, erfüllen jedoch lediglich eine... Weiterlesen "Distributionspolitik: Strategien, Kanäle und Ziele" »

Einflussfaktoren auf Aktienkurse: Systematisch & Finanziell

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Systematische Einflussfaktoren auf Aktienkurse

Monetäre Faktoren

  • Zinsen (Zinspolitik der Zentralbanken): Die Zentralbanken, verantwortlich für die makroökonomische Politik, steuern die Art der Investitionen, insbesondere in Situationen von Preissteigerungen (Inflation) und Zinssenkungen. Bei einer Erhöhung der Zinsen verlassen Investoren die Börse und entscheiden sich für festverzinsliche Anlagen. Sinkt der Zinssatz, wird der Gang zur Börse gefördert, Unternehmen haben geringere Kosten, der Konsum steigt, was sich positiv auf das Ergebnis der Unternehmen auswirkt.
  • Währungskurs: Bezieht sich auf den Wert einer Währung im Verhältnis zu einer anderen Referenzwährung (in der Regel dem US-Dollar). Währungsschwankungen beeinflussen Unternehmen,
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Arbeitslosigkeit: Arten, Ursachen und Wirtschaftliche Folgen

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Arten der Arbeitslosigkeit

Konjunkturelle Arbeitslosigkeit

Die konjunkturelle Arbeitslosigkeit tritt auf, wenn Arbeitnehmer und Produktionsfaktoren inaktiv sind, weil die gesamtwirtschaftliche Nachfrage in bestimmten Phasen des Konjunkturzyklus nicht ausreicht, um alle verfügbaren Ressourcen zu beschäftigen.

Saisonale Arbeitslosigkeit

Diese Form der Arbeitslosigkeit ist auf saisonale Veränderungen in der Arbeitsnachfrage zu verschiedenen Zeiten des Jahres zurückzuführen. Beispielsweise sind am Ende des Sommers viele Menschen, die in Restaurants und Hotels beschäftigt waren, gezwungen, einen anderen Job zu suchen oder arbeitslos zu sein.

Friktionelle (Fluktuations-) Arbeitslosigkeit

Die Fluktuationsarbeitslosigkeit ist mit dem normalen Funktionieren... Weiterlesen "Arbeitslosigkeit: Arten, Ursachen und Wirtschaftliche Folgen" »

Einführung in die Wirtschaftswissenschaft: Grundkonzepte und Prinzipien

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Zusammenfassung: Mochon und Becker - Unit 1: Ökonomie als Wissenschaft

Kapitel 1: Einführung in die Ökonomie

1.1 Ziel der Wirtschaftswissenschaft

Die Wirtschaftswissenschaft ist die Wissenschaft, die untersucht, wie Gesellschaften knappe Ressourcen verwalten, um Waren und Dienstleistungen zu produzieren und zu verteilen, die die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen befriedigen.

Güterarten

  • Kostenlose Güter: Unbegrenzt verfügbar und niemandem gehörend.
  • Wirtschaftliche Güter: Knapp im Verhältnis zu den Wünschen. Ihre Studie ist das Kernthema der Wirtschaftswissenschaft.
Nach ihrer Art
  • Kapitalgüter: Dienen zur Produktion anderer Güter und nicht direkt der Befriedigung menschlicher Bedürfnisse.
  • Konsumgüter: Dienen der direkten Befriedigung
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