Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Rechtswissenschaft

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Organisation und Ablauf des Verwaltungsverfahrens: Fristen, Beweise und Maßnahmen

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Organisation des Verwaltungsverfahrens

2.1 Fristen und deren Einhaltung

a) Einhaltungspflicht (Art. 47)

Artikel 47 sieht vor, dass die Fristen sowohl von den Behörden als auch von den betroffenen Personen, die in der öffentlichen Verwaltung (AP) für die Bearbeitung von Fragen zuständig sind, einzuhalten sind. Die Nichteinhaltung dieser Fristen zieht unterschiedliche Konsequenzen nach sich, je nachdem, ob sie die AP oder die Privatperson betrifft.

b) Berechnung der Fristen

Das Gesetz 30/1992 enthält verschiedene Bestimmungen, je nachdem, ob die Fristen in Tagen, Monaten oder Jahren festgelegt sind:

  • Bestimmung des ersten Tages (Tag a quo): Unabhängig davon, ob die Fristen in Tagen, Monaten oder Jahren ausgedrückt werden, beginnt die Zählung
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Rechenschaftspflicht: Dimensionen & Exekutive in Brasilien

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Rechenschaftspflicht: Definition und Dimensionen

Rechenschaftspflicht ist ein Attribut der Demokratie, das die Kontrolle der Regierung durch die Regierten impliziert.

Dimensionen der Rechenschaftspflicht

  • Vertikale Rechenschaftspflicht: Bezieht sich auf die Beziehungen zwischen den Bürgern und ihren Vertretern. Klassisches Beispiel sind Wahlen.
  • Horizontale Rechenschaftspflicht: Bezieht sich auf das Verhältnis zwischen den Staatsgewalten, das durch "Checks and Balances" (Gewaltenteilung) gekennzeichnet ist. Eine Gewalt kontrolliert und überwacht die Handlungen und Unterlassungen der anderen.

Analyse der Legislative in Brasilien nach 1988: Vorherrschaft der Exekutive

Die Analyse der Legislative in Brasilien nach 1988 zeigt eine Vorherrschaft der... Weiterlesen "Rechenschaftspflicht: Dimensionen & Exekutive in Brasilien" »

Elterliche Rechte: Entzug, Wiedereinsetzung und Erlöschen nach deutschem Recht

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Analyse und Korrektur der Bestimmungen zum Entzug elterlicher Rechte

Der Richter befasst sich mit der Strenge, Wiederholung und Routine willkürlicher Sachverhalte.

Artikel 353: Gerichtliche Erklärung des Entzugs der elterlichen Rechte

Der Entzug der elterlichen Rechte muss von einer interessierten Partei beantragt werden, die dem Richter vorgelegt wird. Als antragsberechtigt gelten:

  • Der andere Elternteil, für den die Abstammung rechtmäßig festgestellt wurde, auch wenn er nicht das Sorgerecht innehat.
  • Der Generalstaatsanwalt, von Amts wegen oder auf Antrag des Kindes ab zwölf Jahren.
  • Eltern oder andere Verwandte des Kindes bis zum vierten Grad in allen Linien.
  • Der Inhaber des Sorgerechts und der Rat für den Flüchtlingsschutz.

In allen Fällen... Weiterlesen "Elterliche Rechte: Entzug, Wiedereinsetzung und Erlöschen nach deutschem Recht" »

Verträge: Arten, Kaufvertrag und Pflichten

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Vertrag: Definition

Vertrag: Eine mündliche oder schriftliche Vereinbarung zwischen zwei oder mehr Personen, durch die sich diese verpflichten, etwas zu geben, zu tun oder zu unterlassen, z. B. Waren, Dienstleistungen oder Zahlungen zu erbringen.

Privatpersonen und juristische Personen

Privatpersonen: Natürliche Personen haben Rechte und Pflichten. Juristische Personen: Gesellschaften, Partnerschaften, Unternehmen, Vereine und Stiftungen besitzen eine eigene Rechtspersönlichkeit, die von den Mitgliedern getrennt ist. Mitglieder können natürliche oder juristische Personen sein. Juristische Personen handeln durch Vertreter, Verwaltungs- oder Leitungsorgane.

Arten und Formen von Verträgen

Formen:

  • Verbal (mündlich): Vereinbarungen, die im Wort
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Steuerrecht: Sanktionen, Vergehen und Rechtsbehelfe

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Steuerrechtliche Sanktionen und das Ius Puniendi

Die Verletzung der Pflicht, einen Beitrag zu leisten, stellt ein sozial verwerfliches Verhalten dar. Der Gesetzgeber muss daher illegale Steuerpraktiken definieren und mit verwaltungsrechtlichen Sanktionen oder Strafen reagieren. Das Ius Puniendi (Strafgewalt) des Staates ist ein notwendiges Attribut, um präventive und repressive Formeln gegen die Umgehung von Vorschriften anzuwenden. Das Sanktionsrecht umfasst das Strafrecht sowie das Verwaltungs- und Steuerstrafrecht.

Der Verfassungsgerichtshof hat betont, dass die Grundsätze des Strafrechts – mit gewissen Nuancen – auch für verwaltungsrechtliche Sanktionen gelten, da beide Teil des staatlichen Sanktionssystems sind und ein gesetzliches... Weiterlesen "Steuerrecht: Sanktionen, Vergehen und Rechtsbehelfe" »

Öffentliches Vergaberecht: Verwaltungsvorschriften und Vertragsarten

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Punkt 10: Verwaltungsvorschriften und öffentliche Verträge

Verwaltungsvorschriften Verträge

  • Das Thema: Der Vertrag muss von einer öffentlichen Stelle geschlossen werden (Staat, autonome Einrichtungen, Länder, Kommunen).
  • Der Zweck: Der Vertrag muss die Veranstaltung oder den Betrieb des öffentlichen Dienstes betreffen.
  • Der besondere Status: Kriterien für exorbitante Klauseln (Executive Decision, einseitige Auslegung, administrative und technische Klauseln).
  • Die Art und Weise: Durch eine Verwaltungsvereinbarung zu dokumentieren.
  • Der Gerichtsstand: Das Verständnis der Prozesse, die entstehen, ist die Verwaltungsgerichtsbarkeit.

Aspekte der Verwaltungsreformen bei Verträgen

Subjektives Element: Die Vertragsparteien

Die Themen sind: die Verwaltung... Weiterlesen "Öffentliches Vergaberecht: Verwaltungsvorschriften und Vertragsarten" »

Rechtsquellen und Gesetzgebung in Spanien

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1. Quellen des Rechts

Wenn wir im Sinne des Gesetzes sprechen, beziehen wir uns auf die Herkunft oder Ursache rechtlicher Normen (Naturrecht) oder verstehen sie als Mittel des Wissens. Zudem können wir sie als Mittel zur Produktion von Regeln oder als Ausdrucksform (Gesetz/Verordnung) betrachten.

Die Produktion als Organquelle

Der Generalrat der Justiz sollte im Prinzip Gesetze schaffen, in der Praxis geschieht dies jedoch durch Urteile. Der Staat schafft Gesetze durch gesetzgeberische Erlasse und Regierungsverfügungen. Auch europäische Konventionen sind rechtsverbindlich. Zudem haben Bürger bei Sammeln von 500.000 Unterschriften eine Gesetzesinitiative (außer bei verfassungsrechtlich ausgeschlossenen Themen).

Eine weitere Quelle ist der Zoll,... Weiterlesen "Rechtsquellen und Gesetzgebung in Spanien" »

Opferrechte und Viktimologie im spanischen Strafrecht

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1. Einleitung

Die Entstehung der Viktimologie hat maßgeblich dazu beigetragen, die historische Vernachlässigung von Opfern im Justizsystem zu lindern. Diese Entwicklung hat sowohl auf internationaler Ebene als auch in den gemeinschaftlichen Rechtsvorschriften unseres Landes stark an Bedeutung gewonnen. Die Viktimologie ermöglicht den Aufbau eines öffentlichen Strafrechts, das den Schutz der Grundrechte und Freiheiten aller Bürger garantiert – wobei der Begriff „Bürger“ gleichermaßen den Täter wie auch das Opfer umfasst. Es ist notwendig, das traditionelle bilaterale Verständnis (Täter-Staat) des Strafvollzugs zu überwinden und das Opfer als gleichwertige Figur in die rechtliche Beziehung (Opfer-Staat) zu integrieren.

2. Internationaler

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Rechtsakte der Gerichtsbarkeit und Natur des Prozesses

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VIII. Rechtsakte der Gerichtsbarkeit

1. Übersicht

Der Prozess wurde nach Couture als eine Sequenz oder eine Reihe von Ereignissen konzipiert, die sich nach und nach entfalten, um einen der Autorität unterbreiteten Streitfall durch eine Untersuchung zu lösen. Es handelt sich also um eine Folge von Aktionen und Reaktionen, in denen die Tätigkeit der Subjekte eine neue Dynamik in Gang setzt.

Der Prozess selbst ist eine abstrakte Idee. Seine Entwicklung benötigt einen externen Weg, den Kanal: das Verfahren. Unter dem Verfahren versteht man das rationale und logische System, das die Reihenfolge oder die Abfolge der Schritte bestimmt, die von den Parteien und dem Gericht bis zum Ende des Prozesses unternommen werden. Während der Prozess die Einheit... Weiterlesen "Rechtsakte der Gerichtsbarkeit und Natur des Prozesses" »

Menschenrechte, Dialogethik und Gerechtigkeit nach 1945

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Die Geburt der Dialogethik nach dem Zweiten Weltkrieg

Die Katastrophen des Zweiten Weltkrieges und die Auswirkungen des jüdischen Holocaust durch die Nationalsozialisten führten zur Entstehung einer neuen Ethik, die auf Dialog und Kommunikation basiert. In diesem Zusammenhang ist auf Jürgen Habermas hinzuweisen, der eine Pflichtenethik vertritt, in der – im Gegensatz zu Kant – die Universalität durch Dialog erreicht werden muss.

Diese Regeln akquirieren universelle Gültigkeit, wenn ihre Bearbeitung durch diesen Kommunikationsprozess erreicht wird oder wenn alle Betroffenen daran teilnehmen. In der Dialogethik legen Sprecher und Hörer Moralvorstellungen im Konsens fest, die die Grundlage für ein gerechtes und angemessenes Verhalten... Weiterlesen "Menschenrechte, Dialogethik und Gerechtigkeit nach 1945" »