Soziale Harmonie und der Prozess der Sozialisation
Eingeordnet in Lehre und Ausbildung
Geschrieben am in
Deutsch mit einer Größe von 1,53 KB
Soziale Harmonie und Disharmonie
Beim Menschen existieren zwei gegenläufige Trends: die Neigung, mit anderen zu leben, aber auch die Konfrontation mit anderen. Beide Phänomene basieren auf einem sehr speziellen Charakter des Menschen – in den Worten von Kant: seiner „ungeselligen Geselligkeit“.
Der Mensch ist im Wesentlichen gesellig: Er braucht und will die Gesellschaft sowie die Anerkennung der anderen. Auf der anderen Seite lebt er in der Angst, verschlungen zu werden, was die Notwendigkeit für Individualität begründet. Eng damit verbunden ist das Bedürfnis nach Intimität und Einsamkeit.
Diese Tendenzen existieren in den meisten Gesellschaften in einem ausgewogenen und stabilen Zustand:
- Die Tendenz eines jeden Menschen, sich hervorzuheben