Spanisches Theater nach dem Bürgerkrieg: Exil und Erneuerung
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1. Das Konservative Theater und die Zensur (1939–1949)
Nach dem Spanischen Bürgerkrieg (1936–1939) war die Situation des Theaters in Spanien wenig ermutigend. Die innovativen Köpfe, wie Valle-Inclán und García Lorca, waren tot. Andere Autoren waren ins Exil gegangen. Autoren wie Arniches, Benavente und Marquina schrieben noch einige Jahre weiter.
Das dominierende Theater dieser Zeit war ein Theater für ein Publikum, das die Bühne als Flucht verstand. Es war gut strukturiert und basierte auf einer bürgerlichen dramatischen Konzeption. Die Werke waren jedoch wenig innovativ und kritisierten die gesellschaftliche und historische Realität kaum. Die Themen waren unverbindlich: Untreue in der Ehe, Aufbegehren der Kinder usw.
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