„Arturo Ui“ Analyse: Brechts Kritik & Episches Theater
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Einleitung: Bertolt Brechts „Der Aufstieg des Arturo Ui“
Das epische Theaterstück „Der Aufstieg des Arturo Ui“ wurde von Bertolt Brecht 1941 im finnischen Exil verfasst und am 10. November 1958 nach seinem Tod in Stuttgart uraufgeführt. Das Schauspiel gehört zu der von Bertolt Brecht erfundenen Gattung des epischen Theaters und handelt von einem Gangster namens Arturo Ui, der zusammen mit seinen Gefolgsleuten durch Gewalt und Erpressung die absolute Kontrolle des Gemüsehandels zuerst in Chicago und dann in Cicero beabsichtigt. Das gesamte Drama stellt parabolische Bezüge zur Machtergreifung Hitlers her, wodurch die Intention Bertolt Brechts, eine Kritik am nationalsozialistischen Regime auszuüben, erreicht wird.