Analyse von Michaels Gefühls- und Denkprozessen
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Denk- und Gefühlsunsicherheit
Michaels Gefühlsunsicherheiten beginnen in größerem Umfang erst im zweiten Teil. Am Ende des ersten Teils fragt sich Michael lediglich, ob er zu Hanna gehen soll, die plötzlich im Schwimmbad auftaucht (vgl. S. 78, Z. 6–19). Als Michael im zweiten Teil herausfindet, dass Hanna Analphabetin ist und ihr Schicksal davon abhängt, ob sie den Bericht geschrieben hat oder nicht, fragt sich Michael, wie er handeln soll: „Ich konnte zum Vorsitzenden Richter gehen und ihm sagen, dass Hanna Analphabetin war.“ (S. 132, Z. 1–3). Andererseits fragt er sich: „Aber war sie’s wirklich wert?“ (S. 132, Z. 26). Ebenso weiß er nicht, ob er Hannas Verbrechen verstehen oder verurteilen soll (S. 151, Z. 23–24).
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