Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Sprache und Philologie

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Der Gaucho: Geschichte, Poesie und Einfluss auf die Literatur

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Der Gaucho als menschlicher Typus

Der Gaucho ist ein menschlicher Typus, der seit vielen Jahren die Ebenen des Río de la Plata bevölkert. Manche sagen, seine Ursprünge reichen bis in die Kolonialzeit zurück. Aus rassischer Sicht war er eine Mischung aus Kreolen und Mestizen, die allmählich eine eigene Identität entwickelten.

Das Konzept der Gaucho-Poesie

Es handelt sich um eine mündliche Poesie, die später von kultivierten Dichtern aufgegriffen und künstlerisch weiterentwickelt wurde.

Die Beziehung zur romantischen Poesie

Die Gaucho-Poesie erlebte in der Zeit der Romantik einen großen Aufschwung, da sie mit ihrem „eminent nationalen Charakter“ dem Streben nach „Lokalkolorit“ dieser literarischen Strömung entsprach.

Die Entwicklung

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Analyse von Strindbergs Miss Julia: Determinismus & Klasse

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Analyse von Strindbergs Miss Julia

Das Werk Miss Julia behandelt ein Thema, das zum Nachdenken über das Leben selbst anregt. Es steht außerhalb der Politik und stellt einen andauernden Konflikt dar. Wie wir sehen, spiegelt Miss Julia die schwedische Gesellschaft jener Zeit wider. Es geht dabei nicht nur um den Kampf der Klassen, sondern um individuelle Konflikte, deren Lösung sich als schwierig erweist.

Determinismus und positivistische Philosophie

Obwohl es scheinen mag, dass die erzählte Geschichte in der Realität so nicht hätte passieren können, folgt sie der Linie der positivistischen Philosophie und ist ein klares Beispiel für die Einführung des Determinismus im Theater. In dem Werk sehen wir, wie die Charaktere – ihre Denkweise,... Weiterlesen "Analyse von Strindbergs Miss Julia: Determinismus & Klasse" »

Analyse: Chronik eines angekündigten Todes von Márquez

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Einleitung

In diesem Text werden unsere Gedanken zum literarischen Werk Chronik eines angekündigten Todes dargelegt. Es handelt sich um einen kurzen Roman, der auf einem realen Ereignis von Liebe und Rache basiert und durch seine präzise und intensive erzählerische Entwicklung legendäre Dimensionen annimmt.

Schauplatz und soziales Umfeld

Die Handlung spielt in einer kleinen Stadt, in der sich alle Bewohner kennen und am Gemeinschaftsleben teilhaben. Es ist eine Zeit, die von sozialen Konventionen geprägt ist, in der Geld und sozialer Status eine große Rolle spielen. Frauen werden darauf vorbereitet, sich dem Haushalt zu widmen, wie es bei der totalen Hingabe an Bayardo San Román erwartet wird.

Charaktervergleich: Santiago Nasar & Bayardo

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Analyse von Miguel Mihuras 'Drei Hüte': Charaktere & Themen

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Charakteranalyse in Miguel Mihuras "Drei Hüte"

Dionysos: Der konventionelle Offizier

Dionysos wird im Stück als junger Offizier von 27 Jahren dargestellt: naiv, schüchtern und willensschwach. Er klammert sich an gesellschaftliche Konventionen und strebt eine konventionelle Ehe an. Er trifft Paula in ihrem Zimmer und erkennt in ihr eine zunächst schwache Persönlichkeit, die sich jedoch schnell entwickelt und keine Angst davor hat, zu einer echten Bohemienne zu werden. Sie möchte mit dem Leben brechen, das ihr vorbestimmt war, hat aber nicht mehr die Kraft dazu und muss die Enttäuschung akzeptieren, die aus der Unkenntnis so vieler Jahre, dem Opfer einer bürgerlichen und ängstlichen Erziehung, resultiert. So ist die Entwicklung des Dionysos... Weiterlesen "Analyse von Miguel Mihuras 'Drei Hüte': Charaktere & Themen" »

Liebe und Tod in 'Die Liebe in den Zeiten der Cholera'

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Allgemeine Betrachtungen über Liebe und Tod

Der Roman handelt von der Zeit und der Liebe und präsentiert sie in allen möglichen Varianten: helle, hoffnungsvolle, beunruhigte, dunkle, romantische, unerfüllte, leidenschaftliche, sexuelle Liebe. Die Geschichte zeigt, wie die Zeit versucht, eine Liebe zu bezwingen, die so hartnäckig ist wie die, die Florentino Ariza für Fermina Daza empfindet. Dies erinnert an Quevedos prächtiges Sonett „Liebe über den Tod hinaus“, das besagt, dass die Liebe die Grenzen der Zeit überwindet und selbst nach dem Tod bestehen bleibt. Eine solche Liebe, die Protagonistin des Romans, wohnt im Herzen Florentino Arizas, der am Tag der Beerdigung von Fermina Dazas Ehemann, Juvenal Urbino, die Erwartung hegt,... Weiterlesen "Liebe und Tod in 'Die Liebe in den Zeiten der Cholera'" »

Analyse: Realismus, Historie und Chronik in Tirant lo Blanc

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Analyse des Romans Tirant lo Blanc

Der Roman Tirant lo Blanc zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

  • Realistisch
  • Historisch
  • Militärisch
  • Erotisch
  • Psychologisch

Realismus und fantastische Elemente

Der Roman wurde von Mario Vargas Llosa als wegweisend und vollständig bezeichnet (in Bezug auf Tirant lo Blanc).

Der realistische Roman und seine Abgrenzung

Der Realismus und die Glaubwürdigkeit (versemblança) dieser offenen Darstellung der Ritterschaft differenzieren ihn von mittelalterlichen Ritterromanen. Dennoch ist er nicht zu 100 % realistisch, sondern enthält fantastische Elemente:

  • Ein desillusionierter Ritter.
  • Die Jungfrau Espèrcius, die ein Drache war.
  • Der Traum des Königs von England (d'Anglaterra), in dem ihm die Jungfrau Maria erschien.
  • Tirant
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Ángel González: Biografie, Werk und Analyse seiner Dichtung

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Biografie von Ángel González (1925–2008)

Der Autor des Gedichts ist Ángel González (Oviedo 1925 – Madrid 2008). Seine Kindheit war stark geprägt vom Tod seines Vaters, der Ermordung eines seiner Brüder im Bürgerkrieg und dem Exil. Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität von Oviedo und Journalismus in Madrid. In Barcelona arbeitete er als Lektor für einige Verlage.

Im Jahr 1956 veröffentlichte er sein erstes Buch, Mundo en peligro (Gefährdete Welt), das seine Erfahrungen als Kriegskind widerspiegelte. Nach seinem zweiten Buch, Sin esperanza, con paciencia (Ohne Hoffnung, mit Geduld), wurde er der Gruppe von Dichtern zugerechnet, die als „Generación del 50“ oder „Mittlere Generation“ bekannt ist.

Akademische

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Analyse: Gabriel García Márquez – Chronik eines angekündigten Todes

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Kontext: „Chronik eines angekündigten Todes“

Die Chronik eines angekündigten Todes von Gabriel García Márquez, einem 1927 in Aracataca, Kolumbien, geborenen Autor, wurde 1981 veröffentlicht. García Márquez war einer der bedeutendsten Vertreter des „Boom“ des lateinamerikanischen Romans der 1960er Jahre. Wichtige Merkmale dieser Phase sind die Präsenz des Unbewussten und des magischen Realismus, der sich in den Träumen, die Santiagos Zukunft vorwegnahmen, manifestierte. Ebenso zentral ist die Thematik des Todes, die bereits im Titel anklingt.

Literarische Merkmale

Der Erzähler

Das Werk bietet eine multiperspektivische Erzählweise. Zunächst berichtet ein allwissender Erzähler die Fakten. Zu anderen Zeiten erzählt eine Figur,... Weiterlesen "Analyse: Gabriel García Márquez – Chronik eines angekündigten Todes" »

Don Quijote: Ein Ritter der traurigen Gestalt - Analyse und Zusammenfassung

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Don Quijote: Ein Ritter der traurigen Gestalt

Zusammenfassung und Analyse

Teil 1 (1605)

Alonso Quijano, ein Mann mittleren Alters, verliert sich in der Welt der Ritterromane. Er beschließt, selbst zum Ritter zu werden und nennt sich Don Quijote de la Mancha. Mit seiner geliebten Dulcinea im Herzen und seinem Pferd Rosinante an seiner Seite, beginnt er sein erstes Abenteuer. Nach seiner Ernennung zum Ritter durch einen Wirt erlebt er verschiedene Wahnvorstellungen, darunter den Kampf gegen Windmühlen, die er für Riesen hält. Don Quijote kehrt nach Hause zurück, um einen Knappen zu suchen und findet ihn in Sancho Panza, einem Bauern, dem er die Herrschaft über eine Insel verspricht. In ihrem zweiten Abenteuer erleben die beiden Protagonisten... Weiterlesen "Don Quijote: Ein Ritter der traurigen Gestalt - Analyse und Zusammenfassung" »

Der Richter und sein Henker: Detaillierte Kapitelanalyse (8-17)

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Kapitel 8: Schwendis Verdacht und die Gästeliste

Von Schwendi sucht Dr. Lutz, seinen Parteifreund, auf. Dieser muss völlig überrascht zur Kenntnis nehmen, dass Schmied unter dem Namen Dr. Prantl bei Gastmann aufgetreten ist. Schwendi äußert den Verdacht, Schmied sei ein Spion gewesen. Er überreicht Lutz eine Liste mit den Namen der Gäste. Diese Liste ist in drei Gruppen aufgeteilt:

  • Künstler
  • Industrielle
  • Abgesandte eines Staates (die nicht zusammen mit den Industriellen genannt werden wollten)

Wichtige Textstellen zu Kapitel 8

  • Lutz' Verunsicherung: Lutz ist hier ein völlig verunsicherter Untersuchungsrichter; er wechselt die Anrede vom „Du“ zum „Sie“, vergisst, Von Schwendi etwas zum Rauchen anzubieten, und betrachtet hilfesuchend
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